Acht US-Bundesstaaten verklagen OpenAI
Veröffentlicht am: 15.10.2026 um 11:37 Uhr | dpa, AD HOC NEWSSie werfen OpenAI unter anderem vor, nicht genug für den Schutz der Nutzer zu unternehmen, während sie über die Sicherheit der Plattform in die Irre geführt würden. In den Klagen wird auch auf Gefahren der Technologie hingewiesen, die die eigenständige Hacking-Attacke Künstlicher Intelligenz von OpenAI auf die KI-Firma Hugging Face in einem Test offenbart habe.
Die Generalstaatsanwälte von Arizona, Arkansas, Iowa, Nebraska, Kansas, West Virginia, Idaho und Montana reichten die Klagen jeweils in Gerichten ihrer Bundesstaaten ein. Zuvor war bereits Florida gegen OpenAI vor Gericht gezogen und legte inzwischen auch mit einem Antrag auf eine einstweilige Verfügung nach. Zu den Forderungen dabei gehört, dass es keine Entwicklung neuer KI-Modelle ohne zusätzliche Leitplanken geben soll.
Einige der nun klagenden Bundesstaaten legten verstärkt den Fokus auf den Schutz junger Nutzer. Unter anderem werfen sie OpenAI vor, diese zu einer ausufernden Nutzung von ChatGPT zu verleiten und Daten Minderjähriger zu speichern. Ein weiterer Vorwurf ist, dass die Nutzung der KI-Software die Fähigkeit schwäche, eigenständig zu denken. Von OpenAI gab es zunächst keine Reaktion auf den Vorstoß der Bundesstaaten. Die Firma steht bereits im Visier verschiedener Klagen, in denen es zum Teil auch um Todesfälle nach Nutzung des KI-Chatbots geht.
