Apple, M5-Chips

Apple M5-Chips: Neues Chip-Design revolutioniert KI-Leistung

05.03.2026 - 10:21:50 | boerse-global.de

Apple stellt neue M5-Chips mit modularem Design vor, die bis zu viermal mehr KI-Leistung bieten. Die Prozessoren kommen in überarbeiteten MacBooks mit mehr Speicher und Wi-Fi 7.

Apple M5-Chips: Neues Chip-Design revolutioniert KI-Leistung - Foto: über boerse-global.de
Apple M5-Chips: Neues Chip-Design revolutioniert KI-Leistung - Foto: über boerse-global.de

Apple setzt mit den neuen M5 Pro und M5 Max einen Meilenstein für KI-Anwendungen direkt auf dem Gerät. Die am 3. und 4. März 2026 vorgestellten Prozessoren nutzen erstmals eine modulare Fusion Architecture und versprechen bis zu viermal mehr KI-Leistung als ihre Vorgänger. Ab dem 11. März sind die Chips in neuen MacBook Pro und MacBook Air Modellen erhältlich.

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Revolutionäres Chip-Design für maximale Leistung

Der technologische Kern des Sprungs ist die neue Fusion Architecture. Statt eines einzelnen Silizium-Chips verbindet Apple hier erstmals in seinen Pro-Prozessoren zwei separate Dies zu einem System. Diese Chiplet-Design nutzt fortschrittliche Verpackungstechnik von TSMC. Das Ziel: Höhere Ausbeute in der Fertigung und bessere Skalierbarkeit über verschiedene Produktklassen hinweg.

Das Herzstück bildet eine neu gestaltete 18-Kern-CPU. Sechs davon sind sogenannte Super Cores für maximale Einzelthread-Leistung, unterstützt von zwölf effizienten Performance-Kernen. Apple gibt an, dass diese Kombination bis zu 30 Prozent mehr Mehrkern-Leistung als die M4-Generation bringt. Komplexe Simulationen und Datenanalysen sollen damit deutlich schneller ablaufen.

KI und Grafik: Fokus auf lokale Intelligenz

Die größte Neuerung betrifft die künstliche Intelligenz. In jeden GPU-Kern ist jetzt ein dedizierter Neural Accelerator integriert. Der M5 Pro bietet bis zu 20, der M5 Max bis zu 40 GPU-Kerne. Laut ersten Tests führt dies zu einem bis zu achtfachen KI-Performance-Sprung für Nutzer alter M1-Systeme. Auch der separate 16-Kern-Neural-Engine wurde optimiert, um große Sprachmodelle lokal auf dem Gerät ausführen zu können.

Die Grafikleistung profitiert von verbesserten Shader-Kernen und einem Raytracing-Engine der dritten Generation. Anwendungen mit Raytracing sollen bis zu 35 Prozent schneller laufen – ein Quantensprung für 3D-Rendering und visuelle Effekte.

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Neue MacBooks: Mehr Speicher, schnelleres WLAN

Die neuen Chips finden sich in sofort überarbeiteten MacBook Pro und MacBook Air Modellen. Die Profi-Notebooks unterstützen gewaltige Arbeitsspeicherkonfigurationen: Der M5 Max kann mit bis zu 128 GB Unified Memory und einer Bandbreite von 614 GB/s gefüttert werden. Die SSD-Lesegeschwindigkeit verdoppelt sich auf bis zu 14,5 GB/s. Der Basis-Speicher startet bei 1 TB (M5 Pro) bzw. 2 TB (M5 Max).

Auch das MacBook Air wird massiv aufgewertet. Das Basismodell mit dem M5-Chip startet jetzt mit 512 GB SSD zum gleichen Preis wie zuvor 256 GB. Die KI-Leistung soll auch hier viermal höher sein als beim Vorgänger. Alle neuen Modelle erhalten zudem den proprietären N1-Funkchip mit Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.

Marktanalyse: KI-Trend verändert PC-Landschaft

Die M5-Einführung markiert einen strategischen Wendepunkt. Die Industrie setzt zunehmend auf Edge Computing, also die lokale Verarbeitung von KI-Aufgaben. Dies bietet Vorteile bei Datenschutz, Latenz und Offline-Fähigkeit. Mit den Neural Accelerators in jedem GPU-Kern positioniert Apple seine Laptops als ernsthafte Alternative zu High-End-Windows-Workstations mit separaten Grafikkarten.

Die Verdopplung des Basisspeichers beim MacBook Air zeigt zudem, dass der Bedarf an lokalem Speicherplatz für KI-Modelle und Medieninhalte massiv gestiegen ist. Analysten sehen in der Chiplet-Architektur den Schlüssel, um die hohen Kosten der 3-Nanometer-Fertigung zu beherrschen und Leistung modular zu skalieren.

Die Branche wartet nun gespannt auf unabhängige Benchmarks ab dem Verkaufsstart. Sollten die Leistungsversprechen halten, könnte eine neue Welle KI-optimierter Kreativsoftware folgen. Die Architektur dürfte zudem den Weg in Desktop-Workstations finden, wo noch höhere Kernzahlen möglich sind. Der Wettlauf um die beste KI-Hardware hat eine neue Stufe erreicht.

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