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Frankfurt Eröffnung: Dax ohne Schwung - Berichtssaison und EZB

05.02.2026 - 10:02:17 | dpa.de

Am deutschen Aktienmarkt bleibt der Dax DE0008469008 am Donnerstag vorerst weiter auf Abstand zur runden 25.000-Punkte-Marke. Im frühen Handel gab der deutsche Leitindex um 0,12 Prozent auf 24.573 Punkte nach.

Der MDax DE0008467416 der mittelgroßen Börsenwerte legte um 0,17 Prozent auf 31.578 Zähler zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 stand knapp im Plus.

Anleger gehen vorsichtig in den Tag, während die Lage an den Edelmetallmärkten nach langer Rally und anschließender scharfer Korrektur angespannt bleibt. Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank, sprach vom Edelmetall-Blues. Die Angst vor einer Silber-Schockwelle kehre zurück.

Auch im Techsektor sind keine Zeichen der Entlastung zu sehen. Hier hinterfragen Anleger zunehmend die hohen Investitionen der Konzerne in Künstliche Intelligenz. Jüngstes Beispiel ist die Google-Mutter Alphabet US02079K3059, die im Wettlauf der KI-Entwickler die Ausgaben drastisch hochschraubt.

Hierzulande hat die Berichtssaison am Donnerstag Geschäftszahlen von Unternehmen aus dem Dax und den Reihen dahinter zu bieten. Am späten Abend folgt der US-Handelsriese Amazon US0231351067 mit seinem Quartalsbericht. Am Nachmittag steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) im Fokus. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass die Währungshüter die Leitzinsen erneut stabil halten.

Rüstungswerte wie Rheinmetall DE0007030009 gaben unter dem Eindruck fortdauernder Ukraine-Gespräche nach. Bei Rheinmetall machen sich Anleger aber vor allem Sorgen, dass die Erwartungen an 2026 zu hoch sein könnten. Die Anteile sackten am Dax-Ende um mehr als 5 Prozent ab.

Rational DE0007010803 sprangen im MDax um 11 Prozent hoch. Der Großküchenausstatter übertraf mit Geschäftszahlen die Erwartungen. Das Schlussquartal verlief stark.

Die Aktien des Anlagenbauers Gea Group DE0006602006 legten nach einer Kaufempfehlung der Berenberg Bank um 1,5 Prozent zu, die des Energiekonzerns Eon DE000ENAG999 verloren nach einer Abstufung durch die Bank of America 2,2 Prozent.

Der Rückversicherer Hannover Rück DE0008402215 konnte trotz der verheerenden Waldbrände in Kalifornien 2025 einen weiteren Rekordgewinn einfahren. Die Papiere gaben nach ihrem deutlichen Vortagesgewinn jedoch um 1,4 Prozent nach. Die jüngste Erholung gerät damit ins Stocken.

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