Apple plant günstiges MacBook mit iPhone-Chip in bunten Farben
16.02.2026 - 01:31:11Apple will den Einstiegsmarkt für Laptops mit einem neuen, farbenfrohen MacBook aufrütteln, das mit einem iPhone-Prozessor arbeitet. Laut aktuellen Berichten könnte das Gerät bereits im März 2026 erscheinen und sich mit einem Preis ab etwa 600 Euro direkt an Studierende und Chromebook-Nutzer richten. Die interne Codenummer lautet J700.
Strategiewandel: A-Serie-Chip statt M-Prozessor
Der größte Bruch mit der Tradition ist der Prozessor. Statt eines M-Chips aus dem MacBook Air oder Pro soll das neue Modell erstmals einen A-Series-Chip erhalten – die gleiche Klasse, die auch iPhones antreibt. Als Kandidat gilt der A18 Pro aus dem iPhone 16. Er dürfte zwar nicht die Spitzenleistung der M-Reihe erreichen, aber für typische Alltagsaufgaben wie Surfen, Textverarbeitung und Videostreaming mehr als ausreichen. Einige Analysen sehen seine Leistung sogar auf dem Niveau des ursprünglichen M1-Chips. Der Vorteil für Apple: Die Firma kann die riesigen Stückzahlen und Kostenvorteile der iPhone-Chip-Produktion nutzen, um ein leistungsfähiges, lautloses Laptop mit möglicherweise herausragender Akkulaufzeit zu bauen.
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Knallige Farben statt Business-Silber
Die neuesten Leaks verraten vor allem eines: Dieses MacBook soll auffallen. Apple testet angeblich eine ganze Palette „spaßiger Farben“ für das Gehäuse, um eine jüngere Zielgruppe und den Bildungsmarkt anzusprechen. Im Gespräch sind Hellgelb, Hellgrün, Blau und Rosa, neben den klassischen Varianten Silber und Dunkelgrau. Diese Strategie erinnert an die bunten 24-Zoll-iMacs. Nicht alle getesteten Farben werden es zur Markteinführung schaffen, doch klar ist: Design und Personalisierung werden zentrale Verkaufsargumente.
Premium-Feeling zu einem Bruchteil des Preises
Trotz des niedrigen Preises will Apple offenbar nicht am Material sparen. Das Gehäuse soll weiterhin aus Aluminium bestehen, nicht aus Plastik. Um die Kosten dennoch zu drücken, hat Apple einen neuen, effizienteren Schmiedeprozess für die Gehäuseschalen entwickelt. Sie lassen sich so schneller fertigen als die Unibody-Gehäuse der teureren Modelle. Das Display wird mit etwa 12,9 Zoll etwas kleiner sein als das des 13,6-Zoll-MacBook Air. Es handelt sich wahrscheinlich um ein Standard-LCD-Panel, nicht um ein hochwertiges Liquid-Retina-Display.
Der Preis als Markt-Brecher
Die größte disruptive Kraft dieses MacBooks ist sein Preis. Mehrere Quellen nennen eine Zielmarke deutlich unter 999 Euro – dem Startpreis des aktuellen MacBook Air. Spekuliert wird über eine Preisspanne von 600 bis 700 Euro. Damit würde Apple erstmals ein MacBook für unter 1.000 Euro anbieten und einen neuen, niedrigeren Einstieg in das macOS-Ökosystem schaffen. Die Strategie: Millionen von iPhone-Nutzern, die sich bisher aus Kostengründen einen Windows-PC oder ein Chromebook zulegten, für den Mac gewinnen.
Kampfansage an Google und Microsoft
Mit diesem Schritt vollzieht Apple eine bedeutende strategische Wende. Jahrelang konzentrierte sich das Unternehmen auf den Premium-Markt mit hohen Gewinnmargen. Jetzt scheint es auf Volumen und Marktanteile abzuzielen, besonders im Bildungssektor, der von Googles Chromebooks dominiert wird. Ein günstiges MacBook mit der macOS-Benutzererfahrung könnte die Marktbalance gehörig ins Wanken bringen. Es würde eine klare dreistufige Laptop-Palette etablieren: das Einstiegs-MacBook für Basics, das MacBook Air für Leistung und Portabilität und das MacBook Pro für Profis. Der Preisvorteil wird voraussichtlich durch eine geringere Prozessorleistung und weniger Anschlüsse erkauft – ein klarer Anreiz, bei höheren Ansprüchen zum Air oder Pro zu wechseln.
Start bereits im März möglich
Alle Zeichen deuten auf einen baldigen Start hin. Mehrere Quellen spekulieren über eine mögliche Apple-Event im März 2026. Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, könnte das bunte MacBook schon in wenigen Wochen in den Läden stehen. Die Einführung eines A-Serie-Chips in einem Mac könnte langfristig weitere spezialisierte Geräte ermöglichen, die die Lücke zwischen Apples mobilen und Desktop-Produktlinien schließen. Der endgültige Preis und die Farbauswahl werden entscheidend für den Erfolg sein. Gelingt es Apple jedoch, ein Premium-Erlebnis zu einem echt erschwinglichen Preis zu kombinieren, könnte dieses MacBook zu einem der meistverkauften Computer des Konzerns werden.
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