2-Minuten-Regel: So besiegen Sie die Prokrastination
07.02.2026 - 00:06:11Eine simple Regel kann Ihnen die Kontrolle über Ihren übervollen Arbeitstag zurückgeben. Die 2-Minuten-Regel aus der „Getting Things Done“-Methode verspricht, Prokrastination zu bekämpfen und den mentalen Stress durch unzählige kleine Aufgaben zu reduzieren. Ihr Grundsatz ist simpel: Alles, was in weniger als zwei Minuten erledigt ist, wird sofort gemacht.
Das Prinzip stammt vom US-Selbstmanagement-Experten David Allen. Die Idee dahinter: Das Aufschreiben, Organisieren und spätere Wiederaufgreifen einer Mini-Aufgabe kostet oft mehr Energie als ihre sofortige Erledigung. So verhindern Sie, dass sich ein Berg aus unerledigten Kleinigkeiten auftürmt.
Der psychologische Turbo: Warum kleine Erfolge zählen
Die Stärke der Regel liegt nicht nur in der gesparten Zeit. Jede erledigte Aufgabe – egal wie klein – signalisiert dem Gehirn einen Erfolg. Dies setzt Glückshormone frei und baut ein positives Momentum für größere Projekte auf.
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Hinter diesem Effekt steckt ein psychologisches Phänomen: der Zeigarnik-Effekt. Er besagt, dass unerledigte Dinge unser Unterbewusstsein stärker beschäftigen als abgeschlossene. Indem Sie Mini-Aufgaben sofort abhaken, befreien Sie Ihren Kopf von diesem mentalen Ballast. Das reduziert das Gefühl der Überlastung und gibt Ihnen das Steuer zurück.
So setzen Sie die Regel im Alltag um
Der perfekte Anwendungsfall ist das E-Mail-Management. Viele Nachrichten lassen sich in 120 Sekunden bearbeiten: kurz antworten, weiterleiten, archivieren oder löschen. Mails, die länger brauchen, planen Sie bewusst für später ein. Dieser Ansatz ist ein Kernstück der „Inbox Zero“-Strategie.
Doch die Anwendung geht weit darüber hinaus. Typische 2-Minuten-Aufgaben sind:
* Einen kurzen Anruf erledigen oder einen Termin vereinbaren.
* Ein Dokument ablegen oder den Schreibtisch aufräumen.
* Eine fällige Rechnung bezahlen.
Die konsequente Anwendung verhindert, dass sich diese Mikroaufgaben zu einem riesigen Zeitfresser stapeln.
Mehr als ein Trick: Eine Frage der Gewohnheit
Die 2-Minuten-Regel ist ein Werkzeug zur Verhaltensänderung. Sie durchbricht die Gewohnheit des Aufschiebens, indem sie die Hemmschwelle zum Anfangen senkt. Selbst große Projekte werden greifbarer, wenn man sie in winzige, sofort startbare Schritte zerlegt.
Autor James Clear nutzt eine Abwandlung für seine „Atomic Habits“: Jede neue Gewohnheit sollte in unter zwei Minuten begonnen werden können. So baut man langfristige Routinen auf.
Doch Vorsicht: Die Regel erfordert Disziplin. Wer jede Kleinigkeit sofort erledigt, riskiert, den Fokus auf wichtige Strategie-Projekte zu verlieren. Kombinieren Sie die Methode daher mit klarer Priorisierung. Unwichtige Aufgaben sollten Sie im Zweifel streichen – nicht sofort erledigen.
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