9/11, USA

USA gedenken 25 Jahre nach 9/ 11 der Terroropfer

Veröffentlicht am: 11.09.2026 um 20:30 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Die USA haben 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September der Opfer gedacht. Im Mittelpunkt standen Gedenkfeiern in New York, am Pentagon und in Pennsylvania sowie die anhaltenden Folgen der Anschläge.

  • Zwei der vier entführten Flugzeuge flogen in die Zwillingstürme in Manhattan. (Archivbild) - Bild: Pentagon/dpa
    Zwei der vier entführten Flugzeuge flogen in die Zwillingstürme in Manhattan. (Archivbild) - Bild: Pentagon/dpa
  • 25 Jahre sind seit den verheerenden Anschlägen in New York und anderen Orten der USA vergangen. (Archivbild) - Bild: Julia Nikhinson/AP/dpa
    25 Jahre sind seit den verheerenden Anschlägen in New York und anderen Orten der USA vergangen. (Archivbild) - Bild: Julia Nikhinson/AP/dpa
  • Rauchschwaden steigen aus einem der Türme des World Trade Centers auf. (Archivbild) - Bild: Chao Soi Cheong/AP/dpa
    Rauchschwaden steigen aus einem der Türme des World Trade Centers auf. (Archivbild) - Bild: Chao Soi Cheong/AP/dpa
  •  Fast 3.000 Menschen kamen durch die verheerenden Attacken vor 25 Jahren ums Leben. (Archivbild) - Bild: Marty Lederhandler/AP/dpa
    Fast 3.000 Menschen kamen durch die verheerenden Attacken vor 25 Jahren ums Leben. (Archivbild) - Bild: Marty Lederhandler/AP/dpa
  • New York nach den Anschlägen am 11. September. (Archivbild) - Bild: Beth A. Keiser/AP/dpa
    New York nach den Anschlägen am 11. September. (Archivbild) - Bild: Beth A. Keiser/AP/dpa
  • New Yorks Bürgermeister Mamdani gedenkt der Opfer am Ground Zero.  - Bild: Pamela Smith/FR172156 AP/AP/dpa
    New Yorks Bürgermeister Mamdani gedenkt der Opfer am Ground Zero. - Bild: Pamela Smith/FR172156 AP/AP/dpa
  • Das Ehepaar Obama gedenkt der Opfer in New York.  - Bild: Adam Gray/AP Pool/dpa
    Das Ehepaar Obama gedenkt der Opfer in New York. - Bild: Adam Gray/AP Pool/dpa
  • US-Präsident Trump gedenkt den Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
    US-Präsident Trump gedenkt den Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Zwei der vier entführten Flugzeuge flogen in die Zwillingstürme in Manhattan. (Archivbild) - Bild: Pentagon/dpa 25 Jahre sind seit den verheerenden Anschlägen in New York und anderen Orten der USA vergangen. (Archivbild) - Bild: Julia Nikhinson/AP/dpa Rauchschwaden steigen aus einem der Türme des World Trade Centers auf. (Archivbild) - Bild: Chao Soi Cheong/AP/dpa  Fast 3.000 Menschen kamen durch die verheerenden Attacken vor 25 Jahren ums Leben. (Archivbild) - Bild: Marty Lederhandler/AP/dpa New York nach den Anschlägen am 11. September. (Archivbild) - Bild: Beth A. Keiser/AP/dpa New Yorks Bürgermeister Mamdani gedenkt der Opfer am Ground Zero.  - Bild: Pamela Smith/FR172156 AP/AP/dpa Das Ehepaar Obama gedenkt der Opfer in New York.  - Bild: Adam Gray/AP Pool/dpa US-Präsident Trump gedenkt den Opfern der Terroranschläge vom 11. September 2001. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa

Die USA haben 25 Jahre nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 der Opfer mit Zeremonien in New York, am Pentagon und in Pennsylvania gedacht.

Gedenken an den Anschlagsorten

Am Ground Zero in New York verlasen Angehörige die Namen der Getöteten. Frühere Präsidenten und Vizepräsident JD Vance nahmen an der Gedenkveranstaltung teil, bei der Schweigeminuten die entscheidenden Momente der Anschläge markierten.

Am Pentagon erinnerte US-Präsident Donald Trump an die Opfer und verband seine Rede mit außenpolitischen Tönen. In New York kam es zugleich zu einem ungewöhnlichen Zusatz der Zeremonie: Erstmals wurde eine siebte Schweigeminute für Menschen eingeführt, die später an Folgen der Anschläge starben.

Spätfolgen bleiben ein großes Thema

Mehr als zwei Jahrzehnte nach den Anschlägen wächst die Zahl der Betroffenen weiter, die an Krankheiten im Zusammenhang mit dem Giftstaub und den Bränden von damals leiden. Das staatliche Health Program betreut inzwischen Hunderttausende Menschen, die nach dem Einsturz der Türme und den Rettungsarbeiten belastet waren.

Die Gedenkfeiern machten damit nicht nur die historische Dimension des Terrors sichtbar, sondern auch seine bis heute andauernden gesundheitlichen und sozialen Folgen. Neben den Namen der Toten standen deshalb auch diejenigen im Mittelpunkt, deren Leben durch den 11. September langfristig verändert wurde.

Politische Spannungen am Jahrestag

Begleitet wurde der Jahrestag von Debatten über die Aufarbeitung und über den Umgang mit Angehörigenforderungen. In New York stand zudem die Teilnahme von Bürgermeister Zohran Mamdani im Blickpunkt, nachdem Opferangehörige seine Fernbleiben gefordert hatten.

Der Streit zeigt, dass 9/11 in den USA nicht nur ein Erinnerungsdatum ist, sondern weiter politische Konflikte auslöst. Dazu zählen Fragen nach Transparenz, möglicher Mitverantwortung Dritter und der symbolischen Deutung des Jahrestags.

Gedenken mit historischer Last

Der 25. Jahrestag von 9/11 zeigt, wie stark die Anschläge die USA weiterhin prägen. Das Gedenken richtet den Blick nicht nur auf die fast 3.000 Todesopfer des 11. September 2001, sondern auch auf die vielen Menschen, die bis heute an Spätfolgen der Anschläge leiden.

Politische Bedeutung über den Jahrestag hinaus

Dass bei der Zeremonie in New York erneut frühere Präsidenten, die aktuelle Regierungsriege und Angehörige zusammenkamen, unterstreicht den nationalen Charakter des Erinnerns. Zugleich machen der Streit um die Teilnahme des New Yorker Bürgermeisters und die Forderungen nach weiterer Aufklärung deutlich, dass 9/11 auch 25 Jahre später politisch aufgeladen bleibt.

Folgen für Betroffene und Öffentlichkeit

Besonders wichtig ist die Verschiebung des Fokus von der unmittelbaren Katastrophe auf ihre langfristigen Folgen. Mit jedem weiteren Jahr wächst die Zahl der Menschen, die durch Krankheiten im Zusammenhang mit den Anschlägen sterben oder medizinische Betreuung brauchen. Für Angehörige, Einsatzkräfte und Bewohner von New York bleibt 9/11 deshalb ein aktuelles Thema, nicht nur ein historisches Datum.

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