Apple, Pro-Laptop-Wirrwarr

Apple beendet Pro-Laptop-Wirrwarr mit neuer M5-Generation

27.02.2026 - 01:48:16 | boerse-global.de

Apple stellt am 4. März die MacBook Pro-Familie auf einheitliche M5-Architektur um, was Leistungssprünge und KI-Beschleunigung bringt. Parallel werden ältere M4-Modelle stark reduziert.

Apple schafft die ungewöhnliche Mischung aus alter und neuer Hardware in seinen Profi-Laptops ab. CEO Tim Cook bestätigte am Donnerstag, dass das Unternehmen nächste Woche neue Produkte vorstellen wird. Damit endet der seit Oktober 2025 bestehende Zustand, bei dem das günstigste 14-Zoll-MacBook Pro bereits mit dem neuen M5-Chip ausgestattet war, während die teureren Modelle noch auf ältere M4 Pro- und M4 Max-Prozessoren setzten.

Einheitliche M5-Architektur für alle Profis

Die Wende kommt am 4. März. An diesem Tag lädt Apple Journalisten zu exklusiven Hands-on-Terminen in New York, London und Shanghai ein. Im Mittelpunkt stehen die neuen M5 Pro- und M5 Max-Chips, die den Übergang zur einheitlichen M5-Architektur für die gesamte MacBook Pro-Familie vollenden. Für Profi-Nutzer war die bisherige Situation unbefriedigend: Wer die neueste Chip-Architektur wollte, musste auf maximale Leistung verzichten. Wer maximale Leistung brauchte, bekam eine ältere Generation.

Das Design der Laptops bleibt vorerst gleich. Die Überholung findet unter der Haube statt. Die neuen Chips werden im fortschrittlichen 3-Nanometer-Verfahren N3P von TSMC gefertigt. Experten prognostizieren einen Leistungssprung von 15 bis 25 Prozent bei der Multi-Core-Verarbeitung im Vergleich zu den M4-Vorgängern. Die Grafikleistung soll sogar um bis zu 30 Prozent steigen.

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KI-Leistung wird zum entscheidenden Faktor

Ein Kernmerkmal der neuen Architektur ist die Integration eines dedizierten Neural Accelerators in jeden einzelnen GPU-Kern. Diese Hardware-Beschleuniger für künstliche Intelligenz sind die Antwort auf den Branchentrend zu lokaler KI-Verarbeitung. Mit „Apple Intelligence“ tief in macOS integriert, wird Rechenkraft für Maschinelles Lernen auf dem Gerät zum kritischen Leistungsmerkmal. Konkurrenten wie Dell oder HP drängen bereits mit eigenen KI-fokussierten Laptops auf den Markt.

Die neuen Modelle werden zudem voraussichtlich mit Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thunderbolt 5 ausgestattet sein. Die Top-Konfiguration des M5 Max soll bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützen.

Ausverkauf: M4-Modelle zu Discount-Preisen

Während der Countdown zum 4. März läuft, räumen Händler die Lager leer. Bei Best Buy und Amazon sind die Preise für MacBook Pros mit M4 Pro- und M4 Max-Chips deutlich gefallen. Ein 16-Zoll-Modell mit M4 Pro, 24 GB RAM und 512 GB SSD ist derzeit um bis zu 440 US-Dollar (etwa 400 Euro) reduziert und kostet statt 2.499 nur noch rund 2.059 US-Dollar.

Für viele Profis lohnt der Griff zum Rabattmodell. Die M4-Chips sind für Aufgaben wie Videobearbeitung, Software-Entwicklung oder 3D-Rendering nach wie vor äußerst leistungsfähig. Wer nicht zwingend die KI-Beschleunigung der M5-Generation benötigt, kann hier kräftig sparen.

Die Zukunft: OLED und Touchscreen kommen 2026

Die M5-Pro-Modelle sind jedoch nur ein Schritt in einem größeren Wandel. Branchenkenner berichten bereits vom nächsten großen Sprung für die zweite Hälfte 2026: Eine komplett neu designte M6-MacBook Pro-Generation.

Das größte Upgrade betrifft das Display. Die aktuellen Mini-LED-Bildschirme sollen durch OLED-Panels ersetzt werden, die tiefere Schwarztöne und höhere Kontraste versprechen. Noch spektakulärer: Der Spätherbst-2026-MacBook Pro soll der erste Apple-Computer mit Touchscreen werden – eine Kehrtwende in der langjährigen Philosophie des Konzerns.

Das neue Design soll zudem die Display-Kerbe durch eine Mac-Version des „Dynamic Island“ ersetzen. Die Benutzeroberfläche von macOS soll sich automatisch anpassen und größere Steuerelemente anzeigen, sobald eine Touch-Eingabe erkannt wird.

Der gestaffelte Rollout der Chips zeigt die Komplexität moderner Halbleiterfertigung. Indem Apple den Basis-M5-Chip bereits Ende 2025 auf den Markt brachte, konnte es den Weihnachtsmarkt bedienen. Gleichzeitig gewann Partner TSMC wertvolle Zeit, um die Ausbeute bei der Produktion der größeren und komplexeren Pro- und Max-Chips zu erhöhen.

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Für den 4. März wird erwartet, dass Apple die Preise auf dem aktuellen Niveau hält. Das 14-Zoll-MacBook Pro mit M5 Pro soll bei 1.999 US-Dollar starten, die 16-Zoll-Variante bei 2.499 US-Dollar. Die Top-Konfigurationen mit M5 Max dürften bei etwa 3.499 US-Dollar für das 16-Zoll-Modell liegen.

Für Profi-Nutzer stellt sich nun die Frage: Zugreifen beim M4-Ausverkauf, in die KI-optimierte M5-Generation investieren oder auf die revolutionäre OLED-Touchscreen-Neuheit Ende 2026 warten? Die Wahl war selten vielfältiger.

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