Apple MacBook: Billig-Laptop mit iPhone-Chip vor Start
26.02.2026 - 07:49:44 | boerse-global.deApple plant eine Offensive im Niedrigpreissegment: Ein neuer, günstiger MacBook mit iPhone-Prozessor soll schon nächste Woche kommen. Das Gerät zielt direkt auf Schüler und Chromebook-Nutzer – und bedeutet eine strategische Kehrtwende für den Konzern.
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Strategischer Schwenk mit dem A18 Pro
Herzstück des Geräts wird laut übereinstimmenden Berichten nicht ein M-Chip, sondern der A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro sein. Der 3-Nanometer-Prozessor mit 6 CPU- und 6 GPU-Kernen soll im Einzelkern-Benchmark dem alten M1 Chip ebenbürtig sein. Für Alltagsaufgaben wie Surfen, Textarbeit und Videos reicht das problemlos.
Der Wechsel zum iPhone-Chip ist eine zentrale Kostensenkungsmaßnahme. Die Mehrkernleistung wird zwar hinter aktuellen M-Chips zurückbleiben. Doch die hohe Effizienz verspricht eine außergewöhnliche Akkulaufzeit – ein entscheidendes Argument für ein Bildungsgerät. Nachteil: Statt Thunderbolt gibt es nur Standard-USB-C-Anschlüsse.
Geplante Kompromisse für den Preis
Aus einem geleakten internen macOS-Build gehen acht konkrete Einschränkungen hervor, die den Preis drücken sollen:
- Das Display (wohl 12,9 Zoll) soll weniger hell sein als beim MacBook Air (unter 500 Nits) und auf True Tone verzichten.
- Die Tastatur wird nicht hinterleuchtet sein.
- Schnellladung wird nicht unterstützt.
- Als Speicheroptionen gibt es nur 256 GB und 512 GB – mit langsamerer SSD-Geschwindigkeit und ohne 1-TB- oder 2-TB-Varianten.
- Der Arbeitsspeicher beträgt standardmäßig 8 GB.
- Die Audio-Ausgabe unterstützt keine hochohmigen Kopfhörer.
- Statt des eigenen N1-Chips soll ein MediaTek-Chip für WLAN und Bluetooth sorgen – was Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 ausschließt.
Kampfansage an Google Chromebooks
Mit dem Gerät greift Apple direkt den Bildungsmarkt an, auf dem Google Chromebooks dominieren. Der neue MacBook soll in jugendlichen Farben wie Gelb, Grün, Blau und Rosa erhältlich sein – eine Reminiszenz an den iBook G3 und aktuelle iMacs.
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Der Preis bleibt die größte Unbekannte. Frühe Schätzungen lagen bei 599 US-Dollar. Aktuelle Berichte, etwa von DigiTimes, deuten wegen gestiegener Speicherkosten nun auf 699 bis 799 US-Dollar hin. Damit läge das Gerät deutlich unter dem MacBook Air und schüfe einen neuen, niedrigeren Einstieg in das Apple-Ökosystem.
Start bereits nächste Woche?
Die Vorstellung soll am 4. März über eine Pressemitteilung und parallele "Apple Experience"-Medienveranstaltungen in New York, London und Shanghai erfolgen. Die Quanta Computer soll die Massenproduktion bereits im März aufnehmen.
Ob der Billig-MacBook ein Erfolg wird, hängt vom Endpreis und der Akzeptanz der Kompromisse ab. Für many Schüler und Gelegenheitsnutzer könnte die Kombination aus macOS, Apple-Design und Top-Akku jedoch überzeugen – selbst mit den bekannten Einschränkungen. Die Tech-Welt blickt gespannt auf die kommenden Tage.
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