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Apple MacBook Pro: Neue M5-Modelle für Profis starten am 11. März

09.03.2026 - 06:10:47 | boerse-global.de

Apple stellt neue MacBook Pro Modelle mit M5 Pro und M5 Max Chips vor, die durch dedizierte KI-Beschleuniger und Fusion Architecture bis zu viermal mehr KI-Leistung bieten. Die Preise steigen leicht, die Basisspeicher verdoppeln sich.

Apple MacBook Pro: Neue M5-Modelle für Profis starten am 11. März - Foto: über boerse-global.de
Apple MacBook Pro: Neue M5-Modelle für Profis starten am 11. März - Foto: über boerse-global.de

Apple erweitert seine Profi-Laptop-Reihe mit neuen 14- und 16-Zoll-MacBook Pro Modellen, die mit den leistungsstarken M5 Pro und M5 Max Chips ausgestattet sind. Die am 3. März 2026 vorgestellten Geräte richten sich an Entwickler, Forscher und Kreativprofis, die maximale Rechenleistung benötigen. Der Verkauf startet am kommenden Mittwoch.

Fusion Architecture: Zwei Chips in einem

Das technische Herzstück der neuen Modelle ist die Fusion Architecture. Dabei verbindet Apple zwei separate Drei-Nanometer-Chips zu einem einzigen System-on-a-Chip. Das soll die Speicherbandbreite erhöhen und Latenzen verringern. Die M5 Pro und M5 Max Prozessoren verfügen über eine neu gestaltete CPU-Architektur mit bis zu 18 Kernen. Darunter sind zwölf Performance-Kerne und sechs spezielle Hochdurchsatz-Kerne, die Apple als Super-Cores bezeichnet – angeblich die schnellsten CPU-Kerne derzeit auf dem Markt.

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KI-Leistung vervierfacht

Auch Grafik und künstliche Intelligenz erhalten massive Upgrades. Der M5 Pro bietet bis zu 20 GPU-Kerne, der M5 Max verdoppelt das auf bis zu 40 Kerne. Entscheidend: Jeder GPU-Kern enthält jetzt einen dedizierten Neural Accelerator. Laut Apple liefert das bis zu viermal mehr KI-Leistung als die Vorgängergeneration und sogar das Achtfache der ursprünglichen M1-Modelle. Diese Verbesserungen sollen das Ausführen großer Sprachmodelle direkt auf dem Gerät und komplexe Rendering-Aufgaben deutlich beschleunigen.

Mehr Speicher zum höheren Preis

Mit der Leistung steigen auch die Preise – allerdings mit besserer Grundausstattung. Das 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro startet bei 2.199 Euro, die 16-Zoll-Variante bei 2.699 Euro. Für den Top-Chip M5 Max liegen die Einstiegspreise bei 3.599 Euro (14 Zoll) bzw. 3.899 Euro (16 Zoll). Studierende und Bildungseinrichtungen erhalten bis zu 200 Euro Rabatt.

Die Preise liegen damit 100 bis 200 Euro über den Vorgängermodellen. Dafür hat Apple die Basisspeicher verdoppelt: M5 Pro Modelle starten jetzt mit 1 Terabyte SSD, M5 Max Konfigurationen mit 2 Terabyte. Die neuen SSDs erreichen zudem Transferraten von bis zu 14,5 Gigabyte pro Sekunde – doppelt so schnell wie bisher. Der Arbeitsspeicher beginnt bei 24 GB (M5 Pro) bzw. 36 GB (M5 Max).

Wi-Fi 7 und bis zu 24 Stunden Akku

Bei der Konnektivität schließt Apple eine Lücke: Die neuen Modelle bringen mit dem hauseigenen N1-Chip erstmals Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 ins Mac-Ökosystem. Damit halten sie Anschluss an Premium-Windows-Laptops. Die physischen Anschlüsse bleiben unverändert: drei Thunderbolt-5-Ports, HDMI für 8K-Ausgabe, SDXC-Slot und MagSafe-3-Ladeanschluss.

Die Displays nutzen weiterhin Liquid Retina XDR Panels mit bis zu 1.600 Nits HDR-Spitzenhelligkeit. Neu ist die Option für Nano-Textur-Glas, das Reflexionen in hellen Umgebungen reduziert. Trotz der gesteigerten Leistung verspricht Apple bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit.

Strategischer Schwenk zu KI-Workloads

Die Einführung der M5 Pro und Max Modelle erfolgte im Rahmen der „Apple Experience“ – einem hybriden Medienevent vom 2. bis 4. März mit Pressebriefings in New York, London und Shanghai. Parallel stellte Apple auch das neue M5 MacBook Air, das M4 iPad Air und das iPhone 17e vor.

Branchenbeobachter sehen in den Speicher- und KI-Upgrades eine klare Strategie: Apple veut seine Dominanz im Premium-Laptop-Sektor behaupten, gerade weil KI-Arbeitslasten für Profis immer wichtiger werden. Ein Apple-Vizepräsident betonte, die Neural Accelerators in der GPU sollen Möglichkeiten eröffnen, die bisher auf mobilen Workstations nicht verfügbar waren.

Nächster Schritt: Mac Studio Update

Nachdem MacBook Pro und Air jetzt auf M5 aktualisiert sind, richtet sich der Blick auf Apples Desktop-Roadmap. Technologie-Reporter und Lieferkettenanalysten erwarten als nächstes ein Update des Mac Studio. Projektionen deuten auf M5 Max und möglicherweise M5 Ultra Varianten bis Mitte 2026 hin – passend zur Worldwide Developers Conference im Juni.

Die vollständige Umstellung der Mac-Linie auf M5-Architektur soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Während die ersten Vorbestellungen ab 11. März ausgeliefert werden, werden unabhängige Benchmarks bald zeigen, wie die Fusion Architecture und Super-Cores sich im professionellen Dauerbetrieb bewähren.

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