Apple Home: Finaler Stichtag für Smart-Home-Upgrade steht fest
16.01.2026 - 19:01:11Apple zwingt Nutzer zum Wechsel auf die neue Home-Architektur. Bis zum 10. Februar 2026 müssen alle umgestellt haben – sonst droht der Zugriffsverlust auf das vernetzte Zuhause.
Das Unternehmen erinnert verbliebene Nutzer der alten HomeKit-Infrastruktur per E-Mail an die finale Abschaltung. Nach dem Stichtag fallen Automationen aus, der Fernzugriff wird blockiert und Geräte reagieren nicht mehr. Apple begründet den erzwungenen Wechsel mit notwendigen Sicherheits- und Leistungsverbesserungen.
Ein holpriger Start mit langem Vorlauf
Der Weg zu diesem Punkt war steinig. Ein erster Versuch mit iOS 16.2 im Dezember 2022 scheiterte nach acht Tagen. Nutzer berichteten von massiven Problemen. Erst mit iOS 16.4 startete ein stabilerer, zweiter Anlauf – damals noch optional.
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Alte Hardware wird ausgesperrt
Die Umstellung hat konkrete Folgen für die Geräteausstattung. Voraussetzung ist, dass alle zugreifenden Geräte mindestens folgende Softwareversionen haben:
* iOS/iPadOS 16.2
* macOS 13.1
* tvOS 16.2
* watchOS 9.2
Ältere Geräte, die diese Updates nicht mehr erhalten, verlieren unwiderruflich den Zugriff. Besonders betroffen sind ältere iPads, die oft als Steuerzentrale dienten. Sie verlieren mit der neuen Architektur zudem ihre Funktion als Home Hub. Diese Rolle übernehmen künftig nur noch Apple TV oder HomePod.
Das bringt die neue Architektur
Trotz der Hürden lockt Apple mit spürbaren Verbesserungen. Die neue Plattform verspricht:
* Schnellere Reaktionszeiten und weniger “Keine Antwort”-Fehler
* Einen sicheren Gastzugang für temporäre Freigaben
* Native Unterstützung für Saugroboter
* Einen Aktivitätsverlauf für Schlösser und Garagentore
* Mit iOS 17 kamen detaillierte Historie für Sensoren hinzu
So prüfen Sie den eigenen Status
Für viele Nutzer lief das Upgrade bereits automatisch im Hintergrund. Wer unsicher ist, findet in die Home-App unter “Einstellungen des Zuhauses” den Punkt “Softwareupdate”. Steht dort “Home-Upgrade verfügbar”, muss manuell aktualisiert werden. Fehlt der Hinweis, ist die Umstellung bereits erfolgt.
Wichtig: Vor dem Upgrade müssen alle Geräte aller berechtigten Nutzer die Mindestanforderungen erfüllen. Sonst verlieren auch sie den Zugriff.
Strategischer Schritt für die Zukunft
Apples Vorgehen ist typisch für die Tech-Branche. Die erzwungene Migration soll Ressourcen bündeln und die Plattform für die Zukunft rüsten – insbesondere für den branchenweiten Smart-Home-Standard Matter.
Branchenbeobachter vermuten, dass die einheitliche Basis den Weg für neue Apple-Hardware ebnet. Gerüchte deuten auf Produktvorstellungen kurz nach der Frist im Februar hin. Für Apple schließt sich ein langes, holpriges Kapitel. Der Fokus liegt jetzt auf einer leistungsfähigeren Grundlage für das vernetzte Zuhause.


