Apple, Herbst

Apple plant faltbares iPhone für Herbst 2026

24.01.2026 - 04:26:12

Apple plant für Herbst 2026 ein faltbares iPhone mit nahezu unsichtbarer Display-Falte und Titan-Gehäuse, um eine neue Premium-Klasse zu etablieren.

Nach jahrelangem Zögern steigt Apple in den Markt für Klapphandys ein. Das Unternehmen will mit einem durchdachten Premium-Gerät die Schwächen der Konkurrenz ausmerzen.

Cupertino – Der Zeitpunkt ist typisch Apple: Während Samsung, Huawei und andere Hersteller seit Jahren faltbare Smartphones anbieten, hat der Konzern aus Kalifornien abgewartet. Jetzt, im Herbst 2026, will Apple mit einem eigenen Klapphandy nachlegen – und dabei gleich die Messlatte für die gesamte Branche höher legen. Branchenbeobachter und Lieferketten-Insider berichten übereinstimmend von einem geplanten Debüt. Das Gerät soll die größten Schwachstellen aktueller Falt-Handys beseitigen: den sichtbaren Bruch in der Display-Mitte und Zweifel an der Haltbarkeit.

Perfektion statt Pioniergeist

Apples Strategie ist klassisch: beobachten, perfektionieren, dominieren. Das geplante Falt-Handy ist Teil einer der größten Produktoffensiven seit dem ersten iPhone. Es soll eine neue Premium-Klasse etablieren. Durch die späte Markteinführung konnte Apple die Fehler der Konkurrenz studieren und seine Ingenieurskunst auf eine ausgereifte Lösung konzentrieren.

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Der Markteintritt kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Der globale Smartphone-Markt soll 2026 insgesamt um 4 Prozent schrumpfen. Apple wird dagegen voraussichtlich ein Plus von 2 Prozent verbuchen und etwa 250 Millionen Geräte absetzen. Das entspräche einem Marktanteil von 21 Prozent. Getragen wird dieses Wachstum von der starken Ökosystem-Bindung und dem Fokus auf hochpreisige Geräte – genau jenes Segment, das das faltbare iPhone anführen soll.

Das Buch-Design: Keine Falte, mehr Fläche

Technisch setzt Apple auf ein „Buch-Design“. Ein kompaktes Außendisplay von etwa 5,3 Zoll dient für schnelle Aufgaben. Klappt man das Gerät auf, entfaltet sich innen ein großes Display von rund 7,7 Zoll – ähnlich einem iPad mini, das in die Hosentasche passt.

Die größte Innovation soll das Display selbst sein. Apple gelang angeblich der Durchbruch zu einer nahezu unsichtbaren Falte. Damit würde das störende Mittellinien-Problem, das bei Geräten von Samsung noch sichtbar ist, gelöst. Für die hochwertigen Falt-Panels arbeitet Apple exklusiv mit Samsung Display zusammen. Das Gehäuse soll aus Titan gefertigt sein und im aufgeklappten Zustand nur etwa 4,5 Millimeter dick sein.

Touch ID kehrt zurück – und ein neuer Release-Rhythmus

Eine Überraschung bahnt sich an: Statt Face ID soll das faltbare iPhone die Rückkehr des Fingerabdrucksensors bringen. Ein Touch-ID-Sensor würde in die Seitentaste integriert. Der Grund ist praktisch: Der komplexe TrueDepth-Kamera-Satz für die Gesichtserkennung lässt sich im dünnen, faltbaren Gehäuse nur schwer unterbringen.

Mit dem neuen Gerät ändert Apple auch seinen Veröffentlichungsrhythmus. Das Falt-Modell und die iPhone-18-Pro-Modelle sollen im September 2026 vorgestellt werden. Die günstigeren Standard-iPhones würden dann erst im Frühjahr 2027 folgen. Dieser gestaffelte, halbjährliche Zyklus würde es Apple erlauben, die Aufmerksamkeit des Marktes das ganze Jahr über aufrechtzuerhalten und die Premium- von den Massenmodellen klarer zu trennen.

Ein neues Kapitel für das iPhone

Das faltbare iPhone ist mehr als nur ein neues Modell. Es ist eine strategische Weichenstellung für die Zukunft des mobilen Arbeitens. Apple kombiniert die Portabilität eines Handys mit der großen Bildschirmfläche eines Tablets. Entscheidend wird die Software sein: Eine künftige iOS-Version muss Apps nahtlos zwischen den beiden Displays übertragen können.

Der Preis wird dem Premium-Anspruch gerecht werden. Schätzungen liegen bei rund 2.000 US-Dollar. Mit diesem Schritt setzt Apple auf eine flexible Zukunft – und könnte damit das nächste Jahrzehnt des iPhones definieren.

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