Apple MacBook Air M5: KI-Power und doppelter Speicher zum neuen Einstiegspreis
03.03.2026 - 18:41:04 | boerse-global.de
Apple hat sein Flaggschiff für die Masse neu aufgelegt. Der MacBook Air mit dem M5-Chip startet mit doppelt so viel Speicher und deutlich mehr KI-Leistung – zu einem leicht erhöhten Grundpreis. Damit reagiert der Konzern auf die wachsenden Anforderungen von Künstlicher Intelligenz.
Am Dienstag präsentierte der Tech-Riese die nächste Generation seines beliebtesten Laptops. Sowohl das 13- als auch das 15-Zoll-Modell werden nun vom neuen M5-Chip angetrieben. Die größte Überraschung: Apple streicht die 256-GB-Variante und verdoppelt den Basisspeicher auf 512 GB. Der Einstiegspreis für das 13-Zoll-Modell liegt damit bei 1.099 US-Dollar. Vorbestellungen sind ab Mittwoch, dem 4. März, möglich. Die ersten Geräte werden ab dem 11. März ausgeliefert.
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KI-Leistungssprung für lokale Sprachmodelle
Herzstück der Neuerung ist der M5-Prozessor. Mit bis zu zehn CPU- und GPU-Kernen sowie einem integrierten neuronalen Beschleuniger soll er ein Vielfaches leistungsfähiger sein als seine Vorgänger. Laut Apple bearbeitet der chip KI-Aufgaben bis zu viermal schneller als der M4 und sogar 9,5-mal schneller als der ursprüngliche M1.
Diese Rechenpower ist für die lokale Ausführung großer Sprachmodelle gedacht. Sie soll die Apple-Intelligence-Features in macOS Tahoe flüssig antreiben. Zudem profitiert der Arbeitsspeicher von einer 28 Prozent höheren Bandbreite, was Multitasking und App-Starts beschleunigen soll. Für Grafikanwendungen und Spiele verspricht eine neue Raytracing-Engine bessere 3D-Leistung.
Ende der Speicherknappheit: Bis zu 4 TB möglich
Die Aufwertung des Basismodells ist die konsequenteste Änderung. Statt 256 GB bietet der neue Air standardmäßig 512 GB SSD-Speicher. Für Profis ist erstmals in der Air-Reihe sogar eine Konfiguration mit bis zu 4 TB möglich. Die verbauten SSDs sollen zudem doppelt so schnelle Lese- und Schreibgeschwindigkeiten erreichen – ein großer Vorteil für Videoeditoren und Entwickler.
Der Arbeitsspeicher startet weiterhin bei 16 GB, kann aber auf 24 oder 32 GB aufgerüstet werden. Zusammen mit dem schnellen Speicher soll so auch das lüfterlose Design anspruchsvolle Profi-Anwendungen stemmen können.
Wi-Fi 7 an Bord, Design bleibt ikonisch
Für moderne Konnektivität sorgt erstmals ein eigener Apple-N1-Netzwerkchip. Er bringt Unterstützung für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 in die Air-Reihe. Das Äußere der Laptops ändert sich dagegen nicht. Das dünne Aluminium-Gehäuse bleibt in den Farben Midnight, Starlight, Space Grau und Silber erhalten.
Auch das bewährte Display mit 500 Nits Helligkeit, die 12-Megapixel-Center-Stage-Webcam, das Spatial-Audio-System, die zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse und die bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit wurden übernommen.
Neue Preislogik: Mehr Leistung fürs Geld
Der höhere Grundpreis relativiert sich beim Blick auf die Ausstattung. Das 13-Zoll-Modell kostet mit M5 und 512 GB 1.099 US-Dollar. Ein vergleichbar ausgestatteter M4-Air mit nachgerüstetem 512-GB-Speicher hätte zuvor 1.199 US-Dollar gekostet. Kunden bekommen die doppelte Speicherkapazität also effektiv 100 US-Dollar günstiger.
Der 15-Zoll-Air startet bei 1.299 US-Dollar. Für Bildungseinrichtungen gelten wie gewohnt Rabatte. Die Vorgängermodelle mit M4-Chip werden parallel über Dritthändler abverkauft.
Strategie: Keine Kompromisse mehr im Einstiegssegment
Die Aufwertung der Basisausstattung ist eine klare strategische Weichenstellung. Mit 16 GB RAM und 512 GB SSD als neues Minimum reagiert Apple auf die steigenden Hardware-Anforderungen von lokaler KI-Verarbeitung. Analysten sehen darin das Ende der typischen „Einstiegsmodell-Kompromisse“ bei MacBooks.
Gleichzeitig schärft Apple seine Produkthierarchie. Während die parallel angekündigten M5 Pro und Max-Modelle im MacBook Pro Hochleistungsnutzer bedienen, zielt der M5 Air auf die breite Masse, Studenten und mobile Kreative. Mit seiner KI-Leistung soll er sich auch gegen moderne ARM-basierte Windows-Laptops behaupten.
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Die Nachfrage wird als hoch eingeschätzt, besonders für Nutzer älterer Intel- oder M1-Macs. Branchengerüchte spekulieren derweil bereits über ein mögliches, günstigeres Touchscreen-MacBook für den Markt unter 1.000 US-Dollar. Zunächst aber bringt der M5 Air die KI-Fähigkeiten von macOS Tahoe zu einer großen Nutzerbasis – und könnte so die Entwicklung weiterer lokaler ML-Anwendungen befeuern.
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