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Apple MacBook Pro: Neue M5-Generation setzt auf KI-Power

06.03.2026 - 14:49:01 | boerse-global.de

Apple präsentiert neue MacBook Pro Modelle mit M5-Chips, die durch eine neuartige Fusion Architecture bis zu viermal mehr KI-Leistung bieten. Die Geräte verfügen über Wi-Fi 7, doppelten Basisspeicher und sind ab März erhältlich.

Apple MacBook Pro: Neue M5-Generation setzt auf KI-Power - Foto: über boerse-global.de
Apple MacBook Pro: Neue M5-Generation setzt auf KI-Power - Foto: über boerse-global.de

Apple stellt die Profi-Laptops mit M5 Pro und M5 Max vor – ein Quantensprung bei KI-Leistung und Rechenkraft für Entwickler und Kreative. Verfügbar sind die Geräte ab dem 11. März.

Die neuen 14- und 16-Zoll-Modelle sind die Antwort auf den wachsenden Bedarf an lokaler KI-Verarbeitung. Mit der neuartigen Fusion Architecture verbindet Apple erstmals zwei 3-Nanometer-Chips zu einem System. Das Ergebnis: Bis zu viermal mehr KI-Leistung als bei der Vorgängergeneration M4.

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Fusion Architecture: So revolutioniert der M5-Chip

Das Herzstück ist die komplett überarbeitete CPU mit bis zu 18 Kernen. Sechs Hochleistungs- und zwölf Effizienzkerne sollen bis zu 30 Prozent mehr Performance bei Profi-Anwendungen bringen. Die größte Neuerung steckt jedoch in der GPU.

Der M5 Max verfügt über eine 40-Kern-Grafikeinheit. Jeder dieser Kerne beherbergt einen eigenen Neural Accelerator. Diese Architektur macht komplexe KI-Modelle direkt auf dem Gerät möglich – ohne Cloud-Anbindung. Raytracing soll um 35 Prozent schneller sein.

Für wen lohnt sich das? Vor allem für Entwickler, die mit großen Sprachmodellen arbeiten, und für Videoprofis, die Echtzeit-Rendering benötigen. Die Daten bleiben privat, die Latenzzeiten sinken.

Wi-Fi 7 und doppelter Speicher: Ausstattung für die Zukunft

Neben der Rechenpower rüstet Apple bei der Konnektivität auf. Ein hauseigener N1-Chip bringt erstmals Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 in die MacBook-Pro-Reihe. Das bedeutet schnellere, stabilere Verbindungen für große Datenmengen.

Auch beim Speicher geht Apple neue Wege. Die Basiskapazitäten wurden verdoppelt. Modelle mit dem M5 Pro starten jetzt mit 1 Terabyte SSD, die M5 Max-Versionen sogar mit 2 Terabyte. Die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sollen mit bis zu 14,5 Gigabyte pro Sekunde doppelt so hoch sein wie zuvor.

Drei Thunderbolt-5-Anschlüsse sorgen für schnelle Datenübertragung und erweiterte Display-Unterstützung. Trotz der Leistungssteigerung verspricht Apple bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit.

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Preise steigen, Netzteil fehlt in Europa

Die Aufrüstung hat ihren Preis. In den USA startet das 14-Zoll-Modell mit M5 Pro bei 2.199 US-Dollar, die 16-Zoll-Variante bei 2.699 US-Dollar. Die Top-Konfigurationen mit M5 Max liegen bei 3.599 bzw. 3.899 US-Dollar. Analysten verweisen darauf, dass der doppelte Basisspeicher den Aufpreis relativiert.

Eine Änderung betrifft europäische Kunden direkt: Aus Umweltschutzgründen liefert Apple in der EU und Großbritannien kein Netzteil mehr mit. Wer keinen kompatiblen USB-C-Ladeadapter besitzt, muss ihn separat kaufen.

Strategische Weichenstellung im KI-Wettlauf

Die M5-Offensive ist mehr als ein normales Upgrade. Sie ist Apples klare Antwort auf die Copilot+ PCs von Windows-Herstellern, die mit eigenen NPUs werben. Indem Apple die KI-Hardware direkt in die GPU integriert, sichert es sich einen technologischen Vorsprung.

Die Fusion Architecture zeigt zudem, dass Apple die Performance seiner Chips weiter steigern kann, ohne die energieeffiziente DNA der Apple-Silicon-Ära zu opfern. Für Nutzer alter Intel-Macs oder früher M1/M2-Geräte dürfte der Leistungssprung besonders verlockend sein.

Ein neues Gehäuse oder OLED-Displays sind vorerst nicht zu erwarten. Branchengerüchte deuten auf ein Redesign erst Ende 2026 oder 2027 hin. Bis dahin wird Apple die Software optimieren, um das volle Potenzial der neuen Architektur auszuschöpfen. Dritte Anbieter werden ihre Profi-Apps wohl rasch an die Neural Accelerators anpassen.

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