USA, International

Trump stellt Unterstützung für Nato-Partner infrage

28.03.2026 - 00:25:24 | dpa.de

US-Präsident Trump teilt nahezu täglich gegen die Nato-Partner aus. Jetzt geht er noch einen Schritt weiter.

Trump stellt Unterstützung für Nato-Verbündete infrage. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa
Trump stellt Unterstützung für Nato-Verbündete infrage. - Bild: Mark Schiefelbein/AP/dpa

US-Präsident Donald Trump hat die Unterstützung anderer Nato-Partner durch die USA infrage gestellt. «Wir wären immer für sie da gewesen, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?», sagte Trump in Miami. Trump kritisierte das Bündnis scharf dafür, dass es den USA im Krieg mit dem Iran nicht zur Seite stehe. «Ich glaube, es war ein gewaltiger Fehler, dass die Nato einfach nicht da war.»

Trump zufolge zahlen die USA Hunderte Milliarden Dollar jährlich für die Sicherheit der Verbündeten. «Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?», fragte er.

Der Krieg im Iran hatte bereits zuvor für Spannungen im transatlantischen Verhältnis gesorgt. Trump und andere Vertreter der US-Regierung werfen den Nato-Partnern Untätigkeit vor. Zudem kritisierten die USA, Militärstützpunkte von Verbündeten nicht oder zu spät nutzen zu dürfen.

de | ausland | 69008990 |

Weitere Meldungen

Neue Wege und Reserven: Ölmarkt trotzt der Krise. Was das für Verbraucher und die Wirtschaft bedeutet. Trotz Krisen und Sperrung der Straße von Hormus: Neue Pipelines, US-Fracking und Chinas Ölreserven halten den Ölpreis in Schach. (Wirtschaft, 11.06.2026 - 20:19) weiterlesen...

US-Wetterbehörde NOAA: El Niño ist da. Es drohen mehr Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen. Seit Monaten zeichnete es sich ab, jetzt verkündet die US-Wetterbehörde NOAA Gewissheit: Das Klimaphänomen El Niño ist wieder da. (Wissenschaft, 11.06.2026 - 16:47) weiterlesen...

Weltbank: 2026 schwächstes Weltwachstum seit Corona-Pandemie. Bestimmte Länder sind besonders stark von hoher Inflation und steigenden Energiepreisen betroffen. Die militärische Eskalation zwischen den USA und dem Iran bremst die Entwicklung der Weltwirtschaft. (Wirtschaft, 11.06.2026 - 15:32) weiterlesen...

Ölpreise erstaunlich stabil trotz Eskalation im Nahen Osten. Entspannung: Ölpreise runter. Warum dieser Mechanismus zunehmend nicht mehr greift. Eskalation im Iran-Konflikt: Ölpreise hoch. (Wirtschaft, 11.06.2026 - 13:52) weiterlesen...

Swift sieht NBA-Historie: Knicks vor erstem Titel seit 1973. Die Knicks vollbringen gegen San Antonio das größte Finals-Comeback in der Geschichte der NBA. Nur noch ein Sieg fehlt zur ultimativen Krönung. New York dreht durch. (Sport, 11.06.2026 - 07:19) weiterlesen...

Knicks drehen 29-Punkte-Rückstand: NBA-Titel ganz nah. Noch ein Sieg fehlt dem Traditionsclub gegen die San Antonio Spurs zum ersten Titel seit 1973. Den New York Knicks gelingt im vierten NBA-Finale ein historisches Comeback. (Sport, 11.06.2026 - 05:40) weiterlesen...