Apple MacBook Pro: Neue Top-Modelle starten am 5. Februar
31.01.2026 - 14:39:12Apple verschiebt den Start seiner Spitzen-MacBooks in den Februar – eine strategische Entscheidung mit mehreren Gründen. Die neuen 14- und 16-Zoll-Modelle mit den M5 Pro- und M5 Max-Chips erscheinen am 5. Februar 2026. Damit weicht der Konzern von den erwarteten Terminen Ende 2025 oder Januar ab.
Hauptgrund für die Verschiebung ist die Software. Die vollen Fähigkeiten der neuen Chips entfalten sich erst mit macOS 26.3, das sich noch in der finalen Beta-Phase befindet. Apple will die Geräte mit dem fertigen System ausliefern, um eine stabile Erfahrung von Anfang an zu garantieren. Diese Synchronisation von Hardware und Software ist typisch für das Unternehmen.
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Produktions-Hürden: 3D-Chips und 5G-Frage
Auch technische Herausforderungen in der Produktion spielen eine Rolle. Die M5 Pro- und Max-Chips werden mit TSMCs fortschrittlichem SoIC-MH-Verfahren gefertigt. Diese 3D-Chip-Stapelung bietet mehr Leistung bei besserer Wärmeabfuhr, ist aber komplex in der Herstellung. Berichten zufolge sorgte sie für geringfügige Produktionsschwierigkeiten.
Spannend sind zudem anhaltende Gerüchte über integrierte 5G-Mobilfunkverbindung. Die Integration eines Modems in das Metallgehäuse wäre eine Premiere für den Mac und stellt hohe technische und regulatorische Anforderungen. Sie könnte die finale Freigabe verzögert haben.
Marketing-Strategie: Raum für das Creator Studio
Die Verschiebung ist auch cleveres Marketing. Erst am 28. Januar stellte Apple sein neues Software-Abo Creator Studio für Kreativprofis vor. Indem die Hardware eine Woche später kommt, erhält jede Ankündigung ihre eigene Aufmerksamkeit. Das Software-Bundle soll ein Hauptargument für die leistungsstarken neuen MacBooks werden. Diese „Ein-Zwei-Punch“-Strategie zielt darauf ab, die wichtige Profi-Kundschaft maximal zu begeistern – in einem Quartal, in dem die Mac-Verkäufe laut Berichten um etwa 7 Prozent eingebrochen sind.
Blick voraus: Komplett-Redesign noch 2026?
Der Februar-Launch könnte nur der erste von zwei Schritten in diesem Jahr. Analysten wie Mark Gurman von Bloomberg spekulieren über eine seltene „Doppel-Aktualisierung“ der MacBook Pro-Linie 2026.
Die jetzt kommenden Modelle behalten demnach das aktuelle Design mit mini-LED-Display, bieten aber die massive Leistungssteigerung durch die M5-Chips. Eine zweite, radikalere Aktualisierung ist für Ende 2026 im Gespräch. Sie soll ein komplett neues Design mit OLED-Touchscreens und dünnerem Gehäuse bringen. Für Nutzer stellt sich damit die Frage: Sofort für die pure Rechenpower upgraden oder bis zum potenziell revolutionären Redesign warten?
Mit dem 5. Februar setzt Apple den ersten großen Hardware-Akzent des Jahres. Nach dem Basis-M5-Modell aus Oktober 2025 komplettieren die Pro- und Max-Varianten nun die Familie und liefern die Leistung, auf die Profis gewartet haben.
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