Apple Glasses: KI-Brillen kommen 2027 ohne Display
20.02.2026 - 03:40:12 | boerse-global.deApple treibt die Entwicklung seiner KI-Brillen mit Hochdruck voran. Das erste Modell soll 2027 als „Alltags-Begleiter“ auf den Markt kommen – ganz ohne Bildschirm in den Gläsern.
Strategischer Schwenk: KI vor Augmented Reality
Anders als erwartet setzt Apple bei seiner ersten Generation intelligenter Brillen nicht auf eine Augmented-Reality-Anzeige. Stattdessen konzentriert sich das Unternehmen, intern als Projekt N50 geführt, auf reine Audio- und Kamera-Interaktion. Die Brille soll durch Mikrofone, Lautsprecher und ein ausgeklügeltes Kamerasystem bedient werden.
Zwei Kameras in der Fassung sind das Herzstück. Eine nimmt Fotos und Videos auf. Die andere erfasst die Umgebung für KI-gestützte Computervision – ähnlich dem LiDAR-Scanner im iPhone. So „versteht“ die Brille, was der Nutzer sieht. Frühe Prototypen waren noch per Kabel mit iPhone und Akku verbunden. Neue Modelle haben alle Komponenten in der Fassung integriert.
Siri wird zum allgegenwärtigen Assistenten
Die gesamte Erfahrung mit den Apple Glasses baut auf einer neu gedachten Version von Siri auf. Die Kamera-Daten fließen direkt in die KI, die so auf die reale Umgebung reagieren kann. Das ist ein Quantensprung gegenüber der heutigen sprachbasierten Assistentin.
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Getestet werden Funktionen wie: Ein Objekt ansehen und von Siri erklären lassen. Oder Text von einem Schild abfotografieren und als Termin speichern. Auch Echtzeit-Übersetzung und Navigation mit echten Landmarken statt generischer Wegbeschreibung sind im Gespräch. Ziel ist ein nahtloser KI-Begleiter für den Alltag.
Premium-Design gegen Meta Ray-Ban
Apple will sich nicht nur durch KI, sondern auch durch hochwertige Materialien und Kameratechnik absetzen. Die Fassungen aus Acryl-Elementen werden in Größen und Farben variieren. Eine Partnerschaft mit etablierten Brillenherstellern, wie sie Meta geht, lehnt Apple ab. Das Unternehmen entwickelt alles in Eigenregie.
Damit greift Apple direkt Meta Ray-Ban Smart Glasses an. Der Zeitplan ist ambitioniert: Die Produktion könnte bereits im Dezember 2026 starten, für einen Marktstart 2027. Apple drängt, um im aufkeimenden Markt für KI-Wearables Fuß zu fassen.
Apples langes Spiel in der Wearable-Revolution
Der Vorstoß zeigt: Apple sieht das Smartphone nicht mehr als alleinige Schaltzentrale. Mit Brillen, einem gerüchteten „Anhänger“ und kamerabestückten AirPods baut der Konzern ein Ökosystem für KI-Interaktion. Das iPhone bleibt die Rechenzentrale, die Wearables werden intuitive Schnittstellen.
Der Verzicht auf ein Display ist kalkuliert. So kann Apple auf Design, Ganztages-Akku und Unauffälligkeit setzen – und die hohen Kosten und sozialen Hürden von AR-Headsets wie der Vision Pro umgehen. Apple spielt auf Zeit: Erst soll die KI-Brille Normalität werden, dann könnten AR-Features folgen.
Wettlauf mit Meta und Samsung
Bei einem Start 2027 würde der Wettbewerb im Smart-Eyewear-Markt eskalieren. Apple träte gegen Meta und wohl auch gegen Samsung an, das eigene KI-Brillen entwickelt.
Der Erfolg hängt an der Leistung der neuen Siri und der nahtlosen Integration in den Alltag. Ohne Bildschirm steht und fällt der Nutzen mit der Intelligenz der KI. Die Brille wird das Flaggschiff von Apples kommenden KI-Wearables sein – und ein entscheidender Schritt, um „Apple Intelligence“ aus dem Bildschirm in unsere reale Welt zu tragen.
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