Apple behebt mit iOS 26.2 kritischen iMessage-Fehler
05.01.2026 - 11:09:12iOS 26.2 löst das Problem mit inaktiven SIM-Karten. Das Update beendet monatelange Ärgernisse für Tausende iPhone-Nutzer, bei denen iMessage ausfiel oder Nachrichten nicht zugestellt wurden. Aktuelle Nutzerberichte von diesem Wochenende bestätigen die Lösung.
Der Fehler trat seit dem Release von iOS 26 im Herbst auf. Betroffen waren vor allem Nutzer, die eine inaktive SIM-Karte oder eSIM parallel zur aktiven Leitung im Gerät gespeichert hatten. Das System wurde dadurch verwirrt – iMessage ließ sich nicht aktivieren oder fiel komplett aus. Nachrichten blieben im Status “Not Delivered” stecken oder das iPhone wechselte ungewollt auf SMS (die berüchtigten grünen Blasen).
Bisher riet Apple als Workaround, inaktive Profile manuell zu löschen. Für Vielreisende und Geschäftsnutzer war das unpraktikabel. iOS 26.2 überarbeitet nun die Kommunikation zwischen Modem und Betriebssystem grundlegend. Es erkennt inaktive Leitungen korrekt und ignoriert sie bei der iMessage- und FaceTime-Aktivierung.
Begriffe wie eSIM, iMessage oder “Liquid Glass” klingen nach Fachchinesisch und machen das Verständnis neuer iOS-Funktionen schwer? Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten iPhone‑Begriffe in einfachen Worten, liefert Aussprachehilfen und kurze Praxis‑Tipps – etwa zum Umgang mit iMessage, AirDrop oder eSIM‑Einstellungen. Gerade nach einem großen Update hilft der kompakte PDF‑Guide, Fehlermeldungen schneller zu verstehen und Funktionen sicher zu nutzen. iPhone-Lexikon jetzt gratis anfordern
Mehr als nur Bugfixes: Neue Features im Überblick
Das aktuelle Update bringt nicht nur Stabilität, sondern auch nützliche neue Funktionen:
- Anpassbares “Liquid Glass”: Ein neuer Schieberegler auf dem Sperrbildschirm erlaubt es, die Deckkraft der Uhrzeit stufenlos zu regeln. So passt sich der glasartige Transparenz-Effekt besser an jedes Hintergrundbild an.
- Sicherer AirDrop: Optional lassen sich jetzt Sicherheits-Codes für AirDrop aktivieren. Der Sender muss diesen Code auf dem Empfängergerät eingeben, bevor die Übertragung startet. Diese Maßnahme soll unerwünschte Datenübertragungen (“Cyber-Flashing”) in der Öffentlichkeit weiter eindämmen.
- Unüberhörbare Erinnerungen: Dringende Aufgaben in der Erinnerungen-App können direkt mit einem Wecker verknüpft werden. Dieser klingelt auch dann, wenn das iPhone stummgeschaltet ist – eine lang geforderte Funktion.
Ein holpriger Start für das neue Design
iOS 26 brachte im September mit der “Liquid Glass”-Designsprache die größte optische Überarbeitung seit Jahren. Während das neue Aussehen gelobt wurde, trübten technische Kinderkrankheiten die Freude. Der iMessage-Fehler war das prominenteste Problem und traf eine Kernfunktion des Apple-Ökosystems. Dass die Lösung bis Januar auf sich warten ließ, sorgte in Nutzerforen für Unmut.
Was kommt als nächstes? Der Blick auf iOS 26.3
Während die Installation von iOS 26.2 jetzt Priorität hat, schaut die Community bereits nach vorn. In Entwicklerversionen von iOS 26.3 finden sich Hinweise auf eine verbesserte Schnittstelle für den Wechsel zu Android.
Gerüchten zufolge arbeitet Apple mit Google zusammen, um den Plattformwechsel nahtloser zu gestalten. Getrieben wird dies vom regulatorischen Druck des europäischen Digital Markets Act (DMA). iOS 26.3 könnte es ermöglichen, nicht nur Kontakte und Fotos, sondern auch Chatverläufe einfacher zu übertragen. Das Update wird für Ende Januar erwartet.


