Amazon, Aktie

Amazon Aktie: Investitionsoffensive

25.02.2026 - 03:18:41 | boerse-global.de

Amazon treibt KI-Infrastrukturausbau mit Milliardenprojekt in Louisiana voran, während hohe Investitionen den freien Cashflow belasten. Große Fonds bauen im vierten Quartal Positionen auf.

Amazon setzt weiter klar auf Wachstum durch Infrastruktur – und zwar mit Ansage. Im Mittelpunkt steht ein neues Milliardenprojekt für Rechenzentren, das die KI-Ambitionen untermauern soll. Doch wie passt dieser Expansionskurs zu den jüngsten Sorgen rund um hohe Investitionen und den freien Cashflow?

12 Milliarden für Louisiana

Kern der aktuellen Nachricht ist eine neue Investition über 12 Milliarden US-Dollar in ein Rechenzentrum im Nordwesten von Louisiana. Das Projekt umfasst die Parishes Caddo und Bossier und wäre bereits die dritte Anlage dieser Art im Raum Shreveport. Ziel: mehr Rechenleistung für KI-Anwendungen.

Vor Ort wird mit gut bezahlten Jobs und wirtschaftlichen Impulsen gerechnet. Für die Vergabe von Aufträgen ist bereits ein Anbieter-Event für heute (25. Februar) in Bossier und Shreveport angesetzt.

Große Fonds greifen zu

Parallel dazu zeigen neue Offenlegungen von gestern (Dienstag): Mehrere große Investoren haben im vierten Quartal 2025 umfangreiche Positionen aufgebaut. Genannt werden unter anderem Pershing Square (3,7 Mio. Aktien), Baupost (2,1 Mio.), Egerton Capital (1,8 Mio.) sowie Citadel mit Beteiligungen im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar.

Der Treiber dahinter ist laut Bericht vor allem das anhaltende Wachstum von Cloud-Services im KI-Umfeld. Genau dort soll zusätzliche Infrastruktur wie das neue Rechenzentrum die Basis für weitere Skalierung liefern.

200 Milliarden Capex – und die Nebenwirkungen

Die jüngste Nervosität am Markt hängt eng mit dem Quartalsbericht zusammen. Das Management hat für 2026 einen Investitionsplan von 200 Milliarden US-Dollar angekündigt – mehr als 50% über den 131,8 Milliarden US-Dollar aus 2025. Der Fokus liegt auf KI-Infrastruktur und eigener Hardware, einschließlich der Trainium2-Chips.

Der Haken: Diese Ausgaben drücken auf den freien Cashflow, der in den letzten zwölf Monaten auf 11,2 Milliarden US-Dollar gefallen ist. Operativ bleiben die Wachstumszahlen jedoch robust. Der Umsatz im vierten Quartal lag bei 213,4 Milliarden US-Dollar (+14% zum Vorjahr). Die Cloud-Sparte setzte 35,6 Milliarden US-Dollar um und wuchs um 24% – laut Bericht das stärkste Tempo seit 13 Quartalen. Auf Jahressicht erreichte der Umsatz 2025 716,9 Milliarden US-Dollar.

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Beim Kursbild zeigt sich der Spagat: Nach einem schwachen Monat liegt die Aktie auf 30 Tage gesehen 11,76% im Minus (Schlusskurs Dienstag: 177,14 €).

Blick auf Nvidia – und regulatorischer Gegenwind

Die Investitionspläne wirken laut Bericht bis in den Halbleitermarkt. Besonders im Fokus steht der Nvidia-Quartalsbericht am 25. Februar, weil Amazons eigene Chip-Entwicklung (Trainium2) die Wettbewerbslandschaft bei Rechenzentrums-Hardware verändern könnte.

Zusätzlich bleiben regulatorische Baustellen präsent: Der Artikel nennt ein laufendes Kartellverfahren in Kalifornien sowie ein Datenschutz-Thema in einer italienischen Einheit, das etwa 1.800 Beschäftigte in der Logistik betrifft.

Unterm Strich zeigt Amazon mit dem 12-Milliarden-Projekt und dem Capex-Plan für 2026, dass KI-Infrastruktur klar Priorität hat – selbst um den Preis eines spürbar belasteten freien Cashflows. Heute dürfte zudem der Vergabetermin in Louisiana erste Hinweise liefern, wie schnell das Projekt konkret Fahrt aufnimmt.

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