Apple: Millionen iPhones wegen Design-Protest ungeschützt
09.01.2026 - 12:51:12Apple kämpft mit einer gefährlichen Sicherheitslücke, die Millionen iPhones bedroht. Der Grund ist ungewöhnlich: Viele Nutzer verweigern das notwendige Update aus Protest gegen das neue “Liquid Glass”-Design. Das kritische Sicherheits-Patch für iOS 26.1 liegt seit November bereit, wird aber massenhaft ignoriert.
Im Kern der Warnung stehen zwei Schwachstellen in der Apple Neural Engine (CVE-2025-43447 und CVE-2025-43462). Sie ermöglichen Angreifern über präparierte Apps, den Kernel-Speicher zu korrumpieren oder das System zum Absturz zu bringen. Da die Neural Engine tief im System für KI-Aufgaben verankert ist, gilt ein Zugriff als besonders kritisch.
Der Boykott: Ästhetik schlägt Sicherheit
Die Update-Verweigerung hat rein ästhetische Gründe. Mit iOS 26 führte Apple die Designsprache “Liquid Glass” ein, die auf starke Transparenzeffekte und glasartige Oberflächen setzt. Nutzer klagen jedoch über massive Lesbarkeitsprobleme.
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Ein Bericht des Tech-Portals Gigazine bestätigt die Kritik: Icons seien innerhalb von Apps uneinheitlich, Transparenzeffekte machten Text schwer lesbar. Obwohl Apple in iOS 26.1 einen Regler für mehr Deckkraft nachlegte, bleibt der Unmut groß. Viele Nutzer verharren bewusst auf älteren Versionen und nehmen das Sicherheitsrisiko in Kauf.
Experten warnen vor “Zombie-Geräten”
Sicherheitsforscher schlagen Alarm. Analysten von Intrucept Labs warnen, dass die Neural-Engine-Lücken zusammen mit anderen Schwachstellen Einfallstore für komplexe Angriffe bilden. Es entstehen riesige Pools verwundbarer “Zombie-Geräte”, obwohl der Patch seit Monaten verfügbar ist.
“Das ist ein frustrierendes Paradoxon”, so Experten. Eine Ausnutzung der Kernel-Lücke könnte Angreifern weitreichende Kontrolle über das Gerät verschaffen – weit über normale App-Berechtigungen hinaus.
Historischer Konflikt mit neuer Dimension
Der Streit zwischen Design und Funktionalität ist bei Apple nicht neu. Ähnlich polarisierte der Wechsel zum “Flat Design” mit iOS 7 im Jahr 2013. Doch damals gab es keine vergleichbar kritischen, offenen Sicherheitslücken.
Der Fall zeigt: Wenn Sicherheitsupdates untrennbar mit unpopulären Designänderungen verknüpft sind, sinkt die Bereitschaft der Nutzer zur Kooperation. Die Frage ist, ob Apple künftig reine Sicherheitsupdates stärker von großen Feature-Updates entkoppeln muss.
Warten auf Cupertinos nächsten Zug
Branchenbeobachter erwarten nun eine Reaktion von Apple. Wird das Unternehmen mit iOS 26.2 nachbessern, um die Wogen zu glätten? Oder erhöht es den Druck und bewirbt das Update aggressiver?
Bis dahin raten Sicherheitsexperten eindringlich: Der Schutz persönlicher Daten sollte Priorität vor ästhetischen Vorlieben haben. Nutzer auf Versionen vor iOS 26.1 sollten das Update umgehend installieren und die neuen Optionen zur Reduzierung der Transparenz nutzen.
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