Apple räumt die Regale für neue Produktgeneration
12.02.2026 - 20:31:12Leer verkaufte Apple-Lager deuten auf umfassende Produkt-Erneuerung hin. Der Konzern bereitet offenbar den Weg für mehrere Neuheiten, während vier beliebte Geräte knapp werden.
Die Bestände für das günstige iPhone 16e, das M3-iPad Air, den Apple Studio Display sowie M4-MacBook Pro-Modelle schwinden in allen Vertriebskanälen. Diese koordinierte Verknappung, über die zuletzt berichtet wurde, ist ein klassisches Indiz: Apple stellt die Produkte ein, um Platz für Nachfolger zu schaffen. Ein umfassendes Update des Portfolios steht bevor.
Für Kunden ist die Lage klar. Wer eines der betroffenen Geräte kaufen will, sollte wohl noch warten. Die nächste Generation könnte in wenigen Wochen vorgestellt werden. Die gleichzeitigen Engpässe in verschiedenen Kategorien deuten auf einen gebündelten Frühjahrs-Release hin.
iPhone 16e: Ein schnelles Aus nach nur einem Jahr
Besonders auffällig ist das Schicksal des iPhone 16e. Das erst im Vorjahr eingeführte Einsteigermodell ist laut Einzelhandelsquellen „praktisch ausverkauft“. Das spricht für eine komplette Einstellung, nicht für einen Verbleib zu reduziertem Preis.
Der Grund ist der erwartete Nachfolger, das iPhone 17e. Analysten rechnen mit dem Launch in den nächsten Wochen. Das neue Modell soll Kritikpunkte am Vorgänger adressieren – etwa durch die Integration von MagSafe. Der schnelle Turnover unterstreicht Apples aggressiven Kurs im umkämpften Mittelklasse-Segment.
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iPad Air und Studio Display: Updates stehen an
Auch beim M3-iPad Air werden die Lager leer gefegt. Das ist ein starkes Signal für ein Nachfolgemodell, wahrscheinlich mit M4-Chip. Das aktuelle Modell kam im März 2025 auf den Markt und ist damit reif für ein Update.
Gleiches gilt für den Apple Studio Display. Nach vier Jahren auf dem Markt ist die Verfügbarkeit online und in Geschäften stark eingeschränkt. Neue Lieferungen werden erst Ende Februar oder Anfang März erwartet. Der Nachschubmangel ist der bisher deutlichste Hinweis auf ein bevorstehendes neues Modell.
MacBook Pro: M5-Chip steht in den Startlöchern
Im High-End-Computing-Bereich bereitet Apple den Übergang zur nächsten Prozessorgeneration vor. Die höherwertigen MacBook Pro-Modelle mit M4 Pro- und M4 Max-Chip sind kaum noch lieferbar.
Dies wird als „verräterisches Zeichen“ für bald kommende Versionen mit M5 Pro- und M5 Max-Chip gewertet. Ein Produktlaunch mit den neuen Laptops könnte bereits in der Woche ab dem 2. März erfolgen. Damit setzt Apple seinen Rhythmus bei der Aktualisierung seiner Profi-Laptops mit hauseigenen Chips fort.
Strategie: Der berechnete Produktlebenszyklus
Apples Vorgehen ist eine gut geölte Maschine. Durch die gezielte Reduzierung der Lagerbestände auf nahezu Null vermeidet das Unternehmen veraltete Ware und den sogenannten Osborne-Effekt. Dabei schmälert die Ankündigung eines Nachfolgers die Verkäufe des aktuellen Modells.
Diese Strategie unterstreicht auch den Premium-Charakter des Ökosystems. Statt ältere Modelle stark zu reduzieren, nimmt Apple sie oft komplett aus dem Vertrieb. Das schont den Markenwert und motiviert Kunden, die neueste Technologie zum Vollpreis zu kaufen. Die betroffenen Produkte zeigen: Die Taktik gilt für das gesamte Hardware-Portfolio.
Ausblick: Ein turbulenter Frühling für Apple
Die parallelen Engpässe prophezeien einen produktiven Frühling. Mit dem iPhone 17e, einem neuen M4-iPad Air, einem aktualisierten Studio Display und M5-MacBook Pros könnte Apple einen großen Teil seiner Palette erneuern.
Verbraucher dürfen mit einer Reihe von Ankündigungen oder einer größeren Produktveranstaltung Ende Februar oder im März rechnen. Die Einführung des M5-Chips in der MacBook Pro-Linie wird dabei voraussichtlich neue Leistungsmaßstäbe setzen. Der leergefegte Bestand ist der Startschuss für Apples Produktzyklus 2026.
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