Apple aktiviert Diebstahlschutz für alle iPhones standardmäßig
24.02.2026 - 01:27:46 | boerse-global.deApple schaltet den erweiterten Schutz vor Gerätediebstahl mit iOS 26.4 für alle Nutzer an. Das Update, das im Frühjahr erscheint, reagiert auf raffinierte Diebstahlmethoden und schließt eine kritische Sicherheitslücke. Bisher war die Funktion optional.
Kriminelle spähen in Bars oder Bahnen den Entsperrcode aus, bevor sie das iPhone stehlen. Mit diesem Code konnten sie bisher auf Passwörter zugreifen, die Apple-ID ändern und die Ortungsfunktion ausschalten. Der neue Standard-Schutz erschwert diesen Angriff erheblich.
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So funktioniert der automatische Schutzschild
Der Schutz greift, sobald sich das iPhone außerhalb vertrauter Orte wie Zuhause befindet. Dann sind zwei Mechanismen aktiv.
Erstens braucht es für sensible Aktionen zwingend Face ID oder Touch ID. Das Anzeigen gespeicherter Passwörter oder das Löschen des Geräts ist mit dem Code allein nicht mehr möglich.
Zweitens gilt für kritische Änderungen eine Sicherheitsverzögerung. Wer das Apple-ID-Passwort ändern oder „Wo ist?“ deaktivieren will, muss den Vorgang nach einer Stunde erneut biometrisch bestätigen. Das gibt dem Besitzer Zeit, den Diebstahl zu bemerken und zu reagieren.
Reaktion auf neue Diebstahl-Taktiken
Die Umstellung von „Opt-in“ auf „Opt-out“ ist eine direkte Antwort auf neue Angriffe. Diebe zielen heute weniger auf den Gerätewert, sondern auf die Daten und die Apple-ID – den Schlüssel zum digitalen Leben.
Organisierte Täter nutzen Situationen, in denen Nutzer ihren Code arglos eingeben. Ein gestohlenes, entsperrtes iPhone war bisher ein Einfallstor zur kompletten Identitätsübernahme. Die Standardaktivierung schützt nun auch die Nutzer, die von der Funktion bisher nichts wussten.
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Das bedeutet das Update für Nutzer
Mit der Installation von iOS 26.4 ist der Schutz automatisch aktiv. Für die meisten bedeutet das mehr Sicherheit ohne Zutun. Die tägliche Nutzung ändert sich kaum.
An vertrauten Orten bleibt alles wie gewohnt. Auch Apple Pay funktioniert weiterhin mit dem Code. Wer die Funktion nicht will, kann sie in den Einstellungen unter „Face ID & Code“ ausschalten.
Ein Wettrüsten geht weiter
Das Update erhöht die Hürden für Kriminelle signifikant. Doch Experten betonen: Wachsamkeit bleibt nötig. Das Ausspähen des Codes ist weiter eine Gefahr, genauso wie Phishing-Angriffe.
Apples Schritt zeigt eine klare Strategie: Kritische Sicherheitsfunktionen sollen für alle standardmäßig an sein. Wie Diebe darauf reagieren, bleibt abzuwarten. Für iPhone-Nutzer wird ihr digitales Leben aber deutlich besser geschützt sein.
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