EQS-News: Geld und Ferien: 44% der Schweizer Bevölkerung geben mehr aus als geplant (deutsch)
Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 07:00 Uhr | dpa, AD HOC NEWSGeld und Ferien: 44% der Schweizer Bevölkerung geben mehr aus als geplant
Bank Cler AG / Schlagwort(e): Studie
Geld und Ferien: 44% der Schweizer Bevölkerung geben mehr aus als geplant
29.09.2026 / 07:00 CET/CEST
---------------------------------------------------------------------------
Gut geplant und trotzdem grosszügig: Die Menschen in der Schweiz gehen ihre
Ferien finanziell durchaus bewusst an. Viele sparen im Voraus, setzen sich
ein Budget und vergleichen Preise. Gleichzeitig gönnen sich 62% in den
Ferien mehr als im Alltag und 44% der Reisenden mit Ferienbudget
überschreiten den gesetzten Rahmen häufig. Dennoch hat über die Hälfte auch
bei ungeplanten Mehrausgaben weiterhin das Gefühl, die eigenen Finanzen im
Griff zu haben. Eine repräsentative Studie der Bank Cler für das Jahr 2026
zeigt, wie die Deutsch- und Westschweizer Bevölkerung ihre Ferien
finanziert, wofür sie Geld ausgibt und welche Rolle das Ferienbudget dabei
spielt.
94% der Schweizerinnen und Schweizer machen Ferien
Ferien haben für die Menschen in der Schweiz einen hohen Stellenwert: 94%
haben 2026 bereits Ferien gemacht oder eingeplant. Besonders beliebt sind
die Sommerferien, die mit 72% die Rangliste anführen. Dabei zieht es die
Mehrheit ins Ausland: 72% der Sommerferienreisenden verbrachten ihre Ferien
ausserhalb der Schweiz, die meisten davon innerhalb Europas. Nur jede zehnte
Person reiste für die Sommerferien über die Grenzen Europas hinaus. Bei den
18- bis 29-Jährigen waren solche Fernreisen mit 16% deutlich beliebter. 28%
verbrachten ihre Ferien in der Schweiz; 19% an einem anderen Ort innerhalb
des Landes und 9% zu Hause. Am beliebtesten waren Bade- und Erholungsferien
mit 41%, gefolgt von Kultur- und Städtereisen mit 14%.
Ferien sind auch eine Frage des finanziellen Spielraums
Nicht alle wollen oder können jedoch im Sommer verreisen. 41% derjenigen,
die dieses Jahr keine Sommerferien gemacht haben, bevorzugen eine andere
Jahreszeit. Bei 21% sind hingegen finanzielle Gründe ausschlaggebend.
Besonders häufig nennen die 18- bis 29-Jährigen (34%) sowie Personen mit
einem monatlichen Einkommen unter 6 000 CHF (31%) fehlende finanzielle
Mittel als Grund für den Verzicht auf Sommerferien. Gleichzeitig sind Ferien
für manche so wichtig, dass dafür auch finanzielle Engpässe in Kauf genommen
werden: 14% geben an, für Ferien schon einmal ihr Konto überzogen zu haben.
9% haben sich dafür bereits Geld im privaten Umfeld geliehen, unter den 18-
bis 39-Jährigen sind es 17%.
Westschweizer machen länger Ferien und geben mehr aus
Durchschnittlich dauert die Sommerauszeit 13 Tage und kostet knapp 2 400
CHF. Dabei zeigen sich regionale Unterschiede. Westschweizerinnen und
Westschweizer verbrachten 2026 mit gut 15 Tagen durchschnittlich rund zwei
Tage länger in den Sommerferien als Deutschschweizerinnen und
Deutschschweizer. Auch die Gesamtausgaben sind mit knapp 2 700 CHF höher als
bei der Deutschschweizer Bevölkerung mit knapp 2 300 CHF.
Für Ferien wird gezielt gespart
Der hohe Stellenwert von Ferien zeigt sich auch bei der finanziellen
Planung. 38% sparen gezielt für ihre Ferien. Besonders bemerkenswert: Fast
jede vierte befragte Person (24%) gibt an, eher in Ferien als in die eigene
Vorsorge zu investieren. Bei Personen mit einem monatlichen Bruttoeinkommen
unter 6 000 CHF steigt der Anteil auf 28%.
Die klare Mehrheit (62%) gönnt sich in den Ferien mehr als im Alltag.
Interessanterweise gilt das für junge Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren
(68%) signifikant stärker als für Menschen ab 60 Jahren (55%).
Über 50-Jährige halten ihr Budget häufiger ein
Bei Personen, die 2026 Sommerferien gemacht haben, entfielen darauf im
Schnitt 54% ihres gesamten jährlichen Ferienbudgets. Fast jede fünfte Person
hat dieses Jahr sogar mehr als drei Viertel ihres Jahresferienbudgets
ausgegeben. 43% setzen sich vor der Reise ein klares Budget. Demgegenüber
setzt sich knapp jede fünfte Person (19%) kein finanzielles Limit für die
Ferien, 18% buchen ohne weitere Preisvergleiche, wenn ihnen ein Angebot
zusagt.
Von den Personen, die sich ein Ferienbudget setzen, halten es 47% genau ein,
weitere 9% haben sogar noch etwas übrig. 44% überschreiten ihr vorgesehenes
Budget. Bei den 18- bis 29-Jährigen überziehen 50% ihr Budget, bei den 40-
bis 49-Jährigen sind es 52%, ab 50 Jahren sind es nur noch 36%.
Wird das Budget überschritten, sind es vor allem Ausgaben vor Ort, die höher
ausfallen als erwartet. An erster Stelle steht die Verpflegung: 61% der
Personen mit Budgetüberschreitungen oder ungeplanten Ausgaben nennen Essen
und Trinken als Kostenfaktor. Dahinter folgen Shopping und Souvenirs mit 48%
sowie Ausflüge, Eintrittsgelder und Events mit 47%.
Entspannter Umgang mit ungeplanten Ausgaben
Zusätzliche Ferienausgaben werden im Nachhinein selten bereut. 46%
derjenigen, die ihr Ferienbudget überschreiten, freuen sich darüber, dass
sie sich etwas zusätzlich gegönnt haben. 55% haben trotz der Mehrausgaben
weiterhin das Gefühl, ihre Finanzen im Griff zu haben. Nur 9% bereuen die
höheren Ausgaben, 12% machen sich deswegen Vorwürfe.
Dass ein überschrittenes Ferienbudget nicht automatisch mit dem Gefühl
einhergeht, die Kontrolle über die eigenen Ausgaben zu verlieren, ist für
Samuel Meyer, CEO der Bank Cler, ein interessantes Ergebnis der Studie. Für
ihn zeigt sich darin, welche Rolle finanzielle Klarheit auch im Alltag
spielt: «Finanzielle Klarheit heisst, den eigenen finanziellen Spielraum zu
kennen und selbstbestimmt damit umzugehen. Wer weiss, was finanziell möglich
ist, kann sich auch bewusst etwas gönnen. Und dies mit einem guten Gefühl.»
Die Studie zeichnet damit das Bild einer Ferienkultur, in der
Kostenbewusstsein und Lebensqualität ganz selbstverständlich nebeneinander
Platz haben.
Über die Studie
Für die Studie zu den Feriengewohnheiten der Deutsch- und Westschweizer
Bevölkerung hat das Schweizer Markt- und Meinungsforschungsinstitut
COREspective im Auftrag der Bank Cler vom 17. bis 24. August 2026 insgesamt
1 000 Personen im Alter von 18 bis 74 Jahren online befragt, die zumindest
gelegentlich Ferien machen. Diese Zielgruppe entspricht 95% der
Gesamtbevölkerung. Die Stichprobe wurde hinsichtlich Alter, Geschlecht und
Wohnregion repräsentativ für die Deutsch- und Westschweizer Bevölkerung
quotiert. Die Befragung betrifft die Ferien 2026. Die aufgeführten Kosten
von knapp 2 400 CHF für die Ferien entsprechen den Durchschnittskosten eines
Schweizer Haushalts, der Median liegt bei 2 000 CHF. Unterteilt nach
Zielgruppen beträgt der Median für Ferien von Familien mit Kindern 2 400
CHF, für Paarferien 2 000 CHF, für Singleferien 1 100 CHF und für Ferien mit
anderen Personen 1 300 CHF.
Weitere Auskünfte erteilt:
Natalie Waltmann
Group Communications
Bank Cler und Basler Kantonalbank
Telefon: 061 266 25 46
E-mail: natalie.waltmann@bkb.ch
Kurzprofil
Die Bank Cler AG ist eine Schweizer Bank mit Hauptsitz in Basel, die ihr
Angebot auf die Bedürfnisse von Privat- und Immobilienkunden sowie auf
Vermögende Privatkunden ausrichtet. «Cler» kommt aus dem Rätoromanischen und
steht für klar, hell, deutlich. Der Name ist Programm, deshalb lautet die
Vision: «Jeden Tag schaffen wir finanzielle Klarheit - mit verständlicher
Beratung und smarten Lösungen.». Die Bank Cler ist in allen Sprachregionen
mit Geschäftsstellen vertreten. Zudem hat sie mit «Zak» die erste Schweizer
Neobanking-App auf den Markt gebracht. Zak-Kundinnen und -Kunden sind Kunden
der Bank Cler. Dadurch haben sie direkten Zugang zu einer persönlichen
Beratung und Support sowie Zugriff auf das gesamte Angebot und alle
Dienstleistungen der Bank Cler. Die Bank Cler ist eine 100%ige
Tochtergesellschaft der Basler Kantonalbank.
Wichtige Daten und Downloads
Auf der Website www.cler.ch sind Medienmitteilungen ( direkter Link) sowie
aktuelle Informationen ab Publikationsdatum abrufbar. Diese beinhalten unter
anderem weitere Angaben zur Geschäftstätigkeit und -entwicklung.
---------------------------------------------------------------------------
Ende der Medienmitteilungen
Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=a144257b-bbc2-11f1-9d22-0a083a71a9ab&lang=de
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Unternehmen: Bank Cler AG
Aeschenplatz 3
4002 Basel
Schweiz
Internet: www.cler.ch
ISIN: CH0373476040, CH0419041139, CH0563348728
Börsen: SIX Swiss Exchange
EQS News ID: 2406662
Ende der Mitteilung EQS News-Service
---------------------------------------------------------------------------
2406662 29.09.2026 CET/CEST
Disclaimer...
de | CH0373476040 | EQS-NEWS | boerse | 70196205 |
