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Apple M5 Pro und Max: Neue Chips und Fertigungsrevolution stehen bevor

04.02.2026 - 15:31:12

Apples kommende M5 Pro und M5 Max Prozessoren nutzen erstmals fortschrittliche 3D-Stapelung von TSMC. Die neue Technologie verspricht mehr Leistung und individuelle Konfigurationen für Profi-Macs.

Apple steht vor der Einführung seiner nächsten Hochleistungs-Prozessoren. Die M5 Pro und M5 Max Chips sollen ab März neue MacBook Pro Modelle antreiben – und mit einer revolutionären Fertigungstechnik für Aufsehen sorgen.

Countdown zum Launch: März als wahrscheinlicher Termin

Die Anzeichen für einen baldigen Start mehren sich. Analysten und Branchenkenner sehen ein Zeitfenster zwischen Februar und März 2026, wobei sich die Indizien immer mehr auf den März konzentrieren. Ein starker Hinweis ist der Entwicklungszyklus von macOS 26.3, das sich aktuell in der Beta-Phase befindet. Apple führt neue Hardware traditionell parallel zu wichtigen Software-Updates ein.

Auch der Handel bereitet sich vor: Die Lagerbestände der aktuellen High-End-MacBook Pro Modelle schwinden spürbar. Diese gezielte Ausdünnung des Altbestands ist bei Apple ein typisches Vorspiel für eine Produktneuheit. Neben aktualisierten 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pros spekuliert die Branche auch auf ein gleichzeitiges Debüt eines neuen Mac Studio mit dem M5 Max.

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Technologischer Quantensprung: Apples Wechsel zu 3D-Chip-Stapelung

Die eigentliche Neuheit steckt im Inneren. Apple soll erstmals die fortschrittliche SoIC-Technologie (System-on-Integrated-Chip) von TSMC nutzen. Diese 3D-Packaging-Methode erlaubt es, mehrere Chip-Teile (Chiplets) vertikal und horizontal in einem einzigen, leistungsfähigeren Paket zu stapeln. Ein radikaler Wandel gegenüber früheren Designs.

Konkret setzt Apple wohl auf das als SoIC-mH bekannte Verfahren. Dabei werden separate CPU- und GPU-Dies auf einem gemeinsamen Träger innerhalb eines Gehäuses platziert. Das ist ein entscheidender Unterschied zum monolithischen Design der Vorgängerchips, bei dem alle Komponenten auf einem einzigen Die vereint waren. Die Technik verspricht bessere Wärmeableitung und geringeren elektrischen Widerstand.

Strategische Vorteile: Mehr Leistung, bessere Konfiguration, niedrigere Kosten

Der Umstieg auf SoIC ist mehr als ein technisches Upgrade. Er bietet Apple strategische Flexibilität. In der Fertigung kann die Technologie die Ausbeute erhöhen und Kosten senken. Das könnte steigende Preise für andere Komponenten wie DRAM oder TSMC-Gebühren ausgleichen. Die verbesserte thermische Effizienz erlaubt es zudem, mehr Leistung aus den Chips zu holen, ohne die Kühllösungen in den Laptops grundlegend überarbeiten zu müssen.

Für Profi-Anwender eröffnet sich eine verlockende Perspektive: mehr Freiheit bei der Konfiguration. Durch die getrennten CPU- und GPU-Dies könnte Apple künftig Build-to-Order-Optionen anbieten, bei denen Nutzer die Anzahl der CPU- und GPU-Kerne unabhängig voneinander wählen. Ein Video-Editor könnte so die maximale GPU-Leistung mit einer Standard-CPU kombinieren. Eine kürzliche Änderung im Online-Konfigurator von Apple, der Nutzer nun direkt zur Komponentenauswahl führt, wird als Vorbereitung auf diese neue Individualisierungsstufe gewertet.

Was kommt danach? M5 als Brücke zur nächsten Generation

Das physische Design der neuen MacBook Pros soll sich vorerst nicht ändern; die Chips sind das entscheidende Upgrade. Mit dem zweijährigen Takt seiner eigenen Silicon-Entwicklung festigt Apple seine Führungsposition im PC-Markt. Die M5-Architektur ist Teil einer größeren Strategie: Berichten zufolge wurde sie so konzipiert, dass sie nicht nur zukünftige Macs, sondern auch Apples eigene KI-Cloud-Server antreiben kann.

Die anstehende M5-Aktualisierung ist jedoch wohl nur eine Zwischenetappe. Umfassendere Neuerungen für die MacBook Pro Linie, darunter ein mögliches Redesign mit OLED-Display und die nächste Chip-Generation M6, werden für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet. Im Anschluss an die Pro-Modelle soll dann der Rest der Mac-Familie folgen – ein M5-MacBook Air könnte bereits im März oder April erscheinen. Die Tech-Welt blickt gespannt auf die kommenden Wochen.

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