Apple, Siri

Apple bringt Siri 2.0 – aber der große Chatbot-Knall lässt auf sich warten

09.02.2026 - 16:31:12

Das iOS 26.4 Update bringt Siri neue Fähigkeiten zum Verstehen von Kontext und Bildschirminhalten. Die umfassende Chatbot-Funktion wird jedoch erst mit iOS 27 im Herbst erwartet.

Apple stattet seine Sprachassistentin mit tiefem Kontextverständnis aus. Die vollständige Konversations-KI verschiebt der Konzern jedoch auf Herbst.

iOS 26.4 wird noch im Frühjahr das größte Siri-Update seit Jahren bringen. Kern der als „Siri 2.0“ vermarkteten Überholung sind neue „agentische“ Fähigkeiten. Die KI soll Nachrichten und Bildschirminhalte verstehen und proaktiv handeln können. Die mit Spannung erwartete, ChatGPT-ähnliche Chatbot-Funktion wurde jedoch überraschend auf iOS 27 verschoben, wie neue Berichte diese Woche bestätigen.

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Vom Sprachbefehl zum proaktiven Assistenten

Laut Branchenquellen wie Bloomberg soll die erste Entwicklerversion von iOS 26.4 in der Woche ab dem 23. Februar 2026 erscheinen. Herzstück ist das „Apple Foundation Model (AFM) v10“. Diese neue KI-Architektur soll Siri grundlegend verändern.

Die Assistentin erhält die Fähigkeiten „Persönlicher Kontext“ und „Bildschirmwahrnehmung“. Damit kann sie Informationen aus dem gesamten digitalen Leben eines Nutzers indexieren und abrufen. Ein Beispiel: Nutzer können Siri bitten, „die Flugnummer zu finden, die John mir letzte Woche geschickt hat“. Die KI durchsucht dann Nachrichten, E-Mails und Kalender, um die Antwort zu liefern.

„Die agentische Natur des Updates bedeutet, dass Siri mehrstufige Aktionen ausführen kann“, erklären Tech-Analysten. So könnte sie ein Foto des Führerscheins finden und es automatisch einem Entwurf in der Mail-App anhängen – ohne manuelles Wechseln zwischen Programmen.

KI für Nachrichten, kein Alltags-Chat

Ein entscheidender Unterschied: iOS 26.4 macht Siri nicht zum freien Konversationspartner. Die KI versteht zwar den Kontext eingehender Nachrichten. Sie erkennt etwa eine neue Adresse eines Freundes und schlägt vor, die Kontaktkarte zu aktualisieren. Für philosophische Gespräche oder kreatives Schreiben ist sie aber nicht ausgelegt.

„Das Update konzentriert sich auf Nützlichkeit, nicht auf Konversation“, berichtet Mark Gurman von Bloomberg. Diese Differenzierung sei wichtig, um die Erwartungen der Nutzer zu steuern. Die oft zitierten „Chatbot-Funktionen“ beziehen sich wohl auf genau diese sprachverstehenden Fähigkeiten im Nachrichtenkontext.

Im Hintergrund arbeitet Apple dabei mit Googles Gemini-Modellen zusammen. Diese Partnerschaft soll die Sprachverständnis-Aufgaben unterstützen. Die Verarbeitung persönlicher Daten findet weiterhin auf dem Gerät selbst statt – ein wichtiges Privacy-Versprechen des Konzerns.

Strategische Verzögerung: Der Chatbot kommt mit iOS 27

Für alle, die ein „ChatGPT-Erlebnis“ auf dem iPhone erwarten, heißt es: warten bis Herbst. Die vollständige „LLM-Chatbot“-Funktionalität ist nun für iOS 27 vorgesehen. Sie soll kreatives Schreiben, lange Zusammenfassungen und ausgedehnte Dialoge ermöglichen.

Die Verzögerung scheint eine Qualitätskontrollmaßnahme zu sein. Quellen aus Apples KI-Abteilung deuten an, dass die Konversationsmodelle mehr Feintuning benötigen. Sie müssen den strengen Genauigkeits- und Sicherheitsstandards des Unternehmens gerecht werden. Die „agentischen“ Features von iOS 26.4 seien dagegen startbereit.

Die breiteren generativen Fähigkeiten, die direkt mit eigenständigen KI-Apps konkurrieren, wird Apple voraussichtlich auf der WWDC im Juni 2026 vorstellen. Die finale Version von iOS 27 folgt dann im Herbst.

Zeitplan und Marktbedeutung

Der Rollout-Plan für iOS 26.4 konkretisiert sich: Nach der Entwickler-Beta Ende Februar soll eine öffentliche Beta im März folgen. Die finale Version für alle Nutzer ist für April 2026 geplant.

Das Update ist entscheidend für Apple. Der Konzern steht unter Druck, seine KI-Kompetenz unter Beweis zu stellen. Die Konkurrenz von Google und OpenAI ist aggressiv. Mit einer Siri, die tatsächlich Dinge erledigen kann, will Apple sich absetzen. Der Fokus liegt auf tiefer Systemintegration, nicht nur auf konversationellem Talent.

Branchenbeobachter werden die Leistung des AFM-v10-Modells genau verfolgen. Gelingt der Start, könnte iOS 26.4 endlich das Versprechen eines wirklich intelligenten Assistenten einlösen. Es wäre die Brücke zwischen starren Sprachbefehlen und der flüssigen, KI-getriebenen Zukunft, die Apple für iOS 27 verspricht.

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