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BASF Analyse: Aktien steuert 2018´er Tiefs an

Montagabend hat der Chemieriese BASF vorläufige Zahlen zu zweiten Quartal vorgelegt und für ein kleines Börsenbeben gesorgt. Das Unternehmen hat beim operativen Gewinn einen deutlichen Dämpfer verbucht und kappt deshalb seine Prognose für das Gesamtjahr. Für das zweite Quartal wird ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von nur noch 1 Mrd. Euro erwartet, wie BASF am Abend mitteilte. Das bereinigte Ergebnis werde bei 500 Mio. Euro liegen und damit 71 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Beim Ergebnis nach Steuern wird zwar noch ein Betrag von rund 5 Mrd. Euro erwartet, das liegt aber an Einmaleffekten.

Liebe Trader,

Montagabend hat der Chemieriese BASF vorläufige Zahlen zu zweiten Quartal vorgelegt und für ein kleines Börsenbeben gesorgt. Das Unternehmen hat beim operativen Gewinn einen deutlichen Dämpfer verbucht und kappt deshalb seine Prognose für das Gesamtjahr. Für das zweite Quartal wird ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von nur noch 1 Mrd. Euro erwartet, wie BASF am Abend mitteilte. Das bereinigte Ergebnis werde bei 500 Mio. Euro liegen und damit 71 Prozent unter dem Vorjahresquartal. Beim Ergebnis nach Steuern wird zwar noch ein Betrag von rund 5 Mrd. Euro erwartet, das liegt aber an Einmaleffekten.

Obwohl sich die Aktie im Zuge der marktbreiten Erholung zu Beginn dieses Jahres ebenfalls deutlich erholen konnte und zeitweise sogar über den 50-Tage-Durchschnitt zugelegt hat, waren die letzten Handelstage von sichtlicher Schwäche begleitet worden. Technisch sah es bereits seit geraumer Zeit nach einer bärischen Flagge aus, die sich mithilfe der schwachen Quartalszahlen nun materialisiert hat und regelkonform auf der Unterseite aufgelöst worden ist. Der nachbörsliche Kursabschlag von gut 5 Prozent hat im Dienstagshandel sofort durchgeschlagen, zwischengeschaltete Erholungen können aber gut und gerne für den Aufbau von frischen Short-Positionen mit dem Ziel an den Jahrestiefs aus Ende 2018 genutzt werden.

Short-Chance:

Ein Investment nach einem derartigen Kursschock birgt immer hohe Risiken, zwischenzeitlich könnte das vorbörsliche Minus intraday etwas aufgearbeitet werden. Höhere Notierungen als 62,00 Euro sind hierbei jedoch nicht zu erwarten, jeder Peak kann innerhalb einer Erholung für den Aufbau von Short-Positionen mit dem Ziel an den Jahrestiefs aus 2018 von 57,35 Euro genutzt werden. Naturgemäß sollten kleinere Handelspositionen unter erfahrenen Anlegern gehandelt werden. Ein Investment in dieser hoch volatilen Phase birgt hohe Risiken, Anleger müssen mit der ausgeprägten Schwankungsbreite zurechtkommen. Sollte sich BASF überraschend über das Niveau von mindestens 63,00 Euro hinwegsetzen, käme ein Test der Jahreshochs bei 74,61 Euro infrage. Bei einem Wochenschlusskurs darüber könnte sogar der 200-Tage-Durchschnitt um 74,60 Euro angesteuert werden, ehe es wieder zu Gewinnmitnahmen kommt.

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Einstieg per Market-Sell-Order : 59,06 Euro

Kursziel : 57,35 Euro

Stop : > 63,00 Euro

Risikogröße pro CFD : 3,94 Euro

Zeithorizont : 1 - 4 Wochen

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Wochenchart:

09072019wo

BASF SE; Wöchentlich, Örtliche Zeit (GMT+1); Kurs der Aktie zum Zeitpunkt der Erstellung der Analyse 59,06 Euro; 10:30 Uhr

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@ ad-hoc-news.de | 09.07.19 09:35 Uhr