Apple, Fusion-Architektur

Apple M5 Pro: Fusion-Architektur verdoppelt SSD-Tempo

26.04.2026 - 21:35:27 | boerse-global.de

Apples M5 Pro setzt auf getrennte CPU- und GPU-Chiplets und steigert die Leistung um bis zu 28 Prozent. KI-Modelle laufen lokal viermal schneller.

Apple M5 Pro: Fusion-Architektur verdoppelt SSD-Tempo - Foto: über boerse-global.de
Apple M5 Pro: Fusion-Architektur verdoppelt SSD-Tempo - Foto: über boerse-global.de

Die ersten Leistungstests des neuen 14-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro Chip zeigen einen radikalen Kurswechsel in Apples chipstrategie. Statt eines monolithischen Designs setzt der Konzern erstmals auf eine Fusion-Architektur mit zwei separaten Chiplets – ein Schritt, der Rechenleistung und KI-Fähigkeiten massiv steigert.

Chiplet-Design: CPU und GPU getrennt

Herzstück des M5 Pro ist die Aufspaltung in zwei Bausteine: Ein Chiplet vereint CPU und Neural Engine, ein zweites kümmert sich um GPU und Speichersystem. Die Basisversion bietet 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne, die Top-Variante kommt auf 18 CPU- und 20 GPU-Kerne. Branchentests vom April 2026 bescheinigen dem neuen Ansatz eine Leistungssteigerung von 25 bis 28 Prozent gegenüber dem Vorgänger M4 Pro. Im Cinebench-2026-Benchmark erreicht der Chip rund 8.600 Punkte.

Besonders beeindruckend: Der SSD-Speicher arbeitet mit 12 bis 14,5 GB/s – mehr als doppelt so schnell wie beim Vorgänger. Das Basismodell startet nun mit 24 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD, ein Zugeständnis an die wachsenden Anforderungen professioneller Workflows.

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Das 14,2-Zoll Liquid Retina XDR Display bleibt mit 3024x1964 Pixeln, 120 Hz und 1600 Nits Spitzenhelligkeit unverändert. Trotz der Mehrleistung hält der Akku zwischen 14 und 18 Stunden durch. Bei 1,60 Kilogramm Gewicht bietet das Gerät drei Thunderbolt-5-Anschlüsse mit 120 GBit/s, HDMI 2.1 und einen SDXC-Slot.

KI im Fokus: Sprachmodelle laufen lokal

Die neue Architektur zielt gezielt auf künstliche Intelligenz ab. Laut technischen Analysen arbeitet das Neural Engine in Kombination mit dem Speichersystem bei Large Language Models (LLMs) bis zu viermal schneller als der M4 Pro. Apples KI-Strategie setzt dabei auf lokale Verarbeitung – unterstützt durch eine Kooperation mit Broadcom für spezialisierte KI-Chips.

Parallel dazu veröffentlichten Apple-Forscher im Frühjahr 2026 eine bahnbrechende Methode namens "ParaRNN", vorgestellt auf der ICLR-Konferenz. Damit lassen sich 7-Milliarden-Parameter-Modelle bis zu 665-mal schneller trainieren. Die Newton-basierte Paralleltechnik erreicht die Leistungsfähigkeit von Transformer-Architekturen, bleibt aber so effizient wie klassische rekurrente Netze.

Zwei Welten: M5 Pro und MacBook Neo

Während der M5 Pro mit einem Einstiegspreis von 2.199 Euro die absolute Spitze markiert, bedient Apple seit März 2026 auch das Budget-Segment: Das MacBook Neo startet bei 599 US-Dollar (499 US-Dollar für Bildungseinrichtungen).

Das Neo nutzt einen "aussortierten" A18 Pro Chip aus dem iPhone 16 Pro. Das 13-Zoll-Gerät mit 6 CPU- und 5 GPU-Kernen wiegt nur 1,23 Kilogramm. Um den Preis zu drücken, verzichtet Apple auf beleuchtete Tastatur, Force Touch Trackpad und Thunderbolt. Einer der zwei USB-C-Anschlüsse arbeitet mit mageren 480 MBit/s, das Basismodell hat 8 GB RAM und 256 GB SSD.

Trotz dieser Einschränkungen gilt das Neo als Disruptor im Laptop-Markt. Der A18 Pro übertrifft das originale M1 MacBook Air in Mehrkern-Aufgaben und liefert rund 46 Prozent höhere Single-Core-Werte. Der M5 Pro bleibt aber der unangefochtene Spitzenreiter mit fast doppelten Mehrkern-Ergebnissen.

Führungswechsel im September

Die Markteinführung des M5 Pro fällt mit einem CEO-Wechsel zusammen: Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus das Ruder. Der bisherige Hardware-Chef, der den Apple-Silicon-Übergang und die "MacBook-Renaissance" verantwortete, soll die KI-Integration in zehn neuen Produktkategorien vorantreiben.

Erwartet werden unter anderem ein faltbares iPhone im September 2026, Smart-Home-Hubs, ein robotischer KI-Assistent für den Tisch und Smart Glasses. Analysten prognostizieren Rekordumsätze von rund 150 Milliarden US-Dollar im Quartal nach Ternus' Amtsantritt.

Für 2027 zeichnet sich bereits der nächste Schritt ab: Ein M6 Chip in 2-Nanometer-Technologie soll OLED-Displays und Touchscreen-Funktionen in die MacBook-Pro-Reihe bringen.

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Wettbewerb reagiert

Die Branche schläft nicht: Microsoft hat Ende April 2026 neue Update-Kontrollen für Windows 11 eingeführt – als Reaktion auf tausende Nutzerbeschwerden. Insider können Updates nun in 35-Tage-Blöcken pausieren und Systeme herunterfahren, ohne Updates installieren zu müssen. Zudem warnt Windows 11 vor Secure-Boot-Zertifikaten, die im Juni 2026 auslaufen.

Im Hardware-Segment konkurrieren das Framework Laptop 13 Pro mit Intels neuesten Core-Ultra-Prozessoren und Microsofts Surface Laptop mit Apples M5-Serie – vor allem bei KI-Leistung und Akkulaufzeit.

Fazit

Der MacBook Pro M5 Pro markiert den Beginn einer neuen Chip-Ära bei Apple. Die Fusion-Architektur setzt neue Maßstäbe für professionelle Mobilrechner, während das MacBook Neo zeigt, dass Apples Silizium-Strategie auch preisbewusste Kunden erreicht. Der anstehende CEO-Wechsel dürfte die Weichen für noch breitere Hardware-Kategorien stellen – von Robotik bis zu faltbaren Geräten.

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