Alcon, Aktie

Alcon Aktie: Zweite Übernahme-Schlappe

18.03.2026 - 07:12:58 | boerse-global.de

Alcon beendet die geplante Akquisition von LENSAR nach kartellrechtlichen Bedenken der US-Behörde FTC. Es ist der zweite gescheiterte Zukaufversuch des Augenspezialisten innerhalb kurzer Zeit.

Alcon Aktie: Zweite Übernahme-Schlappe - Foto: über boerse-global.de
Alcon Aktie: Zweite Übernahme-Schlappe - Foto: über boerse-global.de

Alcon beendet offiziell die Pläne zur Übernahme des US-Unternehmens LENSAR. Nach fast einjähriger Prüfung durch die US-Kartellbehörde FTC zieht der Konzern die Reißleine, da ein wettbewerbsrechtliches Veto drohte. Es ist bereits der zweite Rückschlag für die Expansionspläne innerhalb weniger Monate.

Regulatorisches Aus in den USA

Die FTC signalisierte zuletzt deutlich, dass sie den Zusammenschluss der beiden Anbieter von Lasersystemen für die Katarakt-Chirurgie untersagen würde. Die Behörde befürchtete eine Schwächung des Wettbewerbs, steigende Preise für Kliniken und ein geringeres Innovationstempo. Da eine Genehmigung bis zu den vertraglichen Stichtagen im Sommer 2026 unwahrscheinlich blieb, bewertete das Management die weitere Verfolgung des Deals als wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll.

Im Zuge der Vertragsbeendigung behält LENSAR eine vertraglich festgelegte Anzahlung in Höhe von 10 Millionen USD. Für Alcon bedeutet der Abbruch ein jähes Ende der Bemühungen, das Portfolio im Bereich der computergestützten Augenchirurgie technologisch zu verbreitern.

Strategische Fragen nach Doppel-Aus

Der gescheiterte LENSAR-Deal ist nicht die erste Hürde in diesem Jahr. Bereits im Januar 2026 platzte ein Übernahmeversuch im Volumen von 1,6 Milliarden USD am Widerstand der Anteilseigner des Zielunternehmens. Diese Serie wirft Fragen über die Treffsicherheit der aktuellen Akquisitionsstrategie auf, mit der Alcon seine Marktführerschaft festigen wollte.

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Die Verunsicherung der Anleger zeigt sich auch im Kursverlauf. Die Aktie notiert derzeit bei 67,46 Euro und verzeichnete auf Sicht von sieben Tagen ein Minus von rund 3,4 Prozent. Mit einem RSI von 18,4 gilt der Titel technisch zwar als massiv überverkauft, liegt jedoch weiterhin deutlich unter seinem 52-Wochen-Hoch von 87,04 Euro.

Der Fokus verschiebt sich nun auf die interne Entwicklung, insbesondere auf die chirurgische Plattform „Unity VCS“. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, inwieweit Alcon in der Lage ist, die strategischen Ziele ohne externe Zukäufe aus eigener Kraft zu erreichen.

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