Apple aktiviert Diebstahlschutz für alle iPhones automatisch
21.02.2026 - 12:31:12 | boerse-global.deApple schaltet den erweiterten Diebstahlschutz für iPhones künftig standardmäßig an. Die Funktion wird mit dem nächsten großen Update für alle Nutzer automatisch aktiviert – wer sie nicht will, muss sie explizit ausschalten. Ein Paradigmenwechsel im Kampf gegen Smartphone-Diebe.
Bisher mussten Nutzer die Sicherheitsfunktion selbst in den Einstellungen suchen und aktivieren. Künftig profitieren alle automatisch von dem mehrschichtigen Schutz, sobald sie das Update installieren. Experten begrüßen den Schritt als längst überfällig.
Vom Code zur Biometrie: Der Schlüssel wechselt
Das Update zielt vor allem auf eine gängige Diebstahlmethode ab: Täter spähen den Entsperrcode ihres Opfers aus, stehlen das Gerät und sperren den Besitzer aus seiner Apple-ID aus. Künftig reicht der Code an unbekannten Orten nicht mehr aus.
Für sensible Aktionen wie den Zugriff auf gespeicherte Passwörter oder das Zurücksetzen des Geräts ist dann zwingend Face ID oder Touch ID nötig. Der reine Zahlen-Code genügt nicht mehr. Ein Dieb, der nur den Code kennt, steht vor verschlossenen digitalen Türen.
Wenn Sie mit den neuen iPhone-Sicherheitsfunktionen nicht auf dem falschen Fuß erwischt werden wollen, lohnt sich ein kurzer Blick ins Gratis‑Lexikon für Einsteiger. Das kostenlose iPhone‑Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Apple‑Begriffe – von Face ID über Apple‑ID bis zu „Memory Integrity“ – leicht verständlich und ohne Fachchinesisch. Kostenloses iPhone‑Lexikon jetzt anfordern
Die Stunde der Wahrheit: Zeit gegen Diebe
Für kritischere Änderungen wie ein neues Apple-ID-Passwort führt Apple eine Sicherheitsverzögerung ein. Nach der biometrischen Freigabe startet ein einstündiger Timer.
Erst nach Ablauf dieser Stunde und einer zweiten biometrischen Bestätigung wird die Änderung wirksam. Dieses Zeitfenster soll dem Bestohlenen die Chance geben, sein Gerät über „Wo ist?“ als verloren zu markieren und so unbrauchbar zu machen.
Branchenbeobachter sehen darin einen cleveren Schachzug: Der „Geschäftswert“ eines gestohlenen iPhones sinkt drastisch, wenn es nicht schnell von der iCloud-Sperre befreit werden kann.
Mehr Sicherheit auch für Nachrichten und Speicher
Neben dem Diebstahlschutz deuten Beta-Versionen auf weitere Neuerungen hin. Apple testet eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für RCS-Nachrichten, den modernen Standard für SMS-Nachfolger.
Das würde Chats mit Android-Nutzern ähnlich sicher machen wie iMessages. Zudem wird die „Memory Integrity“-Technologie erweitert, um hochentwickelte Angriffe auf den Arbeitsspeicher zu erschweren – eine Abwehr gegen staatliche Spyware.
Der Komfort-Faktor: Wann das iPhone misstrauisch wird
Kritiker fragen: Wird das nicht umständlich im Alltag? Die Sorge: Wer an einem unbekannten Ort Probleme mit der Gesichtserkennung hat, kommt vielleicht nicht an seine Daten.
Apple setzt hier auf „bekannte Orte“. Das System lernt, wo sich der Nutzer häufig aufhält – zu Hause, im Büro – und lockert an diesen vertrauten Orten die strengen Regeln. Die Standortdaten verlassen das Gerät laut Apple nicht und sind verschlüsselt.
Ein Schlag gegen die Diebesbanden?
Langfristig könnte die Maßnahme die Attraktivität von iPhone-Diebstählen mindern. Wenn sich herumspricht, dass die Geräte ohne das Gesicht des Besitzers kaum noch zu entsperren sind, lohnt das Risiko für Kriminelle weniger.
Polizeibehörden in Metropolen wie Berlin oder New York beobachten die Entwicklung mit Interesse. Sinken die Diebstahlzahlen, könnten am Ende sogar Versicherungsprämien für Handys fallen.
Für Nutzer bedeutet die Änderung eine kleine Umgewöhnung. Das iPhone wird an fremden Orten misstrauischer sein. Doch in Zeiten, in denen das Smartphone der Schlüssel zum digitalen Leben ist, ist das für viele ein akzeptabler Preis.
Wenn du diese Nachrichten liest, haben die Profis längst gehandelt. Wie groß ist dein Informationsrü
An der Börse entscheidet das Timing über Rendite. Wer sich nur auf allgemeine News verlässt, kauft oft dann, wenn die größten Gewinne bereits gemacht sind. Sichere dir jetzt den entscheidenden Vorsprung: Der Börsenbrief 'trading-notes' liefert dir dreimal wöchentlich datengestützte Trading-Empfehlungen direkt ins Postfach. Agiere fundiert bereits vor der breiten Masse.
100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Jetzt abonnieren.


