Apple, MacBook

Apple plant günstiges MacBook mit iPhone-Chip

15.02.2026 - 20:48:12

Apple will mit einem neuen, preiswerten MacBook ab 550 Euro den Einsteigermarkt erobern. Das Gerät soll mit einem A18-Pro-Prozessor und farbigen Aluminiumgehäusen ausgestattet sein.

Apple steht vor der Einführung eines neuartigen, kostengünstigen MacBooks. Das Gerät soll bereits im März 2026 erscheinen und mit einem aggressiven Preis zwischen 550 und 750 Euro den Markt für Einsteiger-Notebooks aufmischen.

Damit greift der Konzern aus Cupertino direkt die Dominanz von Chromebooks und günstigen Windows-PCs im Bildungs- und Konsumentensektor an. Bislang schloss Apples Premium-Preisstrategie viele budgetbewusste Kunden vom MacBook-Kauf aus. Zahlreiche Lieferketten- und Insiderberichte deuten nun auf einen strategischen Kurswechsel hin.

Ein Laptop mit Smartphone-Herz

Der Clou: Das günstige MacBook soll nicht von einem M-Series-Chip, sondern vom A18 Pro angetrieben werden – derselben Prozessorfamilie, die im iPhone 16 debütierte. Die Leistung der A-Chips ist inzwischen so potent, dass der A18 Pro laut Benchmarks den ursprünglichen M1-Chip erreichen könnte. Für Standardaufgaben wie Surfen, Textverarbeitung und Videostreaming wäre das mehr als genug.

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Diese Entscheidung senkt die Produktionskosten erheblich. Das Gerät erhält ein Display knapp unter 13 Zoll, vermutlich ein 12,9-Zoll-LCD anstelle teurer Retina-Panels. Die Basisausstattung soll mit 8 GB Arbeitsspeicher starten, weniger als bei aktuellen Mac-Modellen.

Premium-Gefühl zu Niedrigpreis

Trotz des niedrigen Preises setzt Apple offenbar nicht auf Plastik. Berichten zufolge hat das Unternehmen ein neues, kostengünstigeres Fertigungsverfahren für das Aluminium-Gehäuse entwickelt. So soll ein hochwertiges Haptik-Erlebnis erhalten bleiben.

Ein weiteres Markenzeichen könnten knallige Farben werden. In Anlehnung an den iMac G3 und aktuelle iMacs soll das Notebook in Tönen wie Hellgelb, Hellgrün, Blau oder Rosa erhältlich sein. Diese Ästhetik wäre eine klare Abgrenzung zum oft eintönigen Niedrigpreissegment.

Marktdisruption mit aggressiver Preisstrategie

Die geplante Preisklasse von 550 bis 750 Euro stellt einen massiven Einschnitt dar. Der Einstiegspreis für ein MacBook Air liegt derzeit bei 1.199 Euro. Damit würde Apple direkt mit High-End-Chromebooks konkurrieren und für Schulen und Studierende äußerst attraktiv werden.

Analysten prognostizieren ein jährliches Absatzpotenzial von 5,5 bis 7,9 Millionen Einheiten. Ein günstiger Einstieg in das macOS-Ökosystem könnte eine ganz neue Nutzergeneration anlocken, die später zu teureren Apple-Produkten wechselt.

Countdown zum Frühlings-Event

Der offizielle Startschuss wird für eine Apple-Keynote im März oder April 2026 erwartet. Der Zeitpunkt wäre ideal für Beschaffungszyklen von Bildungseinrichtungen. Parallel werden Updates der MacBook Air- und Pro-Modelle mit neuen M5-Chips erwartet.

Gelingt Apple der Spagat zwischen niedrigem Preis und akzeptabler Qualität, könnte das neue MacBook nicht nur die Konkurrenz unter Druck setzen. Es würde neu definieren, was Verbraucher von einem Einsteiger-Notebook erwarten – erstmals mit der Leistung von macOS zu einem wirklich zugänglichen Preis.

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