Apple iPhone 18: Premium-Modelle zuerst, Standardversion verzögert sich
02.02.2026 - 06:14:12Apple bricht mit seiner jahrzehntealten Veröffentlichungstradition. Der Tech-Riese plant für seine iPhone-18-Serie eine gestaffelte Markteinführung, die den Fokus klar auf die teuersten Modelle legt. Während das faltbare iPhone und die Pro-Varianten wie gewohnt im Herbst 2026 erscheinen sollen, müssen Kunden auf das Standardmodell bis ins Frühjahr 2027 warten. Diese strategische Kehrtwende ist eine Reaktion auf hohe Produktionskosten und soll die Profitabilität in einem schwierigen Marktumfeld sichern.
Gestaffelter Start: Pro-Modelle haben Vorrang
Der vertraute Rhythmus, bei dem jedes Jahr im September die komplette neue iPhone-Generation vorgestellt wird, gehört der Vergangenheit an. Apples neue Zwei-Phasen-Strategie priorisiert die Geräte mit der höchsten Gewinnmarge. Im Herbst 2026 werden daher zunächst das iPhone 18 Pro, das iPhone 18 Pro Max und das erste faltbare iPhone von Apple auf den Markt kommen.
Erst in der ersten Hälfte des Jahres 2027 folgen dann das Standard-iPhone 18 und ein mögliches Budget-Modell mit der Bezeichnung „iPhone 18e“. Dieser Schritt ist laut Brancheninsidern kalkuliert. Er soll Produktionsressourcen optimieren, Lieferkettenengpässe managen und die Erlöse aus den profitabelsten Produkten maximieren. So kann sich Apple zunächst voll auf die komplexe Fertigung seines ersten faltbaren Smartphones konzentrieren.
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Das faltbare iPhone: Apples teures Prestige-Projekt
Das Herzstück der Herbst-Premiere ist unbestritten Apples Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones. Das Gerät soll ein „Buch-Design“ nach dem Vorbild von Konkurrenzprodukten von Samsung und Google erhalten. Es kombiniert einen kleinen Außenbildschirm mit einem großen, tablet-ähnlichen Innen-Display. Als hyper-premium „Halo“-Produkt positioniert, könnte der Preis die Marke von 2.000 Euro deutlich überschreiten.
Apple arbeitet Berichten zufolge intensiv daran, die typischen Kompromisse bei Haltbarkeit und Optik früher Falt-Handys zu überwinden. Die Entwicklung eines faltenfreien Displays und eines hochwertigen Scharnier-Mechanismus haben oberste Priorität. Die Einführung dieser komplexen Technologie ist ein Hauptgrund für den gestaffelten Start. Parallel soll Apple bereits an einem klappbaren „iPhone Flip“ im Clamshell-Design für die Zukunft forschen.
Wirtschaftlicher Druck erzwingt Strategiewechsel
Hinter dem neuen Veröffentlichungsplan steckt mehr als nur Produktinnovation. Deutlicher wirtschaftlicher und logistischer Druck treibt den Konzern an. Die Preise für essentielle Komponenten wie Speicherchips sind zuletzt stark gestiegen und drücken die Gewinnmargen. Auf einer recenten Konferenzanruf räumten Apple-Manager die Auswirkungen dieser steigenden Kosten ein.
Indem Apple die Pro- und Falt-Modelle priorisiert, kann es knappe und teure Bauteile in die Geräte mit der höchsten Rendite stecken. Diese Strategie hilft auch, Engpässe in Lieferketten zu umschiffen, wo einige Partner ihre Ressourcen bereits in den boomenden KI-Sektor verlagert haben. Analysten vermuten, dass Apple einen Teil der gestiegenen Komponentenkosten für das Standard-iPhone 18 selbst schultern könnte, um beim Start 2027 wettbewerbsfähige Einsteigerpreise und Marktanteile zu halten.
Branchenweite Auswirkungen und neue Käufergewohnheiten
Apples Strategiewechsel spiegelt einen reifen Smartphone-Markt wider, in dem das Wachstum zunehmend im Premium- und Ultra-Premium-Segment liegt. Die Verzögerung des Massenmarkt-Modells zugunsten eines High-End-Falt-Handys ist eine mutige Wette auf die wachsende Nachfrage nach innovativen Formfaktoren. Der Markteintritt des iPhone-Herstellers wird den etablierten Playern Samsung und Google massiv Druck machen und den gesamten Falt-Handy-Markt voraussichtlich legitimieren und vergrößern.
Der gestaffelte Start könnte auch das Kaufverhalten der Verbraucher verändern. Der traditionelle Upgrade-Ansturm im September dürfte sich fragmentieren, wenn eine Käufergruppe auf das Frühjahr wartet. Für Apple könnte dies zwei distincte Verkaufsspitzen pro Jahr und damit glattere Einnahmeströme bedeuten. Zudem sichert sich das Unternehmen eine nahezu konstante Präsenz in der Tech-Berichterstattung – mit großen Events sowohl im Herbst als auch im Frühjahr. Ob sich dieser neue Rhythmus dauerhaft etabliert, wird der Markterfolg im Jahr 2027 zeigen.
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