Apple, Spitzenmodelle

Apple baut iPhone 18 Pro mit eigenem 5G-Modem

09.02.2026 - 08:53:11

Apple stattet seine iPhone 18 Pro Spitzenmodelle ab 2026 mit einem hauseigenen 5G-Modem aus und löst damit Qualcomm ab. Die Strategie zielt auf volle Kontrolle über die Funktechnologie.

Apple steht vor einem Meilenstein auf dem Weg zur Hardware-Unabhängigkeit: Die Spitzenmodelle des iPhone 18 Pro sollen 2026 erstmals mit einem hauseigenen 5G-Modem der zweiten Generation ausgestattet sein. Damit löst der Konzern den langjährigen Partner Qualcomm in seinen wichtigsten Geräten ab – ein strategischer Schachzug mit weitreichenden Folgen.

Der große Abschied von Qualcomm

Der Schritt ist kein spontaner Bruch, sondern das Ergebnis einer langfristigen Strategie. Seit dem Kauf von Intels Modem-Sparte für rund eine Milliarde Dollar im Jahr 2019 arbeitet Apple an der eigenen Mobilfunktechnologie. Bereits 2025 kam die erste Generation des Eigenbaus, der C1-Chip, in Einsteigermodellen wie dem iPhone SE 4 zum Einsatz. Diese Chips waren auf Energieeffizienz getrimmt, erreichten aber nicht die Spitzenleistung von Qualcomm und unterstützten kein ultraschnelles mmWave-5G.

Nun folgt die Bewährungsprobe im Flaggschiff. Der für das iPhone 18 Pro angekündigte C2-Chip soll endlich mit der Konkurrenz gleichziehen – inklusive mmWave-Unterstützung. Für Apple ist das der entscheidende Test, ob die Jahre der Entwicklung und milliardenschweren Investitionen sich auszahlen. Gelingt der Schritt, gewinnt der Konzern die volle Kontrolle über eine Schlüsseltechnologie.

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Mehr als nur Mobilfunk: Die komplette Wireless-Revolution

Apples Ambitionen gehen weit über das 5G-Modem hinaus. Parallel ersetzt der Konzern auch Wi-Fi- und Bluetooth-Chips des Zulieferers Broadcom. Ein eigener Connectivity-Chip namens N1, der bereits im iPhone 17 verbaut wurde, übernimmt diese Aufgaben. Er unterstützt moderne Standards wie Wi-Fi 7 und Bluetooth 6.

Der große Vorteil: Durch die Eigenentwicklung kann Apple die drahtlosen Schnittstellen perfekt auf seine A-Series-Prozessoren abstimmen. Funktionen wie AirDrop oder der Persönliche Hotspot sollen so zuverlässiger und effizienter arbeiten. Diese tiefe Integration von Hard- und Software ist ein Markenzeichen Apples – und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

Warum Apple alles selbst machen will

Hinter dem milliardenschweren Projekt steckt die Philosophie der vertikalen Integration. Indem Apple den gesamten Technologie-Stack selbst entwickelt – vom Hauptprozessor bis zum Funkchip – sichert es sich drei entscheidende Vorteile:

  1. Optimierung: Tiefe Hardware-Software-Integration für maximale Leistung und Akkulaufzeit.
  2. Innovation: Unabhängigkeit von Zulieferer-Roadmaps ermöglicht einzigartige Features.
  3. Kontrolle: Stärkere Position in der Lieferkette und geringere Abhängigkeit von Partnern.

Der Weg dorthin war steinig. Immer wieder gab es Berichte über Verzögerungen und technische Hürden. Doch das Ziel ist klar: Bis 2027 sollen in allen Apple-Produkten nur noch eigene Modems stecken. Langfristig könnte die Funktechnologie sogar direkt in den Hauptprozessor integriert werden – ähnlich wie Grafikchip und Neural Engine.

Ein Erdbeben für die Zuliefererindustrie

Die Strategie wird die Tech-Landschaft nachhaltig verändern. Für Qualcomm und Broadcom bedeutet der Ausstieg Apples den Verlust eines der umsatzstärksten Kunden. Beide Unternehmen müssen neue Absatzmärkte finden, während Apple seine Kosten senkt und seine Margen schützt.

Für Verbraucher verspricht der Wechsel vor allem eines: iPhones, in denen alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind. Ob sich das in spürbar besserer Akkulaufzeit oder schnelleren Downloads niederschlägt, wird der Markttest 2026 zeigen. Sicher ist: Apple setzt alles daran, sein wichtigstes Produkt endgültig in eigene Hände zu nehmen.

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