Apple MacBooks: Neue M5-Chips, aber deutlich höhere Preise
04.03.2026 - 08:09:43 | boerse-global.deApple hebt die Preise für seine beliebtesten Laptops um bis zu 400 Euro an. Grund sind die weltweite Chip-Knappheit und die gestiegenen Kosten für KI-Komponenten. Als Ausgleich verdoppelt der Konzern den Basisspeicher.
Die neuen MacBook Air und MacBook Pro Modelle, die heute vorgestellt wurden, setzen auf die nächste Generation der hauseigenen M5-Chips. Doch die Leistungssprünge haben ihren Preis: Apple erhöht die Einstiegspreise für seine Notebook-Flaggschiffe deutlich. Verantwortlich sind laut dem Unternehmen die anhaltende Knappheit bei Speicherchips und die explodierende Nachfrage nach Komponenten für Künstliche Intelligenz.
Wer bei den ständigen technischen Neuerungen im Apple-Universum den Überblick behalten möchte, findet in diesem kompakten Ratgeber die passenden Antworten. Das kostenlose Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe verständlich und hilft Ihnen, die Apple-Fachsprache sofort zu verstehen. Jetzt iPhone-Lexikon gratis anfordern
Speicherkrise treibt Preise in die Höhe
Der Hauptgrund für die Preisanpassungen ist ein branchenweites Problem. Die KI-Revolution führt dazu, dass Chiphersteller ihre Produktion auf Hochleistungsspeicher für Rechenzentren konzentrieren. Für Consumer-Produkte wie Laptops und Smartphones wird das Angebot knapper – die Preise steigen. Analysten berichten von fast 50 Prozent höheren Speicherkosten seit Ende 2025.
„Die Kosten für Arbeitsspeicher machen mittlerweile 15 bis 20 Prozent der gesamten Herstellungskosten eines Laptops aus“, erklärt eine Branchenexpertin. Kein Wunder also, dass Apple und andere Hersteller einen Teil dieser Mehrkosten an die Kunden weitergeben. Als strategischen Ausgleich verdoppelt Apple bei mehreren Modellen den Basisspeicher. Was früher ein teures Upgrade war, ist jetzt Standard.
So viel kosten die neuen Modelle
Die Preissprünge fallen je nach Modell unterschiedlich hoch aus:
* MacBook Air (13 & 15 Zoll): Steigen um 100 Euro. Dafür starten sie jetzt mit 512 GB Speicher statt 256 GB. Das 13-Zoll-Modell kostet nun 1.199 Euro.
* MacBook Pro (14 & 16 Zoll): Hier fallen die Erhöhungen stärker aus. Das Basismodell mit M5-Chip wird 100 Euro teurer. Versionen mit dem M5 Pro Chip legen um 200 Euro zu. Die größte Erhöhung von 400 Euro trifft die Top-Modelle mit dem M5 Max Chip. Dafür starten alle Pro-Modelle jetzt mit mindestens 1 TB Speicher.
Für Nutzer, die den Speicher ohnehin aufgerüstet hätten, könnte die neue Preisstruktur am Ende sogar günstiger sein. Ein typischer „Cook’s Pricing Strategy“-Zug, wie Marktbeobachter anmerken: Preise erhöhen, aber gleichzeitig den Mehrwert steigern.
KI-Leistung vervierfacht
Abseits der Preispolitik setzen die neuen MacBooks auf massive Leistungssteigerungen. Der Fokus liegt klar auf KI-Fähigkeiten. Apple wirbt damit, dass die neue Pro-Reihe bis zu viermal so schnell bei KI-Aufgaben sei wie die Vorgängergeneration. Auch die CPU-Leistung für professionelle Anwendungen soll um bis zu 30 Prozent gestiegen sein.
Der M5-Chip im MacBook Air verspricht ebenfalls bis zu vierfach schnellere KI-Performance. Technische Neuerungen sind zudem ein schnellerer SSD-Speicher, Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 sowie verbesserte Grafikleistungen. Optisch bleiben die Geräte unverändert.
Ob MacBook oder Smartphone – die richtige Einrichtung ist entscheidend, um das volle Potenzial Ihrer Apple-Geräte ohne Frust auszuschöpfen. Dieser kostenlose Guide führt Sie sicher durch alle wichtigen Einstellungen und hilfreiche Gesten für einen mühelosen Start. Kostenloses Starterpaket hier herunterladen
Test für die Marktloyalität
Die Branche blickt nun gespannt auf die Kundenreaktion. Der globale PC-Markt kämpft mit ähnlichen Herausforderungen. Marktforscher von IDC rechnen 2026 mit durchschnittlichen Preiserhöhungen von bis zu acht Prozent. Apples Schritt folgt diesem Trend.
Die neuen Geräte können ab sofort vorbestellt werden. Der Verkaufsstart ist für den 11. März geplant. Die Frage ist: Sind Apple-Kunden bereit, für die nächste Generation leistungsstarker, KI-optimierter Laptops tiefer in die Tasche zu greifen? Die Antwort wird ein Stimmungsbild für die gesamte Premium-PC-Branche liefern.
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Jetzt abonnieren.


