Lehren und Lernen, KI

125. Digitaldialog: Wie digitales Lernen in der Praxis gelingt

Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 14:45 Uhr | pressetext, AD HOC NEWS

Graz - Beim 125. Digitaldialog drehte sich alles um die Frage, wie digitales Lernen heute gestaltet werden kann, damit Wissen flexibel, zugänglich und nachhaltig vermittelt wird. Die von der IT Community Styria organisierte Veranstaltung brachte am 29. September 2026 im FRONTEND bei axtesys Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen zusammen. Unter dem Titel "eLearning – Back to School" gaben Irmgard Hoislbauer, Martin Ebner sowie Martin Nedelko und Petra Portenschlager Einblicke in unterschiedliche Ansätze und Erfahrungen aus der Praxis.

Digitale Weiterbildung ist längst nicht mehr ausschließlich an einen bestimmten Ort, eine bestimmte Zeit oder ein klassisches Schulungsformat gebunden. Wie vielfältig E-Learning heute eingesetzt werden kann und worauf es bei der erfolgreichen Umsetzung ankommt, zeigte der 125. Digitaldialog aus verschiedenen Perspektiven – von der Gestaltung digitaler Lernangebote über offene Bildungsplattformen bis hin zur Umsetzung in einer großen Organisation.

Die Organisation des 125. Digitaldialogs übernahm diesmal die IT Community Styria . Innerhalb der Veranstaltungsreihe wechseln sich die beteiligten Partner bei der Ausrichtung der einzelnen Digitaldialoge ab. Passend dazu fand die Veranstaltung im FRONTEND bei axtesys in Graz statt. Auch die IT Community Styria ist mit ihrem Büro an diesem Standort angesiedelt.

Der "erste Schultag" im digitalen Raum

Irmgard Hoislbauer, Geschäftsführerin von M.I.T e-Solutions , eröffnete den inhaltlichen Teil mit ihrem Vortrag "Der immer wiederkehrende erste Schultag – was Erwachsene beim Start eines E-Learnings wirklich brauchen".

Anhand von Beispielen aus der Praxis zeigte sie, dass erfolgreiches E-Learning weit mehr bedeutet, als bestehende Schulungsunterlagen digital bereitzustellen. Unterschiedliche Lernbedürfnisse und Voraussetzungen erfordern unterschiedliche Zugänge. Videos, interaktive Inhalte, Dokumente oder auch Audioformate können dabei sinnvoll miteinander kombiniert werden.

Entscheidend ist, digitale Lernangebote so zu gestalten, dass sie zu den jeweiligen Zielgruppen und den Anforderungen eines Unternehmens passen. Gerade in der betrieblichen Weiterbildung eröffnet dies die Möglichkeit, Wissen flexibel und bedarfsgerecht zu vermitteln.

Lernen – unabhängig von Ort und Zeit

Eine weitere Perspektive brachte Martin Ebner von der TU Graz mit seinem Vortrag "iMooX – Lernen ganz egal, wo, wann und wie?" ein.

Mit iMooX steht eine offene Online-Kursplattform zur Verfügung, über die Menschen kostenlos auf Bildungsangebote aus unterschiedlichsten Themengebieten zugreifen können. Das Spektrum reicht von digitalen Kompetenzen und technischen Themen bis zu Angeboten aus Bildung, Gesundheit und Gesellschaft.

Der Einblick in iMooX machte deutlich, welches Potenzial offene digitale Bildungsangebote besitzen: Weiterbildung kann Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen erreichen und Lernen weitgehend unabhängig von Ort und Zeit ermöglichen. Damit entstehen auch neue Zugänge zu Wissen und neuen Zielgruppen.

Digitales Lernen in einer großen Organisation

Wie digitales Lernen in einem großen und vielfältigen organisatorischen Umfeld umgesetzt werden kann, zeigten Martin Nedelko und Petra Portenschlager von der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft KAGes in ihrem gemeinsamen Beitrag "Digitales Lernen in der KAGes".

Dabei beleuchteten sie das Thema aus zwei Blickwinkeln: Martin Nedelko gab Einblicke in die technische Perspektive, während Petra Portenschlager als E-Learning-Koordinatorin insbesondere die Anforderungen der Lernenden und die organisatorische Umsetzung in den Mittelpunkt stellte.

Gerade in einem Umfeld, in dem viele Mitarbeiter ihren Arbeitsalltag nicht überwiegend vor dem Computer verbringen, spielen Benutzerfreundlichkeit, einfache Zugänge und flexible Lernmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Digitale Lernangebote ermöglichen es, unterschiedliche Themen für verschiedene Berufsgruppen bereitzustellen und Lerninhalte im jeweils passenden Tempo zu bearbeiten.

Der Praxisbericht zeigte damit auch: Erfolgreiches E-Learning ist keine rein technische Aufgabe. Technologie, Inhalte und die Bedürfnisse der Menschen müssen zusammenspielen.

Digitales Lernen braucht den Menschen im Mittelpunkt

So unterschiedlich die drei Beiträge des Abends waren, eine Gemeinsamkeit zog sich durch den gesamten Digitaldialog: Digitale Lernplattformen schaffen neue Möglichkeiten für Aus- und Weiterbildung – ihr Erfolg hängt jedoch wesentlich davon ab, wie gut sie sich an den Bedürfnissen der Lernenden orientieren.

Flexibilität, unterschiedliche Lernformate, einfache Bedienbarkeit und die Möglichkeit, Wissen im eigenen Tempo zu erarbeiten, können dazu beitragen, Weiterbildung besser in den beruflichen Alltag zu integrieren.

Der 125. Digitaldialog bot dazu nicht nur unterschiedliche Einblicke aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen, sondern auch Raum für Fragen, Diskussionen und den persönlichen Austausch innerhalb der Community.

Der Digitaldialog ist eine Veranstaltungsreihe des Silicon Alps Clusters, initiiert in Kooperation mit JOANNEUM RESEARCH, FH CAMPUS 02, IT Community Styria und der Carinthia University of Applied Sciences / Fachhochschule Kärnten. Die Organisation der einzelnen Veranstaltungen wird von den beteiligten Partnern übernommen. Gastgeberin und Organisatorin des 125. Digitaldialogs "eLearning – Back to School" war die IT Community Styria.

(Ende)

Aussender: ITCS GmbH Ansprechpartner: Victoria Freidl Tel.: +43 664 35 94 914 E-Mail: victoria.freidl@itcs.or.at Website: www.it-community-styria.at

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