New, York New York: Motorola bricht ein
05.01.2007 - 15:54:03 | ad-hoc-news.de
Massenflucht nach verfehlter Prognose ++ Dell degradiert ++ Best Buy und Circuit City begehrt ++ Arbeitsmarktdaten belasten Aktienmarkt
(Instock) Die Arbeitsmarktdaten fielen im Dezember besser als erwartet aus – Zinssenkungsphantasie adé. Zudem stieg der durchschnittliche Stundenlohn stärker als prognostiziert, was Inflationsbefürchtungen nährt. Der
Dow Jones-Index büßt gegen 15.55 Uhr 53 Zähler auf 12.427 Punkte, der
S&P 500 6 Zähler auf 1.411 Punkte ein. An der Technologiebörse
Nasdaq gibt der Composite-Index 16 Zähler auf 2.437 Punkte nach.
Die
Rendite der richtungsweisenden 10-jährigen Staatsanleihe steigt auf 4,69 Prozent (+ 7 Stellen), die der 30-jährigen Staatsanleihe auf 4,78 Prozent (+ 6 Stellen). Am Devisenmarkt notiert der
Euro mit 1,3005 US-Dollar. Eine Feinunze
Gold kostet 612,25 Dollar.
Im Blickpunkt
Gewinn und Umsatz von
Motorola (- 11,8 Prozent auf 18,13 Dollar) verfehlten im abgelaufenen vierten Quartal die eigenen Prognosen. Grund sei das schwache Handygeschäft. Der Gewinn soll lediglich 13 bis 16 Cents je Aktie erreicht haben – Analysten waren bisher von 39 Cents ausgegangen. Der Umsatz schrammte mit 11,6 bis 11,8 Milliarden US-Dollar ebenfalls an eigenen Erwartungen (11,8 bis 12,1 Milliarden Dollar) und der Analystenprognose von 12 Milliarden Dollar vorbei. Lehman Brothers reduzierte daraufhin sein Kursziel von 27 auf 22 Dollar.
Dell wurde durch J.P. Morgan von „neutral“ auf „untergewichten“ abgestuft – der Kurs gibt 1,6 Prozent auf 25,81 Dollar nach.
Im Dezember ist der Umsatz auf vergleichbarer Fläche von Unterhaltungselektronikhändler
Best Buy (+ 3,6 Prozent auf 51,64 Dollar) stärker als prognostiziert um 7 Prozent gestiegen. Der Umsatz des Konkurrenten
Circuit City (+ 2 Prozent auf 20,40 Dollar) zog um 4,2 Prozent an.
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