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Apple iOS 26.3: Neues Tool erleichtert Wechsel zu Android

13.02.2026 - 22:10:12

Apple reagiert auf regulatorischen Druck und führt mit iOS 26.3 eine native Funktion zur einfachen Datenmigration auf Android-Geräte ein. Dies markiert eine strategische Wende im Ökosystem.

Apple bricht mit seiner traditionellen Abschottung und erleichtert den Umstieg auf Android-Geräte entscheidend. Mit dem neuen Software-Update iOS 26.3 führt der Konzern eine native Funktion zum Übertragen von Daten ein – ein direkter Schritt, der auf wachsenden regulatorischen Druck zurückgeht.

Einfacher Umzug per QR-Code

Jahrelang war der Wechsel vom iPhone zu einem Android-Smartphone ein mühsamer Prozess, der oft mit Datenverlust endete. Die neue Funktion „Zu Android übertragen“ im Einstellungsmenü macht Schluss damit. Nutzer müssen ihr iPhone nur in die Nähe des neuen Android-Geräts halten und einen QR-Code scannen. Anschließend können sie auswählen, welche Daten migriert werden sollen.

Unterstützt werden Fotos, Nachrichten, Kontakte, Kalendereinträge, der Anrufverlauf und sogar Passwörter. Ein besonderer Fortschritt ist die Übertragung des eSIM-Profils, was bisher eine komplexe Prozedur war. Die Übertragung läuft drahtlos über Wi-Fi und Bluetooth.

Das Ende der „Gartenmauer“-Strategie?

Die Einführung markiert eine Zeitenwende. Die Schwierigkeit, Daten zu übertragen, galt lange als zentrales Mittel des „Ecosystem Lock-in“ – sie hielt Nutzer im Apple-Ökosystem gefangen. Indem Apple den Ausstieg nun erleichtert, reagiert es auf eine veränderte Realität: Datenübertragbarkeit wird zunehmend als Verbraucherrecht angesehen.

Hintergrund ist vor allem der Druck durch die Europäische Union. Der Digital Markets Act (DMA) zwingt große Tech-Plattformen zu mehr Interoperabilität. Diese Funktion ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit mit Google, das seinerseits die Willkommens-Tools für iOS-Wechsler verbessert hat. Apple hat das Feature in den offiziellen Release Notes nicht hervorgehoben, seine Einführung spricht dennoch Bände.

Was (noch) nicht übertragen werden kann

Trotz des großen Fortschritts gibt es Grenzen. Aus Sicherheits- und Eigentumsgründen bleiben einige Daten ausgeschlossen. Dazu gehören sensible Gesundheitsdaten aus der Apple Health App, gekoppelte Bluetooth-Geräte und geschützte Notizen. Beide Geräte müssen die neueste Softwareversion haben.

Zudem hängt die nahtlose Erfahrung davon ab, ob das Android-Gerät die neueste Data Transfer API von Google unterstützt. Während neue Pixel- und Samsung-Modelle kompatibel sein dürften, ist die breite Übernahme durch alle Hersteller entscheidend für den flächendeckenden Erfolg.

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Neue Wettbewerbsdynamik am Smartphone-Markt

Branchenbeobachter sehen die Wettbewerbslandschaft fundamental verändert. Da die technische Hürde zum Wechsel sinkt, rücken die tatsächlichen Vorzüge von Hardware und Betriebssystem stärker in den Fokus. Android-Hersteller wie Samsung können mit dem kommenden Galaxy S26 nun gezielter langjährige iPhone-Nutzer anwerben, die bisher aus Bequemlichkeit blieben.

Indem Apple – wenn auch stillschweigend – eine „Ausfahrt“ aus seinem Ökosystem einbaut, zeigt es sich regulatorisch kooperationsbereit. Dieser Schritt könnte die Position des Konzerns in laufenden Verfahren stärken, da er zu einem offeneren Markt beiträgt.

Ausblick: Mehr Freiheit für Verbraucher

Die neue Übertragungsfunktion ist wahrscheinlich nur der Anfang. Die Zusammenarbeit zwischen Apple und Google könnte in Zukunft auf weitere Datentypen ausgeweitet werden. Dies setzt einen Präzedenzfall für die gesamte Tech-Branche und könnte andere „walled gardens“ zum Fall bringen. Für Verbraucher verspricht der Wandel eine Zukunft, in der die persönlichen Daten wirklich mitwandern und die Gerätewahl nicht mehr von technischen Hürden behindert wird.

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