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Apple M5 Pro und Max: Produktion für Frühlings-Offensive läuft

08.01.2026 - 00:42:12

Apple bereitet mit der Serienfertigung seiner Spitzenchips M5 Pro und M5 Max eine neue Offensive im Profi-Markt vor. Die Hochleistungsprozessoren sollen ab März 2026 in neuen MacBook Pros für Kreative und Entwickler sorgen.

Cupertino/Taiwan – Der Countdown für Apples nächste Hardware-Generation läuft. Nachdem der Basischip M5 bereits seit Ende 2025 Geräte antreibt, hat Partner TSMC nun die Serienproduktion der leistungsstärkeren Varianten M5 Pro und M5 Max aufgenommen. Das bestätigen aktuelle Branchenberichte. Ziel ist ein umfassendes Hardware-Update im Frühjahr 2026, das vor allem Profis ansprechen soll.

Die Fertigungslinien bei TSMC laufen auf Hochtouren. Der Start der Massenproduktion für die Pro- und Max-Varianten markiert einen entscheidenden Schritt in Apples Roadmap für 2026. Der Zeitplan ist ambitioniert: Schon im März sollen überarbeitete 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit den neuen Chips auf den Markt kommen.

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Diese Timing erlaubt es Apple, genügend Lagerbestände für die erwartete Nachfrage aufzubauen. Vor allem Kreativprofis und Entwickler warten auf den nächsten Sprung bei der Leistung pro Watt. Die noch leistungsfähigere M5 Ultra-Version, ein Dual-Chip-Design für den Mac Studio, soll später im Produktionszyklus folgen und Mitte 2026 erscheinen.

KI-Architektur mit Fokus auf Bandbreite

Die M5-Serie steht für einen architektonischen Wandel. Apple setzt bei seinem “AI-First”-Design weniger auf reine Taktgeschwindigkeit, sondern priorisiert Speicherbandbreite und On-Device-KI-Fähigkeiten.

Während der Basis-M5 die unifizierte Speicherbandbreite bereits auf 153 GB/s hebt, soll der M5 Max spektakuläre über 500 GB/s erreichen. Diese gewaltige Datenübertragungsrate ist gezielt für “Apple Intelligence” ausgelegt. Sie ermöglicht es, komplexe Sprachmodelle (LLMs) lokal auf dem Gerät auszuführen – ohne die Latenz oder Datenschutzbedenken der Cloud.

Anders als Wettbewerber, die vor allem auf die Rechenleistung ihrer NPUs (TOPS) setzen, nutzt Apple seine integrierte Architektur für flüssigere KI-Anwendungen im Alltag. Damit will der Konzern seine Führungsposition im Kreativsektor behaupten, wo der Umgang mit großen Dateien und Echtzeit-Rendering entscheidend ist.

Wettbewerbsdruck im Halbleitermarkt

Der Produktionsstart der M5-Spitzenchips fällt in eine Phase intensiven Wettbewerbs. Das Windows-Ökosystem befindet sich im Umbruch: Microsoft hat kürzlich die Mindestanforderungen für Copilot+ auf 40 NPU-TOPS angehoben. Gleichzeitig verspricht Intels Panther-Lake-Plattform erstmals eine Akkulaufzeit auf Apple-Niveau.

Indem Apple die Produktion der Pro- und Max-Chips bereits im Januar hochfährt, scheint es die Dynamik bei High-End-Windows-Workstations stören zu wollen. Marktbeobachter deuten die Frühjahrs-Strategie als Versuch, die Profi-Zielgruppe zu besetzen, bevor rivalisierende KI-PCs den Markt fluten.

Die Produktionsdaten deuten darauf hin, dass Apple für die M5-Familie weiterhin eine verbesserte Version von TSMCs 3-nm-Prozess (wahrscheinlich N3P) nutzt. Der Wechsel zum experimentelleren 2-nm-Verfahren (N2) wird für die M6-Generation 2027 erwartet – ein Schritt, der mit der Einführung der “Backside Power Delivery” neue Geräteformate ermöglichen könnte.

Roadmap: Vom Laptop bis zum Studio

Die neuen Chips leiten eine umfassende Aktualisierung von Apples Desktop- und Profi-Portfolio ein. Die Roadmap sieht einen gestaffelten Rollout vor:

  • März 2026: Vorstellung der MacBook Pros (14″ & 16″) mit M5 Pro und M5 Max.
  • Mitte 2026: Einführung des Mac Studio mit der M5 Ultra. Ihre modulare Architektur skaliert die KI-Beschleunigung.
  • Spät 2026/Früh 2027: Möglicher Übergang zu M6 und 2-nm-Fertigung.

Dieser “Tick-Tock”-Rhythmus sorgt für einen stetigen Strom von Hardware-Updates. So hält Apple die durchschnittlichen Verkaufspreise hoch und bietet klar abgegrenzte Leistungsklassen. Die M5 Ultra könnte zudem NVIDIAs Dominanz in der lokalen KI-Entwicklung herausfordern, indem sie eine stromsparende Alternative für das Training mittelgroßer Modelle bietet.

Mit den laufenden Fertigungslinien bei TSMC ist der Countdown zu Apples Frühlings-Event eingeläutet. Es verspricht, einen neuen Maßstab für die Leistung professioneller Computer zu setzen.

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