Apple, Satelliten-Internet

Apple iPhone 18 Pro: Satelliten-Internet und eigene Modem-Chips

13.02.2026 - 01:30:12

Apples iPhone 18 Pro setzt erstmals auf einen hauseigenen C2-Modem-Chip, der vollwertiges Satelliteninternet und verbesserten Datenschutz ermöglicht.

Apple stellt mit dem iPhone 18 Pro die letzte große Hardware-Abhängigkeit von Qualcomm ein. Das Flaggschiff soll dank eines eigenen Modem-Chips erstmals vollwertiges Internet über Satellit bieten.

Cupertino, 13. Februar 2026 – Apple bereitet einen historischen Schritt in der Mobilfunktechnologie vor. Wie mehrere Branchenberichte diese Woche enthüllten, wird das für September erwartete iPhone 18 Pro erstmals den hauseigenen C2-Basisband-Chip nutzen. Dieser ermöglicht einen Quantensprung: Vollwertigen Internetzugang über Satellit, nicht nur für Notrufe.

Vom Notruf zum Breitband: Die Satelliten-Revolution

Der neue C2-Chip unterstützt den Standard NR-NTN (New Radio Non-Terrestrial Networks). Damit behandelt das iPhone Satelliten wie normale Mobilfunkmasten. Nutzer könnten in entlegenen Gebieten – auf See, in Wüsten oder Bergen – Webseiten aufrufen, E-Mails checken oder Musik streamen. Die Verbindung wechselt laut Berichten von 9to5Mac und MacRumors nahtlos zwischen irdischen Masten und Satelliten im niedrigen Erdorbit.

Bisher war die Satellitenfunktion, seit dem iPhone 14 eingeführt, auf textbasierte Not-Nachrichten beschränkt. Der Nutzer musste das Gerät manuell zum Himmel richten. Der C2-Chip soll dagegen eine „Always-On“‑Datenverbindung ermöglichen. Partner ist vermutlich Globalstar, dessen Satelliten-Netzwerk für höhere Datenmengen ausgebaut wird.

Mehr Privatsphäre durch Apple-Hardware

Ein weiterer Vorteil der hauseigenen Modem-Technologie: verbesserter Datenschutz. Analysen der iOS 26.3 Beta zeigen eine neue, exklusive Einstellung namens „Limit Precise Location“.

Diese Funktion verschleiert den genauen Standort gegenüber dem Mobilfunkanbieter. Statt einer präzisen Adresse erhält der Netzbetreiber nur Daten über die ungefähre Gegend – etwa ein Stadtviertel. Bisher war diese Maskierung mit Fremd-Chips von Qualcomm technisch unmöglich. Apple kann durch die enge Verzahnung von C2-Chip und iOS die Standortdaten nun schon vor der Übertragung an das Netz verarbeiten.

Anzeige

Begriffe wie C2‑Chip, NR‑NTN oder A20 Pro klingen nach Fachchinesisch? Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Apple‑Begriffe leicht verständlich – inklusive Aussprachehilfen und kurzen Erklärungen zu Funktionen wie Satelliten‑Internet und Standort‑Schutz. Jetzt kostenloses iPhone‑Lexikon sichern

Mehr Leistung, weniger Stromverbrauch

Der C2-Chip soll auch langjährige Schwachstellen beheben. Berichten der Commercial Times zufolge wird er im modernen 4nm-Verfahren gefertigt. Durch das Inhouse-Design kann Apple die Ruhe- und Aktivzyklen des Modems besser auf den Hauptprozessor abstimmen.

Das Ergebnis: spürbar längere Akkulaufzeit, besonders bei 5G-Datentransfers und im Standby-Modus. Zudem unterstützt der Chip verbesserte Trägerbündelung für höhere Download-Geschwindigkeiten und stabilere Verbindungen in Gebieten mit schwachem Empfang. Sowohl Sub-6GHz- als auch mmWave-5G-Bänder werden unterstützt.

Das Herzstück: Der 2nm-A20-Pro-Chip

Die Rechenpower liefert der A20 Pro. Dieser Hauptprozessor wird, wie DigiTimes berichtet, im brandneuen 2nm-Verfahren von TSMC gefertigt. Im Vergleich zum 3nm-Chip des Vorgängers verspricht das 15 Prozent mehr Geschwindigkeit bei 30 Prozent geringerem Stromverbrauch.

Die Kombination aus effizientem A20 Pro und dem stromsparenden C2-Modem könnte die größte Akku-Verbesserung seit Jahren bedeuten – trotz des hohen Energiebedarfs der Satellitenverbindung.

Markt-Erschütterung: Das Ende der Qualcomm-Ära

Der Einsatz des C2-Chips in den Pro-Modellen markiert das Ende von Qualcomms Vorherrschaft in Apples Flaggschiffen. Zwar brachte Apple mit dem C1 (iPhone 16e) und C1X (iPhone Air) bereits eigene Modems für die Mittelklasse auf den Markt. Die Pro-Reihe blieb aber aus Leistungsgründen bei Qualcomm. Der C2 beweist nun die notwendige Reife.

Der Schritt setzt Wettbewerber wie Samsung und Google unter Druck, eigene Satelliten-Lösungen voranzutreiben. Während Huawei seit längerem Satellitentelefonie anbietet, könnte Apples nahtlose Daten-Integration durch NR-NTN einen neuen Standard für Premium-Smartphones setzen.

Offen bleiben noch Details zu Netzbetreiber-Unterstützung und möglichen Abokosten für den Satellitendienst. Die Antworten wird Apple voraussichtlich mit der offiziellen Vorstellung im September 2026 liefern.

@ boerse-global.de

Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.