Apple Music startet KI-Playlist-Generator Playlist Playground
18.02.2026 - 08:03:12Apple zieht mit einem eigenen KI-Musikassistenten nach. Im neuen iOS-Beta können Abonnenten Playlists per Texteingabe erstellen lassen. Das Feature namens Playlist Playground ist die erste große KI-Anwendung von Apple Intelligence im Musikbereich und soll die Lücke zu Konkurrenten wie Spotify schließen.
KI-gesteuerte Musikauswahl per Texteingabe
Seit dieser Woche steht Entwicklern die erste Beta von iOS 26.4 zur Verfügung – und mit ihr die neue KI-Funktion. Abonnenten von Apple Music können damit individuelle Playlists erstellen, indem sie einfach ihre Stimmung, ein Genre oder eine Situation beschreiben. Das System generiert daraus automatisch eine 25-Titel-Playlist mit passendem Namen.
Die Bedienung ist denkbar einfach: In der Apple Music App wählt man die Playlist-Erstellung aus und tippt auf Playlist Playground. Nach dem Herunterladen der notwendigen KI-Modelle öffnet sich ein Eingabefeld. Vorschläge wie „Musik für den Morgenkaffee“ oder „Hip-Hop-Party“ helfen beim Einstieg. Die eigentliche Stärke liegt aber in der Interpretation frei formulierter Wünsche.
Nutzer können die automatisch erstellte Playlist anschließend verfeinern – durch weitere Texteingaben oder manuelles Editieren. Selbst bestehende Playlists lassen sich per Sprachbefehl umgestalten. Damit bietet Apple erstmals eine tief in das System integrierte KI-Lösung, die über bisherige algorithmische Vorschläge deutlich hinausgeht.
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Aufholjagd im Streaming-Markt
Mit Playlist Playground schließt Apple eine auffällige Lücke. Während Konkurrenten wie Spotify, YouTube Music und Amazon Music bereits seit 2024 ähnliche KI-Tools anbieten, fehlte bei Apple Music bislang eine native Lösung. Zwar gab es eine ChatGPT-Integration, doch die neue Funktion ist deutlich mächtiger und besser vernetzt.
Für Branchenbeobachter ist der Schritt überfällig. KI-gestützte Personalisierung gilt längst als entscheidender Faktor im Kampf um Abonnenten. Indem Apple sein eigenes Apple Intelligence-Framework nutzt, stärkt es nicht nur den Musikdienst, sondern das gesamte Ökosystem. Die Funktion könnte Millionen Nutzern den Umgang mit ihrer Musiksammlung grundlegend verändern.
Weitere Neuerungen im iOS-Update
Neben der KI-Playlist-Erstellung bringt iOS 26.4 weitere Verbesserungen für Apple Music. Die App erhält ein optisches Update: Album- und Playlist-Seiten zeigen nun dynamische Hintergründe, die sich an den Farben des Cover-Artworks orientieren. Das sorgt für ein immersiveres Erlebnis.
Neu ist auch ein Konzert-Entdecker, der kommende Live-Auftritte in der Nähe anzeigt – ähnlich wie im hauseigenen Dienst Shazam. Zusammen mit Playlist Playground demonstrieren diese Updates, dass Apple sowohl die Intelligenz als auch das Nutzererlebnis seiner Musikplattform vorantreiben will. Außerhalb von Apple Music gibt es Updates für Podcasts und neue Hintergrundbilder.
Was bedeutet das für Apples KI-Strategie?
Playlist Playground ist eine der ersten konkret nutzbaren Anwendungen aus der angekündigten Apple Intelligence-Suite. Die Namensgebung in Anlehnung an Image Playground – das KI-Tool zur Bildgenerierung – deutet auf eine einheitliche Markenstrategie für kreative KI-Anwendungen hin.
Die Funktion soll in den kommenden Wochen zunächst für öffentliche Beta-Tester und dann für alle Nutzer freigeschaltet werden, voraussichtlich im März. Dann wird sich zeigen, wie sie im direkten Vergleich mit den etablierten Lösungen der Konkurrenz abschneidet.
Auffällig abwesend in diesem Beta-Release ist die lang erwartete Siri-Überholung, die angeblich auf Googles Gemini-Technologie setzen soll. Das deutet darauf hin, dass Apples ambitionierteste KI-Updates noch Zeit benötigen. Playlist Playground ist somit ein erster, aber wichtiger Schritt – und zeigt, dass Apple generative KI gezielt in Alltagsanwendungen integrieren will.
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