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Apple MacBook Pro: M5-Update vor der Tür, OLED-Revolution in Sicht

20.01.2026 - 07:33:12

Apple verfolgt eine Doppelstrategie mit einem baldigen M5-Update für MacBook Pros und einer beschleunigten Vorbereitung auf OLED-Modelle mit M6-Chip, die den Markt neu definieren sollen.

Apple verfolgt eine Doppelstrategie für seine Profi-Laptops. Noch in diesem Frühjahr sollen neue Modelle mit M5-Chips erscheinen, während parallel die Produktion für eine radikale OLED-Neugestaltung mit M6-Chip früher als geplant startet.

Der Markt für professionelle Laptops steht vor einem entscheidenden Jahr. Während Apple mit einem baldigen, rein leistungsorientierten Update die aktuelle Generation abschließt, bereitet der Konzern im Hintergrund bereits die nächste große Revolution vor. Diese zweigleisige Taktik sichert kurzfristig die Spitzenposition und plant langfristig die Neudefinition des gesamten Segments.

M5 Pro und Max: Leistungsschub mit bekanntem Design

Die unmittelbar bevorstehende Neuheit sind die M5 Pro und M5 Max MacBook Pros. Typische Indizien deuten auf einen baldigen Start hin: Die Lieferzeiten für die aktuellen Top-Modelle mit M4-Chip verlängern sich deutlich – ein klassisches Zeichen für die Auslistung alter Bestände vor einem Produktwechsel.

Die neuen 14- und 16-Zoll-Modelle werden voraussichtlich Ende Januar oder im Februar 2026 vorgestellt, möglicherweise begleitet von der neuen Software-Suite „Creator Studio“. Von außen werden sie sich nicht vom 2021 eingeführten Design unterscheiden. Die Innovation steckt im Inneren.

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Die Chip-Strategie: 3nm-Finale und 2nm-Premiere

Die M5-Familie bildet den Höhepunkt von Apples Arbeit mit der 3-Nanometer-Fertigung. Statt auf einen neuen Prozessknoten zu setzen, setzt Apple auf architektonische Verbesserungen und fortschrittliche 3D-Chip-Stapelung (SoIC). Das verspricht besseres Thermomanagement, effizienteren Datentransfer und spürbar mehr Leistung für anspruchsvolle Anwendungen.

Den eigentlichen Technologiesprung reserviert Apple für den M6-Chip. Dieser wird voraussichtlich der erste Apple-Prozessor auf einem 2nm-Fertigungsprozess sein. Diese Miniaturisierung bringt enorme Gewinne bei Leistung und Energieeffizienz mit sich. Der M6 ist exklusiv für die kommende OLED-Generation der MacBook Pros vorgesehen.

Der Gamechanger: OLED-Produktion startet früher

Während das M5-Update ansteht, kommt die eigentliche Sensation aus der Lieferkette. Berichten zufolge hat der Hauptlieferant Samsung Display bereits mit der Massenproduktion von fortschrittlichen 8.6-Gen-OLED-Panels begonnen. Dieser Start erfolgt überraschend früh, ursprünglich war das zweite Quartal 2026 erwartet worden.

Diese Beschleunigung könnte den Start des OLED-MacBook Pro von Anfang 2027 auf Ende 2026 vorziehen. Die Displays nutzen eine „Tandem“-Struktur, wie sie bereits im iPad Pro zum Einsatz kommt. Sie bieten höhere Helligkeit, bessere Energieeffizienz und eine längere Lebensdauer als herkömmliche OLEDs. Das Gerät selbst wird mit einem dünneren und leichteren Gehäuse sowie möglichen Touchscreen-Funktionen spekuliert.

Zwei Wege, ein Ziel: Marktdominanz sichern und neu erfinden

Apples Strategie bedient zwei klare Bedürfnisse. Das M5-Update bietet Profis, die sofort mehr Power brauchen, einen unkomplizierten Upgrade-Pfad ohne Umgewöhnung. Die parallele Vorbereitung der OLED-Revolution zeigt, dass der Konzern die nächste große Evolution des Mac bereits aggressiv vorantreibt.

Für professionelle Anwender zeichnet sich ein klares Roadmap ab: das M5-Update in den kommenden Wochen, gefolgt von der potenziell bahnbrechenden OLED-Neuvorstellung noch in diesem Jahr. 2026 könnte damit nicht nur ein starkes Jahr für den MacBook Pro werden, sondern auch ein symbolträchtiges: Es markiert das 20-jährige Jubiläum der Modellreihe.

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