Apple iPhone 18 Pro: Neue Features, aber kein Preis-Schock
11.02.2026 - 17:00:12Apple plant für seine Spitzenmodelle iPhone 18 Pro und Pro Max trotz großer Upgrades keine Preiserhöhung. Das geht aus aktuellen Analystenberichten hervor. Ein strategischer Schachzug, der den Smartphone-Markt aufmischen könnte.
Stabile Preise trotz steigender Kosten
Die Flaggschiffe sollen im Herbst 2026 zu den gleichen Einführungspreisen wie ihre Vorgänger starten: voraussichtlich bei 1.099 Euro für das iPhone 18 Pro und 1.199 Euro für das Pro Max. Diese Entscheidung ist bemerkenswert. Denn die Branche kämpft mit deutlich höheren Kosten für Schlüsselkomponenten.
Verantwortlich sind die hohe Nachfrage nach KI-Chips und gestiegene Preise für 2nm-Prozessoren sowie Speicherbausteine. Analysten wie Jeff Pu von GF Securities berichten, dass Apple die Mehrkosten selbst schultern will. Das Unternehmen verhandelt aggressive Konditionen mit Zulieferern wie Samsung und SK Hynix.
Der Grund? Apple fürchtet die Preissensibilität der Kunden. Mit stabilen Preisen will der Konzern Besitzer älterer iPhones zum Upgrade locken. Gleichzeitig setzt man die Konkurrenz unter Druck, die möglicherweise zu Erhöhungen gezwungen ist.
Design: Zurück zur geschlossenen Form
Beim Design setzt Apple auf eine Rückkehr zu klassischen Werten. Der zweifarbige Rückseiten-Look des Vorgängers, der gemischte Reaktionen auslöste, wird wohl fallen. Stattdessen sollen das Glas und der Aluminiumrahmen optisch nahtlos verschmelzen.
Zudem sind drei neue Farben im Gespräch: Kaffeebraun, Purpur und Burgunderrot. Die Bildschirmgrößen bleiben voraussichtlich gleich, das Pro Max behält sein 6,9-Zoll-Display.
Der Dynamic Island schrumpft deutlich
Ein großer Schritt Richtung nahtlosem Display steht bevor. Apple will erstmals Teile des Face-ID-Sensors unter den Bildschirm verlegen. Der berühmte „Dynamic Island“-Ausschnitt könnte dadurch um etwa 35 Prozent schrumpfen.
Das Ergebnis: ein immersiveres Bild. Eine komplett unsichtbare Frontkamera bleibt aber wohl noch Zukunftsmusik.
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Kamera-Revolution mit variabler Blende
Die größte Neuerung betrifft die Kamera. Apple testet laut Berichten eine variable Blende für die Hauptkamera – eine Premiere fürs iPhone. Diese Technik erlaubt es, die Blendenöffnung physisch zu verändern.
Was bringt das? Fotografen gewinnen mehr Kontrolle über die Schärfentiefe. Vor allem aber verbessert sich die Leistung bei schwachem Licht enorm, weil mehr Licht auf den Sensor fällt. Auch das Teleobjektiv soll mit einer größeren Blende aufgerüstet werden.
Für den nötigen Power soll ein größerer Akku sorgen. Beim Pro Max wird sogar eine Kapazität von über 5.000 mAh erwartet.
Die Strategie: Innovation ohne Aufpreis
Apples Plan für 2026 ist klar: spürbare Verbesserungen bieten, ohne die Preisschraube anzuziehen. Diese Kombination aus Wert und Stabilität könnte sich als mächtige Waffe erweisen. Möglich macht das die enorme Marktmacht und die Kontrolle über die Lieferkette.
Im Inneren soll der neue A20 Pro-Chip auf 2nm-Basis für den nächsten Leistungssprung sorgen. Die offizielle Vorstellung ist für September 2026 geplant. Bis dahin bleibt Apple wie gewohnt stumm. Doch die Zeichen stehen auf ein starkes Upgrade-Jahr – das den Geldbeutel der Kunden schonen soll.
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