Apple Intelligence: Siri-Revolution verzögert sich erneut
14.02.2026 - 02:10:12Die KI-Revolution für Apples Sprachassistentin Siri kommt später und gestückelt. Nach internen Testproblemen verschiebt der Konzern Kernfunktionen auf Mai oder sogar September 2026. Ein Stückwerk-Release soll Stabilität sichern.
Gestaffelter Rollout nach Test-Pannen
Eigentlich sollte die neue, generative KI für Siri bereits im März mit dem Update iOS 26.4 erscheinen. Doch interne Tests offenbarten erhebliche Mängel: Die Assistentin reagierte zu langsam oder verstand Anfragen nicht zuverlässig. Die Folge ist eine Kehrtwende in der Veröffentlichungsstrategie.
Einfachere Verbesserungen könnten zwar wie geplant im Frühjahr kommen. Die revolutionären Hauptfunktionen – darunter die Steuerung von Apps per Sprache und der kontextuelle Zugriff auf persönliche Daten – rutschen jedoch auf iOS 26.5 im Mai oder sogar auf iOS 27 im September 2026. Apple priorisiert damit Stabilität vor Geschwindigkeit. Ein vollständiger, großer Wurf ist vom Tisch.
Zwei Jahre Entwicklung – und immer noch nicht fertig
Der aktuelle Rückschlag ist nur das jüngste Kapitel einer langen Verzögerungsgeschichte. Apple kündigte die KI-Offensive für Siri bereits auf der WWDC im Juni 2024 an. Seitdem kämpft das Unternehmen mit der enormen technischen Herausforderung, hochentwickelte KI tief ins Betriebssystem zu integrieren – und dabei gleichzeitig die strengen Apple-Datenschutzprinzipien einzuhalten.
Die Entwicklung zieht sich nun seit fast zwei Jahren hin. Beobachter gewinnen den Eindruck, dass Apple vom rasanten KI-Boom seit Ende 202 überrascht wurde und nun versucht, zu Konkurrenten wie Google Gemini oder OpenAI’s ChatGPT aufzuschließen.
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Diese KI-Features lassen auf sich warten
Von der Verzögerung betroffen sind genau die Funktionen, die Siri zum großen Sprung nach vorn verhelfen sollten:
* Bildschirm-Bewusstsein: Siri soll erkennen, was auf dem Display zu sehen ist und komplexe, mehrstufige Aufgaben per Sprachbefehl erledigen – etwa ein Foto suchen, bearbeiten und versenden.
* Persönlicher Kontext: Die Assistentin soll auf Inhalte aus Nachrichten oder E-Mails zugreifen können, um hilfreichere Antworten zu geben. In Tests funktionierten diese Features jedoch noch nicht zuverlässig.
Im Hintergrund arbeitet Apple mit einer Zwei-Säulen-Strategie: Eigene Apple Foundation Models und eine Partnerschaft mit Google für rechenintensive, cloud-basierte Aufgaben mit dessen Gemini-Modellen.
Ausblick: Ist Geduld der bessere Weg?
Die wiederholten Verzögerungen zeigen, wie schwierig der Bau eines wirklich intelligenten, integrierten Assistenten ist. Während andere KI-Chatbots beeindrucken, will Apple die Intelligenz nahtlos in die Nutzererfahrung einweben – eine weitaus komplexere Aufgabe.
Der Konzern setzt auf Qualität und Privatsphäre, auch wenn das länger dauert. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf das Mai-Update iOS 26.5. Welche Siri-Verbesserungen es tatsächlich bringt, wird ein wichtiger Indikator sein. Und das Rennen ist noch nicht vorbei: Berichten zufolge arbeitet Apple bereits an einer noch fortschrittlicheren, chatbot-artigen Siri-Version für 2027.
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