Apple plant größtes Hardware-Update der Firmengeschichte
25.04.2026 - 10:00:31 | boerse-global.deDas Herzstück: die neue M5-Chip-Generation. Doch eine globale Speicherkrise droht die ehrgeizigen Pläne zu durchkreuzen.
Der große M5-Umstieg beginnt
Zur WWDC 2026 im Juni dürfte Apple die umfangreichste Hardware-Offensive seiner Geschichte starten. Im Zentrum steht die M5-Chip-Architektur. Ein neuer Mac mini soll in zwei Varianten kommen – mit M5 und M5 Pro. Der Einstiegspreis liegt voraussichtlich bei rund 650 Euro, die Basis-Speicherkapazität wird auf 512 Gigabyte verdoppelt. Ein Trend, der sich bei den Profi-Modellen fortsetzt: Dort startet der Speicher künftig bei einem Terabyte oder mehr.
Auch die iMac-Reihe bekommt Zuwachs. Neben einem 24-Zoll-Modell mit M5 Pro arbeitet Apple an einem 30-Zoll-iMac, der als "iMac Pro" oder "iMac Ultra" firmieren könnte. Er soll den M5 Max nutzen und ein Mini-LED-Display mit ProMotion-Technologie erhalten. Für anspruchsvolle Kreativ-Workflows ist zudem ein neues Mac Studio geplant – mit M5 Max und M5 Ultra. Die Ultra-Variante könnte über eine 40-Kern-CPU und eine 80-Kern-GPU verfügen.
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Laptop-Pläne und Lieferketten-Ärger
Während der M5-Umstieg die Desktop-Sparte dominiert, blickt Apple bei den Notebooks bereits weiter. Für das Frühjahr 2026 sind MacBook Pros mit M6 Pro und M6 Max in der Pipeline. Diese könnten später auf OLED-Displays umsteigen und einen Touchscreen erhalten – allerdings wohl erst 2027.
Doch der aggressive Zeitplan hat ein massives Problem: den globalen Speichermangel. DDR5-RAM ist in den letzten sechs Monaten um über 300 Prozent teurer geworden. Grund ist die enorme Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory (HBM) für KI-Rechenzentren, die die Produktionskapazitäten für Standard-RAM blockiert.
Die Folgen sind bereits spürbar: Das iPhone 18 wurde auf 2027 verschoben. Wenn es kommt, soll es einen 2nm-A20-Chip und 12 Gigabyte RAM für KI-Aufgaben bieten. Ähnliche Verzögerungen drohen auch bei den High-End-MacBooks, falls sich die Speicher-Situation nicht bessert.
Führungswechsel und neue Produktkategorien
Der Hardware-Boom fällt mit einem Führungswechsel zusammen: Tim Cook tritt im September 2026 als CEO zurück. Sein Nachfolger wird John Ternus. Gleichzeitig erweitert Apple sein Portfolio in neue Bereiche: Ein Smart-Home-Hub, Sicherheitssensoren und eine Türklingel mit Face ID sollen noch dieses Jahr erscheinen.
Auch die Peripherie wird modernisiert. Eine neue Apple TV-Box mit A17 Pro-Chip und 8 Gigabyte RAM für Apple Intelligence ist in Planung. Der Preis bleibt voraussichtlich stabil – rund 130 Euro fürs WLAN-Modell, 150 Euro mit Ethernet. Zudem erhalten HomePod und HomePod mini Updates mit S9- oder S10-Chips für mehr Effizienz.
Marktumfeld und Konkurrenz
Der globale Mikroprozessor-Markt wird 2026 auf rund 108 Milliarden Euro geschätzt. Apples Umstieg auf die 2-Nanometer-Technologie bringt das Unternehmen in direkte Konkurrenz zu Intel und AMD. Intel konnte zuletzt dank starker Quartalszahlen und KI-getriebener CPU-Nachfrage deutlich zulegen. Apple setzt dagegen weiter auf vertikale Integration.
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Im Software-Bereich gibt es ebenfalls Neuerungen: Seit dem 24. April 2026 kann die Apple Wallet Digital ID zur Altersverifikation genutzt werden – etwa bei der Kontoerstellung oder beim Kauf altersbeschränkter Software.
Ausblick: Ein riskanter Balanceakt
Ob Apples ambitionierte Pläne aufgehen, hängt maßgeblich von der Speichermarkt-Entwicklung ab. Die Verdopplung von Basis-Speicher und RAM in der Mac-Reihe soll die Anforderungen "agentischer" KI-Workloads erfüllen. Doch die anhaltende RAM-Knappheit bleibt ein kritischer Risikofaktor.
Sollte sich die Lage entspannen, dürfte die zweite Jahreshälfte unter neuer Führung im Zeichen des M5 Ultra Mac Studio und der ersten M6-Notebooks stehen. Bis dahin bleibt Apple einem hohen Veröffentlichungstempo verpflichtet – trotz historischer Preisvolatilität bei DRAM und NAND.
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