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Apple: App Store und iTunes nach erneutem Ausfall wieder online

26.02.2026 - 06:48:26 | boerse-global.de

Zentrale Apple-Dienste wie App Store und iTunes waren erneut nicht erreichbar. Es ist bereits der zweite größere Ausfall in diesem Jahr, der Fragen zur Stabilität der digitalen Infrastruktur aufwirft.

Kurzstörung legt Apples digitale Verkaufsplattformen lahm – zweiter Vorfall innerhalb weniger Wochen.

Mehrere zentrale Apple-Dienste, darunter der App Store und der iTunes Store, waren am Mittwochabend für etwa 25 Minuten nicht erreichbar. Nutzer konnten zeitweise keine Apps herunterladen oder Inhalte kaufen. Der Konzern bestätigte den Ausfall auf seiner Status-Seite. Es ist bereits der zweite nennenswerte Störfall bei Apple in diesem Jahr.

Was genau war betroffen?

Der Ausfall traf die wichtigsten digitalen Marktplätze des Unternehmens: den iOS App Store, den Mac App Store und den iTunes Store. Betroffene Nutzer berichteten, dass Downloads nicht starteten und der Zugriff auf gekaufte Medien blockiert war. Apples offizielle Status-Seite zeigte die Probleme an und gab damit Nutzern eine erste Orientierung, ob die Störung bei ihnen selbst oder auf Seiten des Konzerns lag. Nicht alle Nutzer waren gleichermaßen betroffen; einige hatten weiterhin Zugriff.

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Eine Serie von Störfällen im Jahr 2026

Der jüngste Vorfall steht nicht allein da. Bereits Anfang Februar kam es zu einer größeren Störung, die unter anderem iCloud Fotos und Find My lahmlegte. Im Januar hatte ein vierstündiger Ausfall bereits den App Store und Apple TV getroffen. Diese wiederkehrenden Probleme werfen Fragen zur Stabilität der milliardenschweren digitalen Infrastruktur auf, auf die sich weltweit Hunderte Millionen Nutzer und Entwickler verlassen.

Experten verweisen auf die immense Komplexität solcher globalen Cloud-Systeme. Ein Fehler in einer Komponente kann oft eine Kettenreaktion auslösen, die andere Dienste mitreißt. Für Apple wird die Zuverlässigkeit angesichts des wachsenden Dienstleistungsgeschäfts immer wichtiger. Dieser Bereich ist eine zentrale Wachstumssäule des Konzerns.

Mehr als nur ein Ärgernis

Für Nutzer ist so eine Störung vor allem lästig. Für Entwickler und Unternehmen, die auf den App Store angewiesen sind, kann jede Minute Ausfallzeit jedoch Umsatz und Sichtbarkeit kosten. App-Veröffentlichungen, Marketing-Kampagnen und wichtige Updates hängen von der ständigen Verfügbarkeit der Plattform ab. Der App Store ist das Scharnier zwischen Entwicklern und Kunden im iOS- und macOS-Ökosystem.

Die wirtschaftlichen Folgen eines 25-minütigen Ausfalls sind für Apple selbst vermutlich gering. Doch die Häufung der Vorfälle könnte das Vertrauen der Entwickler-Community erschüttern. Sie zeigt das grundsätzliche Risiko, das mit der Abhängigkeit von einem zentralisierten Vertriebsweg verbunden ist.

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Blick nach vorn: Wird das System robuster?

Nach der Störung meldete Apple alle Dienste wieder als verfügbar. Die genaue technische Ursache für derart kurze Ausfälle gibt der Konzern typischerweise nicht preis. Intern nutzt das Unternehmen die Daten solcher Vorfälle aber, um Muster zu erkennen und die Infrastruktur zu verbessern.

Die wiederholten Störungen zu Jahresbeginn lenken den Fokus nun verstärkt auf die Stabilität der Backend-Systeme. Die Frage ist: Kann Apple seine Infrastruktur so verstärken, dass solche Ausfälle 2026 nicht zur Regel werden? Nutzer und Entwickler werden es genau beobachten.

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