Apple Find My Anywhere: iPhone jetzt auch ohne Netz via Satellit auffindbar
07.01.2026 - 09:23:12Die neue Funktion 'Find My Anywhere' nutzt Satelliten, um iPhones selbst ohne Strom und Mobilfunk zu lokalisieren. Die Technologie schließt eine entscheidende Sicherheitslücke bei Diebstahl.
Apple schließt mit einer neuen Satelliten-Funktion die größte Sicherheitslücke bei Diebstahl: Das erweiterte „Find My Anywhere“-Netzwerk kann iPhones selbst im ausgeschalteten Zustand und ohne Mobilfunkempfang orten. Die auf der CES 2026 vorgestellte Technologie nutzt Satelliten im niedrigen Erdorbit und macht die neuen Modelle wie das iPhone 17 nahezu unverlierbar.
Die Technologie: Ein „Herzschlag“ für den globalen Suchnetz
Der Clou der Neuerung ist die Integration des jüngsten Globalstar-Satellitennetzwerks in die bestehende „Wo ist?“-Infrastruktur. Bislang funktionierte die Ortung hauptsächlich über Bluetooth-Signale anderer Apple-Geräte in der Nähe. „Find My Anywhere“ sendet nun ein energiesparsames „Herzschlag“-Signal direkt an überfliegende Satelliten – ganz ohne Mobilfunkverbindung.
Apple hat mit „Find My Anywhere“ neue Menüs wie „Satelliten‑Standortdienste“ eingeführt – kennen Sie die Begriffe, die diese Funktionen steuern? Wer die Apple‑Sprache nicht versteht, stellt Sicherheitsoptionen falsch ein und verliert Schutz. Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe rund ums iPhone klar und ohne Fachchinesisch – inklusive Aussprachehilfen und kurzen Erklärungen zu Einstellungen wie „Wo ist?“ und Face ID. Gratis iPhone‑Lexikon jetzt anfordern
Das Entscheidende: Das System arbeitet auch dann, wenn ein Dieb das Gerät ausschaltet. Eine reservierte Energiepartition in der Batterie ermöglicht die fortgesetzte Signalübertragung. Für Diebe wird das Verstecken in Funklöchern oder das sofortige Abschalten damit wirkungslos. Solange das iPhone einen Blick auf den Himmel hat, bleibt es auffindbar.
So aktivieren Sie den Rundum-Schutz
Um den vollen Schutz zu nutzen, müssen Nutzer drei Einstellungsebenen kombinieren. Sicherheitsexperten raten dringend zur sofortigen Überprüfung.
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Die Basis: „Wo ist?“-Netzwerk
Unter Einstellungen > [Ihr Name] > „Wo ist?“ > „Wo ist?“-iPhone müssen folgende Optionen aktiviert sein:- „Wo ist?“-iPhone: EIN
- „Wo ist?“-Netzwerk: (Ermöglicht die Offline-Suche via Bluetooth und jetzt Satellit)
- „Letzten Standort senden“: (Übermittelt die Position bei kritischem Akkustand)
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Die Satelliten-Option: „Find My Anywhere“
Mit dem aktuellen iOS-Update erscheint ein neuer Schalter für „Satelliten-Standortdienste“ im „Wo ist?“-Menü. Diese Opt-in-Funktion autorisiert das Gerät, das Herzschlagsignal an das Globalstar-Netz zu senden. Sie fungiert als letzte Rettungsleine außerhalb jeder Mobilfunkreichweite. -
Die Daten-Sperre: „Schutz bei Diebstahl“
Während „Find My Anywhere“ das Gerät findet, schützt diese Funktion die Daten. Sie verlangt bei sensiblen Aktionen – wie dem Ändern der Apple-ID-Passwörter – zwingend die biometrische Authentifizierung (Face ID oder Touch ID), sobald sich das iPhone nicht an vertrauten Orten wie Zuhause oder der Arbeit befindet. Dies verhindert, dass ein Dieb, der die PIN beobachtet hat, den Besitzer aussperrt. Der Status ist unter Einstellungen > Face ID & Code > Schutz bei Diebstahl zu prüfen.
Bewährungsprobe: Das Netzwerk, das sogar Gepäck wiederfindet
Die beeindruckende Zuverlässigkeit des „Wo ist?“-Netzwerks unterstreicht ein aktueller Bericht der Luftfahrt-IT-Organisation SITA vom 6. Januar 2026. Demnach sank die Rate dauerhaft verlorenen Aufgabegepäcks um 90 Prozent, sobald Reisende mit kompatiblen Trackern das Feature „Standort teilen“ nutzten, das mit dem globalen Gepäckverfolgungssystem WorldTracer verbunden ist.
Diese Zahl belegt die schiere Macht und Dichte des Netzwerks aus hunderten Millionen Geräten. Wenn es Gepäckstücke in komplexen Logistikketten wiederfinden kann, ist seine Effektivität in städtischer Umgebung noch größer. Die Satelliten-Erweiterung stopft nun das letzte Loch in diesem Überwachungsnetz.
Der Wettbewerb reagiert – Apple bleibt vorerst vorn
Apples Vorstoß setzt den Wettbewerb unter Druck. Zeitgleich stellte Motorola diese Woche den Moto Tag 2 vor, einen Android-kompatiblen Tracker mit Bluetooth 6.0 und Ultra-Wideband-Technologie. Er nutzt Googles „Find Hub“-Netzwerk für eine ähnliche terrestrische Ortung. Den entscheidenden Vorteil der direkten Satellitenanbindung für Smartphones hat Apple mit „Find My Anywhere“ jedoch noch exklusiv.
Marktbeobachter erwarten, dass diese „Always-on“-Ortung bald zum Standard für Flaggschiff-Geräte wird. Die parallele Ankündigung von „Satellite Live“, das Videostreaming bei Notrufen ermöglicht, zeigt: Die Bandbreite und der Nutzen von Satellitenverbindungen für Mobilgeräte werden weiter wachsen.
Für iPhone-Nutzer ist die Botschaft heute klar: Mit einer fünfminütigen Kontrolle der Einstellungen verwandeln sie ihr gestohlenes Gerät von einem verlorenen Gut in einen wiederbeschaffbaren Gegenstand. Für Strafverfolgungsbehörden könnte diese neue Satelliten-Intelligenz die Rückverfolgung von Diebesgut revolutionieren.
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