Apple, Zero-Day-Lücke

Apple schließt kritische Zero-Day-Lücke in iOS

16.02.2026 - 18:40:12

Apple veröffentlicht Notfall-Update gegen bereits ausgenutzte Sicherheitslücke. Gleichzeitig warnen Experten vor neuen Social-Engineering-Angriffen auf digitale Geldbörsen und unbedarfte Nutzer.

Apple hat eine gefährliche Sicherheitslücke geschlossen, die bereits aktiv ausgenutzt wurde. Gleichzeitig warnen Experten vor neuen Betrugsmaschen, die auf digitale Geldbörsen und unbedarfte Nutzer abzielen. Der Druck auf Smartphone-Besitzer, ihre Geräte zu schützen, steigt.

Apples Notfall-Update: Sofort installieren!

In der vergangenen Woche veröffentlichte Apple außerplanmäßige Updates für iOS, iPadOS und andere Systeme. Grund ist eine sogenannte Zero-Day-Lücke (CVE-2026-20700). Diese Schwachstelle war Angreifern bekannt, bevor Apple sie beheben konnte.

Sicherheitsforscher von Google fanden heraus, dass Kriminelle die Lücke bereits für gezielte Angriffe nutzten. Sie hätten dadurch potenziell die Kontrolle über ein Gerät übernehmen können. Die Updates für iOS 26.3 und iPadOS 26.3 schließen das Loch. Die Installation ist für alle Nutzer dringend empfohlen.

Neue Tricks: Betrug per Anruf und Fake-Dienste

Unabhängig von Software-Lücken boomen Betrugsmaschen, die den Nutzer manipulieren. Eine aktuelle Masche in Großbritannien zielt auf Apple Pay und Google Pay:

  • Betrüger rufen an und geben sich als Bankmitarbeiter aus.
  • Sie warnen vor einem angeblichen Betrug und erzeugen Stress.
  • Im Gespräch leiten sie das Opfer an, eine Bank-Sicherheitsabfrage zu bestätigen.
  • In Wahrheit fügt das Opfer dabei seine Karte zum Wallet der Kriminellen hinzu.
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Viele Nutzer übersehen einfache, aber wirkungsvolle Schutzmaßnahmen gegen solche Angriffe. Das kostenlose Sicherheitspaket erklärt die 5 wichtigsten Schritte, um Ihr Android‑Smartphone vor Phishing, Wallet‑Missbrauch und Datendiebstahl zu schützen — mit klaren Schritt‑für‑Schritt‑Anleitungen für sichere Einstellungen und Backups. Gratis‑Sicherheitspaket anfordern

Parallel dazu tauchen betrügerische Online-Dienste auf. Sie versprechen, die Sperre gebrauchter Smartphones per IMEI-Nummer zu entfernen. Nach der Zahlung bleibt das Gerät jedoch gesperrt – das Geld ist weg.

Googles KI soll Smartphone-Diebe stoppen

Auf Android-Seite setzt Google verstärkt auf künstliche Intelligenz für den Diebstahlschutz. Neue Funktionen, die über Google Play Services auch für ältere Geräte ab Android 10 kommen sollen, umfassen:

  • Eine automatische Sperre, die typische Diebstahl-Bewegungen erkennt.
  • Strengere Sicherheit: Kritische Änderungen wie eine neue PIN erfordern an unbekannten Orten biometrische Bestätigung.

Diese Maßnahmen sind wichtig, da über eine Milliarde Android-Geräte keine Sicherheitsupdates mehr erhalten und damit verwundbar sind.

Der zweigleisige Angriff auf Ihre Daten

Die aktuellen Bedrohungen zeigen ein klares Muster: Der Kampf um die Smartphone-Sicherheit findet auf zwei Ebenen statt.

Einerseits jagen Hersteller wie Apple technischen Lücken hinterher. Andererseits attackieren Kriminelle gezielt die menschliche Schwachstelle. Sie nutzen Social Engineering und Tricks, um Nutzer zur Preisgabe von Daten zu bewegen. Der Wert eines gestohlenen Handys liegt heute weniger in der Hardware – es geht um den Zugriff auf Banking-Apps, Soziale Netzwerke und die digitale Identität.

So schützen Sie sich jetzt

Angesichts der Bedrohungslage reicht Passivität nicht aus. Nutzer müssen aktiv werden.

  • Updates sofort installieren: Laden Sie das neueste iOS-Update (26.3) herunter und aktivieren Sie automatische Updates.
  • Diebstahlschutz aktivieren: Nutzen Sie Funktionen wie „Schutz für gestohlene Geräte“ (Apple) oder Googles KI-Sperre.
  • Wachsam bleiben: Schützen Sie Ihre PIN vor neugierigen Blicken. Seien Sie extrem misstrauisch bei unerwarteten Anrufen, die Druck aufbauen.
  • Daten sichern: Legen Sie regelmäßig Backups an. Das ist der beste Schutz vor totalem Datenverlust bei Diebstahl.
@ boerse-global.de

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