Apple, Fold

Apple iPhone Fold: Der faltbare Crease-Killer rückt näher

13.01.2026 - 10:02:12

Neue Hardware-Leaks zeigen Apples faltbares iPhone mit einer Technologie, die die sichtbare Bildschirmfalte beseitigen und den Markt verändern soll.

Apples lang erwarteter Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones steht unmittelbar bevor. Neue Hardware-Leaks der letzten 72 Stunden enthüllen ein Gerät, das das größte Problem der Branche lösen soll: die sichtbare Falte im Display.

Die Geister-Falte: Samsungs geheime Technologie für Apple

Der entscheidende Durchbruch betrifft die Display-Technologie selbst. Auf der CES 2026 in Las Vegas tauchte bei Samsung Display kurz ein Prototyp eines „Advanced Crease-less OLED“ auf – und wurde ebenso schnell wieder entfernt. Branchenkenner sind sich sicher: Es handelte sich nicht um ein reines Forschungsprojekt, sondern um eine Produktionsvorstufe für Apples faltbares iPhone.

Die Technologie basiert auf einer neuartigen, lasergebohrten Metallstützplatte des südkoreanischen Zulieferers Fine M-Tec. Sie verteilt den Druck des Faltmechanismus gleichmäßiger als bisherige Lösungen und soll die störende „Furche“ im Bildschirm komplett eliminieren. Während Samsung die Panels fertigt, stammen das proprietäre Laminierungsverfahren und die Materialwissenschaft aus Apples Entwicklungszentren in Cupertino. Das Ziel: ein Display, das sich im aufgeklappten Zustand wie ein herkömmliches iPad anfühlt – perfekt flach, ohne Verzerrungen bei Licht oder Touch-Eingaben.

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Geleakte Gehäuse-Formen: So dick wird das „iPhone Ultra“

Während das Display im Inneren für Furore sorgt, lieferten am Montag, dem 12. Januar, geleakte Produktionsformen aus der Türkei erstmals konkrete Hinweise auf das Design. Die Aluminium-Formen, die für die Herstellung von Schutzhüllen genutzt werden, zeigen ein Gerät im „Reisepass-Format“.

Zugeklappt soll es etwa so groß wie ein iPhone 13 mini sein – kürzer, aber breiter als aktuelle Modelle. Aufgeklappt entfaltet sich ein Bildschirm in der Größe eines iPad mini (ca. 7,8 Zoll). Auffällig ist die vertikale Dual-Kamera auf der Rückseite, die vom diagonalen Layout aktueller iPhones abweicht. Das Gehäuse deutet mit einer titanverstärkten, gebogenen Rahmenkonstruktion auf die erwartete „Ultra“-Marke hin. Ein kreisrunder Ausschnitt bestätigt MagSafe, und im Seitenteil könnte Touch ID im Power-Button zurückkehren – als praktische Ergänzung oder Ersatz für Face ID im gefalteten Zustand.

Display-Revolution: Mehr Helligkeit, weniger Strom

Neben der unsichtbaren Falte bringt Apples Falt-Handy einen weiteren technologischen Sprung. Ein Bericht von Forbes vom 10. Januar bestätigt die Integration von Samsungs „Color Filter on Encapsulation“ (CoE)-Technologie. Dieses Fertigungsverfahren entfernt die herkömmliche Polarisationsfolie aus dem OLED-Aufbau.

Die Folie absorbiert normalerweise bis zu 50 Prozent des erzeugten Lichts. Ihr Wegfall macht das Display nicht nur dünner und klarer, sondern ermöglicht auch eine deutlich höhere Maximalhelligkeit bei rund 20 Prozent geringerem Stromverbrauch. Dieser Effizienzgewinn ist für faltbare Geräte entscheidend, die einen tabletgroßen Bildschirm mit einer auf zwei Gehäusehälften verteilten Batterie betreiben müssen.

Markt-Erdbeben: Apple setzt den Spätstarter-Hebel an

Sollten sich die Leaks bewahrheiten, positioniert Apple das iPhone Fold (oder Ultra) als Super-Premium-Modell oberhalb des Pro Max. Analysten rechnen mit einem Startpreis zwischen 2.000 und 2.500 Euro – und damit der Eroberung der Luxus-Sparte.

Apples spätes Debüt im Faltbar-Markt, fast sieben Jahre nach Samsungs erstem Galaxy Fold, folgt der bewährten Strategie des Konzerns: Man lässt die Konkurrenz die Kinderkrankheiten ausbügeln, löst dann die größten Nutzerprobleme (hier: Falte und Dicke) und dominiert anschließend das High-End-Segment. Ein wirklich faltenfreies Display könnte den gesamten bestehenden Markt über Nacht veralten lassen und Wettbewerber unter enormem Innovationsdruck setzen.

Countdown zum Launch: Software als letzte Hürde

Die Lieferketten deuten auf einen Produktionsstart Mitte 2026 hin, mit einer Markteinführung parallel zum iPhone 18 im September. Die größte Unsicherheit liegt derzeit noch in den Ausbeuteraten der neuartigen Laser-Platten.

Während das Hardware-Design damit als final gilt, bleibt die Software die letzte große Unbekannte. Beobachter erwarten, dass Apple auf der WWDC im Juni erste „iPadOS-ähnliche“ Features für iOS 20 vorstellt. Sie sollen zeigen, wie das Betriebssystem den nahtlosen Übergang zwischen Telefon- und Tablet-Modus meistert. Die Hardware-Leaks beantworten jedoch bereits die wichtigste Frage: Es geht nicht mehr um das „Ob“, sondern nur noch um das „Wann“. Und das Gerät verspricht, das dünnste und flachste faltbare Smartphone zu werden, das die Welt je gesehen hat.

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