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Veolia-Aktie: Arauco-Auftrag stärkt Wassertechnik in Brasilien

Veröffentlicht am: 04.11.2026 um 12:50 Uhr | Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller, Chefredakteur AD HOC NEWS
Die Veolia-Aktie erhält durch einen Auftrag von Arauco in Brasilien einen neuen Impuls für das Geschäft mit industrieller Wassertechnik. Die Neunmonatszahlen folgen am Donnerstag.

Brasilien-Projekt stärkt Wassertechnik

  • Arauco beauftragte Veolia mit Planung und Umsetzung einer industriellen Abwasserbehandlungsanlage für das Sucuriú-Projekt.
  • Die Anlage soll 10.600 Kubikmeter Abwasser pro Stunde behandeln und biologische Verfahren mit Schlammentwässerung verbinden.
  • Der nächste wichtige Termin für Anleger ist die Veröffentlichung der Neunmonatszahlen am 5. November 2026.
Veolia, FR0000124141, Illustration mit AI erstellt.

Veolia Water Technologies soll für Arauco die Wasserbehandlung eines neuen Zellstoffwerks in Brasilien planen und umsetzen. Arauco teilte die Auswahl am Montag, 2. November 2026, mit; Veolia veröffentlichte die Einzelheiten in einer Mitteilung von Veolia Water Technologies.

Auftrag für Araucos Sucuriú-Projekt

Der Auftrag betrifft das Sucuriú-Projekt in Inocência im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Arauco entwickelt dort ein Zellstoffwerk mit einer Investition von 4,6 Milliarden US-Dollar. Die Anlage soll Ende 2027 den Betrieb aufnehmen und jährlich 3,5 Millionen Tonnen Zellstoff aus Kurzfasern herstellen.

Veolia übernimmt die Planung und Umsetzung der industriellen Abwasserbehandlung. Die vorgesehene Anlage soll 10.600 Kubikmeter Abwasser pro Stunde verarbeiten. Veolia setzt diese Kapazität mit der organischen Belastung einer Kommune mit drei Millionen Einwohnern gleich. Der Auftrag umfasst damit einen klar abgegrenzten Teil des Großprojekts, nicht den Bau des gesamten Zellstoffwerks.

Biologische Reinigung und Schlammentwässerung

Zum Einsatz soll ein Verfahren zur Intensivierung der biologischen Reinigung kommen. Der Biofilm Activated Sludge-Prozess verbindet einen Wirbelbettreaktor mit einer konventionellen Belebtschlammbehandlung und soll eine hohe Behandlungskapazität auf begrenzter Fläche ermöglichen.

Zusätzlich plant Veolia den Einsatz eigener Bandpressen zur Schlammentwässerung. Das Verfahren soll die Schlammmenge und die anschließende Entsorgung optimieren. Veolia verweist bei dem Projekt auf mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Zellstoff- und Papierindustrie.

Finanzieller Beitrag bleibt offen

Die Unternehmen nannten keinen finanziellen Auftragswert. Für Anleger liefert das Projekt daher vor allem einen weiteren Beleg für die industrielle Wassertechnik-Pipeline von Veolia. Wie stark der Auftrag Umsatz und Ergebnis des Konzerns beeinflussen wird, lässt sich aus den veröffentlichten Angaben nicht ableiten.

Der Realtime-Kurs der Veolia-Aktie lag am Mittwoch, 4. November 2026, um 12:42 Uhr bei Lang & Schwarz bei 33,53 Euro.

Veolia Environnement S.A.

  • ISIN: FR0000124141
  • Lang & Schwarz: 33,53 Euro am 4. November 2026 um 12:42 Uhr
  • Projekt: Abwasserbehandlung für Araucos Sucuriú-Zellstoffwerk in Brasilien
  • Behandlungskapazität: 10.600 Kubikmeter pro Stunde
  • Geplanter Betriebsstart des Werks: Ende 2027

Im europäischen Marktumfeld stehen bei Veolia neben dem Brasilien-Auftrag die anstehenden Unternehmenszahlen im Mittelpunkt; zum Euro Stoxx 50 finden Anleger aktuelle Marktberichte.

Veolia will am Donnerstag, 5. November 2026, um 8:30 Uhr die Kennzahlen für die ersten neun Monate veröffentlichen. Die Zahlen werden zeigen, ob das Unternehmen seine im ersten Halbjahr gemeldete operative Entwicklung fortsetzen konnte. Weitere Meldungen und Analysen zur Veolia-Aktie.

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