Apple, Hardware-Premiere

Apple lädt zu globaler Hardware-Premiere im März

20.02.2026 - 17:39:12 | boerse-global.de

Apple bricht mit seiner Keynote-Tradition und präsentiert am 4. März neue MacBooks, iPads und ein günstigeres iPhone in drei Weltstädten. Die Strategie zielt auf Markterweiterung mit Einstiegsgeräten.

Apple startet mit einem neuen Veranstaltungsformat ins Jahr 2026. Am 4. März präsentiert der Konzern in New York, London und Shanghai gleichzeitig neue Produkte – und setzt dabei auf direkten Journalistenkontakt statt auf eine klassische Keynote.

Die Einladungen zu diesem „Special Apple Experience“ genannten Termin sind bereits bei ausgewählten Medien eingetroffen. Das ungewöhnliche, globale Live-Format deutet Analysten zufolge auf eine umfangreiche Hardware-Offensive hin. Erwartet werden vor allem neue MacBooks, iPads und ein günstigeres iPhone.

Strategischer Schwenk: Haptik statt Livestream

Mit den parallelen Events in drei Weltstädten bricht Apple bewusst mit seiner Tradition zentraler Präsentationen aus Cupertino. Der Fokus liegt klar auf dem „Hands-on“-Erlebnis für Journalisten. Ein öffentlicher Livestream ist nicht geplant. Stattdessen sollen erste Tests und Eindrücke der Presse die Nachrichtenlage dominieren.

Der Termin ist strategisch gewählt: Er fällt mitten in die Mobile World Congress-Messe. Apple will offenbar mit eigenen Schlagzeilen den Tech-Nachrichtenzyklus an sich reißen. In den Tagen vor dem 4. März könnten zudem Online-Ankündigungen weitere Produktdetails enthüllen.

MacBook-Offensive mit neuer Einstiegsklasse

Im Zentrum der Erwartungen steht eine umfassende Modernisierung der Notebook-Reihe. Sowohl das MacBook Air (13 und 15 Zoll) als auch das MacBook Pro (14 und 16 Zoll) sollen neue M5-Chips erhalten. Die Pro-Modelle dürften mit M5 Pro und M5 Max ausgestattet werden.

Die größte Neuerung könnte jedoch ein völlig neues, günstigeres MacBook sein. Gerüchten zufolge soll dieses Einsteigermodell statt eines M-Chips einen A18 Pro-Prozessor nutzen. Zielgruppe sind Studierende und preisbewusste Käufer. Das Gerät soll in lebhaften Farben erhältlich sein und zwischen 700 und 800 Euro kosten. Code-Hinweise in aktuellen macOS-Versionen untermauern diese Spekulationen.

iPhone 17e und iPad-Updates für den Frühling

Auch bei den Mobilgeräten steht ein Update an. Das erwartete iPhone 17e als Nachfolger der erschwinglichen Serie soll einen Leistungssprung durch den A19-Chip erhalten und erstmals MagSafe-Ladefunktion bieten.

Im iPad-Bereich steht ein Update der beliebten iPad Air-Reihe mit M4-Chip an. Das Einsteiger-iPad soll auf den A18-Chip wechseln. Diese Aktualisierung wäre Voraussetzung, um auch auf dem günstigsten Tablet die KI-Features von „Apple Intelligence“ nutzen zu können.

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Expansionskurs mit klarer Strategie

Die erwarteten Produkte zeigen eine zweigleisige Strategie: Während die M5-Updates die Spitzenposition der Profi-Notebooks absichern, zielen die neue günstige MacBook-Klasse und das iPhone 17e auf Markterweiterung. Apple will mit attraktiven Einstiegsgeräten neue Nutzer in sein Ökosystem locken – die später zu Kunden profitabler Dienste wie iCloud oder Apple Music werden könnten.

Nach dem Hardware-Event im März richtet sich der Blick bereits auf den Juni. Auf der WWDC 2026 wird Apple dann voraussichtlich iOS 27 und macOS 27 vorstellen. Weitere Produkte wie neue Studio Displays oder ein aktualisierter Mac Studio könnten noch im ersten Halbjahr folgen. Der Startschuss fällt am 4. März.

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