Ukraine, Russland

Ukrainische Armee berichtet von heftigem Kämpfen im Osten

16.01.2026 - 09:34:41 | dpa.de

Trotz Frost und Schnee wird an der Front in der Ukraine weiter geschossen. Die russische Armee hat die Initiative, aber die Ukrainer bremsen den Vormarsch.

Die ukrainische Armee wehrt sich an der Front im Osten gegen das Vorrücken russischer Truppen. (Archivbild) - Foto: Yevhen Titov/AP/dpa
Die ukrainische Armee wehrt sich an der Front im Osten gegen das Vorrücken russischer Truppen. (Archivbild) - Foto: Yevhen Titov/AP/dpa

Das ukrainische Militär berichtet von heftigen russischen Angriffen an der Front im Osten des Landes. Der Generalstab in Kiew teilte in seinem Morgenbericht zur Lage mit, seit Donnerstagmorgen habe es 180 einzelne russische Attacken gegeben. Den ukrainischen Verteidigern sei es gelungen, 1.370 russische Soldaten tot oder verwundet auszuschalten. 

Diese Zahlen des Militärs sind nicht im Detail überprüfbar; sie liegen aber über dem Durchschnitt der täglichen Berichte und deuten auf intensive Kämpfe hin. Ein Schwerpunkt war demnach weiterhin der Frontabschnitt von Pokrowsk, das zum großen Teil von russischen Truppen erobert ist. Doch die Ukrainer halten weiterhin Stellungen in der Nachbarstadt Myrnohrad im Gebiet Donezk.

Russische Armee rückt im Gebiet Saporischschja vor

Ebenfalls viele Angriffe gab es weiter südlich bei Huljajpole im Gebiet Saporischschja. In der Kleinstadt habe die russische Armee weitere Straßenzüge erobert, berichtete der militärnahe ukrainische Blog DeepState. Damit bleibt es bei dem Bild der vergangenen Monate an der Front: Die russische Armee arbeitet sich langsam vor, erleidet dabei aber hohe Verluste.

Oberbefehlshaber: Ukrainer verringern eigene Verluste 

Der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj schrieb in einer Bilanz für 2025, es sei gelungen, kritische Durchbrüche des Gegners zu verhindern. Seiner Einschätzung nach schalte seine Armee jeden Monat mehr russische Soldaten aus, als Moskau mobilisieren könne. Zugleich habe die ukrainische Armee die eigenen Verluste um 13 Prozent verringern können, schrieb Syrskyj ohne nähere Erläuterung. 

Die russische Invasion in das Nachbarland wird am 22. Februar in ihr fünftes Jahr gehen.

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