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Apple plant doppelten MacBook Pro-Schub für 2026

26.01.2026 - 14:00:11

Apple bereitet ein historisches Jahr für seine MacBook Pro-Reihe vor – mit zwei Updates in nur zwölf Monaten. Das berichten zuverlässige Branchenkenner. Demnach steht zunächst ein reines Leistungs-Update mit M5-Chips an, gefolgt von einer radikalen Neugestaltung mit OLED-Displays und erstmals Touchscreen.

Der Plan sieht einen ungewöhnlichen Doppelschlag vor. In der ersten Jahreshälfte, möglicherweise bereits in diesen Tagen, will Apple aktualisierte MacBook Pro-Modelle vorstellen. Diese sollen im bewährten Gehäuse die nächste Prozessor-Generation, die M5 Pro- und M5 Max-Chips, erhalten. Eine solche Taktik ist selten, aber nicht beispiellos. Apple verfolgte sie bereits 2023 mit den M2- und M3-Generationen.

Das eigentliche Highlight folgt jedoch im zweiten Halbjahr 2026. Dann soll ein komplett neu designtes MacBook Pro erscheinen. Es markiert den Übergang von iterativen Updates in eine neue Ära. Die Neuerungen könnten das Mac-Erlebnis grundlegend verändern.

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Der große Wurf: Touchscreen und OLED

Das spektakulärste Merkmal des Spät-2026-Modells ist die erwartete Touchscreen-Unterstützung. Jahrelang lehnte Apple Touchscreens bei Laptops mit Verweis auf ergonomische Nachteile ab. Jetzt scheint das Unternehmen seinen Kurs zu ändern. Die Integration würde die Bedienung deutlich an iPad und iPhone angleichen.

Zudem soll die Profi-Reihe auf OLED-Display-Technologie umstellen. Die sogenannten „Tandem-OLED“-Panels, wie sie bereits im iPad Pro verbaut sind, bieten höhere Helligkeit, unendliche Kontrastverhältnisse und eine bessere Energieeffizienz als die aktuellen Mini-LED-Displays. Auch das „Dynamic Island“-Interface der iPhones soll Einzug halten und die statische Kamera-Aussparung ersetzen.

M6-Chips, schlankeres Design und Mobilfunk

Während das Frühjahrs-Update auf M5-Silizium setzt, soll das Redesign Ende 2026 die nächste Chip-Generation einführen: die M6 Pro- und M6 Max-Prozessoren. Dies deutet auf einen aggressiveren jährlichen Release-Zyklus bei Apples eigenen Chips hin.

Das neue Gehäuse wird voraussichtlich deutlich dünner ausfallen und so der Nachfrage nach mehr Portabilität bei den 14-Zoll- und 16-Zoll-Modellen gerecht werden. Ein weiteres Highlight: integrierte mobilfunk-Connectivity, wahrscheinlich 5G. Profis wären damit unabhängig von WLAN-Hotspots oder dem Smartphone als Tethering-Station.

Ein Schlüssel für diese Verbesserungen soll der neue „N1“-Netzwerkchip von Apple sein. Er wird voraussichtlich bereits in den M5-Modellen debütieren und Übertragungsgeschwindigkeiten sowie die Kommunikation innerhalb des Apple-Ökosystems verbessern.

Folgen für den Markt und die Kunden

Zwei MacBook Pro-Launches in einem Jahr stellen Profi-Käufer vor eine komplexe Entscheidung. Wer sofort mehr Leistung braucht, etwa weil Intel- oder M1-basierte Maschinen zum Flaschenhals werden, könnte das M5-Update wählen. Das Versprechen eines grundlegend neuen Nutzererlebnisses mit OLED und Touchscreen könnte jedoch viele dazu bewegen, ihren Kauf bis zum Herbst aufzuschieben.

Marktbeobachter sehen Potenzial für eine Störung des Premium-Laptop-Sektors. Windows-Hersteller wie Dell oder HP bieten Touchscreens seit Jahren an. Mit dem Nachziehen könnte Apple einen der letzten Hardware-Vorteile der Konkurrenz ausradieren. Die Zeitpläne passen zu Branchentrends: Display-Hersteller haben die Produktion von OLED-Panels für IT-Anwendungen bereits hochgefahren.

Nächste Schritte: Erwartungen für Januar

Die Aufmerksamkeit liegt nun auf den kommenden Wochen. Das erste Update mit den M5-Chips soll unmittelbar bevorstehen. Spekulationen verknüpfen eine Ankündigung mit dem Launch des Software-Pakets „Creator Studio“ am Mittwoch, dem 28. Januar.

Falls die M5 Pro- und M5 Max-Modelle diese Woche kommen, wird Apple sie voraussichtlich per Pressemitteilung und nicht auf einer Veranstaltung präsentieren – eine übliche Taktik für reine Spec-Updates. Das äußere Design bliebe dabei unverändert. Alle optischen Neuerungen sind für das große Redesign im vierten Quartal reserviert. Mit dieser Doppelstrategie unterstreicht Apple seinen aggressiven Kurs, die Vorherrschaft im Profi-Markt zu behaupten.

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